Bachelorarbeit, 2017
91 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Darstellung vorhandener Faktoren und Variablen hinsichtlich der Nachfrage des Zuschauersports
2.1 Preisfaktor
2.2 Einkommensfaktor
2.3 Qualität der sportlichen Leistung
2.4 Die Spannung des Wettbewerbs
2.5 Marktgröße
2.6 Mehrseitige Märkte
2.7 Effekt eines Stadionneubaus
2.8 Äußere Faktoren
3 Besonderheiten des Profifußballs
3.1 Merkmale des Fußballmarktes
3.2 Besonderheiten der Meisterschaft und dort stattfindende Spiele
3.3 Segmente des Marktauftretens der Bundesligisten
3.3.1 Markt für Stadionunterhaltung
3.3.2 Markt für Sponsoring- und Werberechte
3.3.3 Markt für Übertragungsrechte
3.3.4 Markt für Merchandising-Artikel
4 Die Zuschauerzahlen als Maß der Zuschauernachfrage
4.1 Einfluss des Einkommens auf die Zuschauerzahlen
4.2 Sportliche Qualität als Einflussfaktor
4.3 Verhältnis der Marktgröße zur Zuschauernachfrage
4.4 Die Zahl der Vereinsmitglieder als Einflussgröße
4.5 Bedeutung der Stadionkapazität
4.6 Zwischenfazit
5 Empirische Untersuchung
5.1 Methodik der Befragung
5.1.1 Operationalisierung
5.1.2 Aufbau und Durchführung der Befragung
5.2 Auswertung der Ergebnisse
5.2.1 Deskriptive Auswertung
5.2.2 Aufstellung der Hypothesen
5.2.3 Einwirkungen auf die abhängige Variable
5.2.4 Beurteilung der aufgestellten Hypothesen
5.3 Interpretation der Ergebnisse
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Einflussfaktoren der Zuschauernachfrage bei Hertha BSC am Standort Berlin. Dabei wird analysiert, ob diese Faktoren von den gängigen Einflussfaktoren im Profifußball abweichen, um die These zu prüfen, ob der Verein tatsächlich ein "Zuschauerproblem" hat.
2.1 Preisfaktor
Der Preis ist ein entscheidender Faktor, der die Zuschauernachfrage beeinträchtigt, denn „zwischen der nachgefragten Menge eines Gutes und dessen Preis besteht im Regelfall eine inverse Beziehung. Bei fallendem Preis steigt die Nachfrage, bei steigendem sinkt sie.“ Dennoch ist zu erwarten, dass die Auswirkungen der Preissetzung eher gering ausfallen. Es handelt sich hier also um einen unelastischen Preis. Das bedeutet, dass sich bei einer einprozentigen Preisänderung die Nachfragemenge um weniger als ein Prozent verändert. Das Kaufverhalten des Konsumenten wird demzufolge durch den Preis nur bedingt beeinflusst, was sich wie folgt erklären lässt: Sportvereine sind „lokale Monopolisten“, da Fans eine besondere Bindung zu diesen Vereinen haben. Dies betrifft sogar die Städte und Regionen, in denen mehrere Vereine dieselbe Sportart professionell ausüben.
Hier ist die englische Hauptstadt das beste Beispiel: Aktuell sind 13 Londoner Vereine im englischen Profifußball vertreten, mit dem Arsenal FC, Chelsea FC, Crystal Palace FC, Tottenham Hotspur FC und West Ham United FC sogar fünf Klubs in der Premier League, Englands höchster Spielklasse im Fußball. Dennoch würde ein Arsenal-Fan seine persönliche Präferenz nicht ändern und fortan Anhänger von Chelsea sein. Andere Vereine der gleichen Sportart nehmen somit keine substituierende Funktion ein. Aus diesem Grund besitzen professionelle Vereine eine Monopolstellung in ihrer Region. Anhänger des Vereins bleiben diesem treu, weshalb Vereine durch angemessene Preisänderungen grundsätzlich wenig bewirken in Bezug auf eine höhere oder niedrigere Zuschauernachfrage. Die ausgeübte Sportart spielt dabei keine Rolle.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Diskrepanz zwischen der sportlichen Performance von Hertha BSC und den stagnierenden Zuschauerzahlen im Vergleich zur restlichen Bundesliga.
2 Darstellung vorhandener Faktoren und Variablen hinsichtlich der Nachfrage des Zuschauersports: In diesem Kapitel werden grundlegende ökonomische und sportliche Einflussfaktoren auf die Zuschauernachfrage theoretisch hergeleitet.
3 Besonderheiten des Profifußballs: Hier werden die spezifischen Charakteristika des Fußballmarktes, wie die "50+1"-Regel und die kollektive Produktstellung, näher beleuchtet.
4 Die Zuschauerzahlen als Maß der Zuschauernachfrage: Dieses Kapitel prüft statistisch den Zusammenhang zwischen Faktoren wie Einkommen, sportlicher Qualität und Stadionkapazität mit den tatsächlichen Zuschauerzahlen.
5 Empirische Untersuchung: Dieser Teil beschreibt die Durchführung und Auswertung einer eigenen Online-Befragung bei Fans, um die spezifischen Motive für Stadionbesuche bei Hertha BSC zu identifizieren.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und widerlegt die These, dass Hertha BSC ein fundamentales Zuschauerproblem hat, indem es die Rolle des Stadions und anderer Faktoren hervorhebt.
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Die Arbeit untersucht die Faktoren, die die Zuschauernachfrage bei Hertha BSC beeinflussen, und vergleicht diese mit den allgemeinen Marktgegebenheiten der Bundesliga.
Zentrale Themen sind die ökonomische Theorie der Sportnachfrage, die Besonderheiten des Profifußballmarktes und eine empirische Analyse der Fan-Beweggründe.
Das primäre Ziel ist es zu ermitteln, warum Hertha BSC trotz guter Tabellenplätze vergleichsweise geringe Zuschauerzahlen aufweist und ob das oft zitierte "Zuschauerproblem" existiert.
Die Arbeit kombiniert eine statistische Korrelations- und Regressionsanalyse vorhandener Marktdaten mit einer eigenen quantitativen Online-Befragung.
Der Hauptteil analysiert theoretische Faktoren wie Stadionneubauten und Preiselastizität, stellt statistische Zusammenhänge der Bundesliga-Daten dar und wertet die empirische Fan-Befragung aus.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Zuschauernachfrage, Stadionkapazität, Fanverhalten, Sportmanagement und empirische Forschung charakterisiert.
Die Untersuchung legt nahe, dass das Olympiastadion für die aktuelle Zuschauernachfrage von Hertha BSC schlicht zu groß ist, was sich in einer niedrigeren prozentualen Auslastung widerspiegelt.
Nein, die empirische Analyse zeigt, dass der Besuch bei anderen Berliner Vereinen wie Union Berlin in keinem linearen Zusammenhang zu den Stadionbesuchen bei Hertha BSC steht.
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