Bachelorarbeit, 2018
51 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1. Problemstellung und Relevanz der Thematik
1.2. Zielsetzung und Methodik
2. Theoretische Grundlagen des Pop-up Stores
2.1. Bestehende Definitionsansätze
2.2. Realtypische Merkmale
2.3. Begriffsabgrenzung von verwandten Konzepten
2.3.1. Flagship Store
2.3.2. Brandland
2.3.3. Limited Editions
2.3.4. Co-Branding
2.3.5. Off-Space
3. Erfolgsfaktoren von Pop-up Stores
3.1. Mehrdimensionalität des Erfolgsbegriffes
3.1.1. Langfristige, strategische Kommunikations- und Markenziele
3.1.2. Kurfristige, operative Absatzziele
3.1.3. Sonstige Ziele
3.2. Erfolgsfaktoren
3.2.1. Produktkategorie
3.2.2. Zielgruppe
3.2.3. Standort
3.2.4. Ladendesign
3.2.5. Mitarbeiter
3.2.6. Projektbudget
3.2.7. Verknappung auf Produktebene
3.2.8. Temporäre Verknappung
3.2.9. Räumliche Verknappung
3.2.10. Storytelling
3.2.11. Rahmenprogramm
3.2.12. Testimonials
3.2.13. Virale Kommunikation
4. Der Pop-up Store als Marketinginstrument
4.1. Einordnung in den Bereich des Guerilla-Marketings
4.2. Die Guerilla-Prinzipien am Beispiel des Pop-up Stores
4.2.1. Das Trittbrettfahrerprinzip: Moskito- und Ambush-Marketing
4.2.2. Das Lebensumfeldprinzip: Ambient- und Sensation-Marketing
4.2.3. Empfehlungsprinzip: Viral- und Buzz-Marketing
4.3. Das LSD-Modell am Beispiel des Pop-up Stores
4.3.1. Low-Cost-Effekt: Relative Kostengünstigkeit
4.3.2. Surprise-Effekt: Überraschung als Schlüsselelement
4.3.4. Diffusion-Effekt: Erhöhung der Reichweite
5. Chancen
6. Risiken
7. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen Pop-up Store als Marketinginstrument, um dessen Potenziale zur Markeninszenierung und Kundenbindung sowie die damit verbundenen Chancen und Risiken für Unternehmen zu analysieren. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Pop-up Stores durch die gezielte Anwendung von Guerilla-Marketing-Prinzipien und die Berücksichtigung spezifischer Erfolgsfaktoren strategisch erfolgreich eingesetzt werden können.
3.2.1 Produktkategorie
Mit Hilfe des 1980 von Richard Vaughn erstellten Models des FCB-Grid (Glowa, 2002, S. 10) lassen sich mögliche Formen des Kaufverhaltens anhand einer Matrix beschreiben. Die Felder unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Charakteristik der zugrundeliegenden Kaufentscheidung (analytisch vs. affektiv gesteuert) und des Involvements des Kunden (Abb. 4). Aufgrund des temporären Charakters des Pop-up Stores, dem hohen Grad der Involvierung des Kunden und der emotionalen Aufladung lässt sich dieser der Kategorie „Affective“ zuordnen (Ternès & Towers, 2014, S. 18). Da diese Kategorie nach dem Schema Feel-Learn-Do abläuft, sollte die Marketingstrategie auf den Aufbau einer emotionalen Bindung zwischen Produkt und Kunden setzen, was am besten mit der Nutzung von kreativen, emotionalen Kampagnen und dramatischen Geschichten umgesetzt wird (Glowa, 2002, S. 12). Basierend auf dieser theoretischen Grundlage und der empirischen Belegung, dass Pop-up Stores hauptsächlich in der Bekleidungsindustrie vorkommen, eignen sich die Produktkategorien Kleidung, Hightech, Schmuck und Parfüm am besten für den Pop-up Store (Geißlinger & Raab, 2007, S. 122; Glowa, 2002, S. 12).
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen des stationären Einzelhandels und führt in die Thematik der Pop-up Stores als innovatives Marketinginstrument ein.
2. Theoretische Grundlagen des Pop-up Stores: Dieses Kapitel definiert Pop-up Stores, erarbeitet realtypische Merkmale und grenzt das Konzept von ähnlichen Formaten wie Flagship Stores oder Off-Spaces ab.
3. Erfolgsfaktoren von Pop-up Stores: Hier werden 13 wesentliche Faktoren in vier Ebenen identifiziert, die für den Erfolg eines Pop-up Stores maßgeblich sind, von der Zielgruppe bis zur viralen Kommunikation.
4. Der Pop-up Store als Marketinginstrument: Dieses Kapitel ordnet den Pop-up Store theoretisch in das Guerilla-Marketing ein und wendet das LSD-Modell zur Erfolgsoptimierung an.
5. Chancen: Es wird dargelegt, wie Pop-up Stores zur strategischen Markenbildung, als Testlabore für neue Märkte und zur kurzfristigen Absatzförderung genutzt werden können.
6. Risiken: Dieses Kapitel analysiert Gefahren wie eine fehlende strategische Ausrichtung, hohen Planungsbedarf und das Risiko eines negativen Imagetransfers.
7. Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz von Pop-up Stores als Instrument der emotionalen Markeninszenierung zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung temporärer Retail-Formate.
Pop-up Store, Guerilla-Marketing, Markeninszenierung, Kundenerlebnis, Erfolgsfaktoren, LSD-Modell, temporärer Handel, Markenbindung, Kundeninspiration, virale Kommunikation, Storytelling, Ambush-Marketing, Ambient-Marketing, Sensation-Marketing, Generation Y.
Die Arbeit analysiert Pop-up Stores als temporäres, dreidimensionales Marketinginstrument im stationären Einzelhandel.
Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Fundierung, der Identifikation von Erfolgsfaktoren und der Einordnung in das Guerilla-Marketing.
Das Ziel ist es, ein tiefes Verständnis für das Phänomen Pop-up Store zu schaffen und aufzuzeigen, wie Unternehmen dieses gezielt für strategische Marketingziele einsetzen können.
Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literatur- und Internetrecherche sowie der Auswertung von Experteninterviews zum Thema Erfolgsfaktoren von Pop-up Stores.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Analyse der 13 Erfolgsfaktoren und die Anwendung des LSD-Modells zur Optimierung des Guerilla-Marketing-Effekts bei Pop-up Stores.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Pop-up Store, Guerilla-Marketing, Markeninszenierung, Kundeninspiration und virale Kommunikation charakterisiert.
Buzz-Agenten dienen als Markenbotschafter und Multiplikatoren, die durch persönliche Empfehlungen und Feedbackschleifen die Glaubwürdigkeit und Reichweite einer Kampagne signifikant erhöhen.
Diese Generation ist technikaffin, vernetzt und sucht aktiv nach einzigartigen, individualisierten Erlebnissen, was genau dem temporären und erlebnisorientierten Charakter eines Pop-up Stores entspricht.
Das LSD-Modell (Low-Cost, Surprise, Diffusion) beschreibt die drei Kernelemente des Guerilla-Marketings, die zusammenwirken, um ein günstiges Verhältnis von Werbenutzen und -kosten zu erzielen.
Es besteht die Gefahr eines negativen Imagetransfers, falls Kunden den Shop fälschlicherweise als gescheitertes, permanentes Geschäft wahrnehmen, anstatt die bewusste zeitliche Befristung zu erkennen.
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