Fachbuch, 2019
70 Seiten
1 Thematische Einführung
2 Begriffliche Grundlagen
2.1 Neukunde, Wieder- und Stammkäufer
2.2 Kundenbindung
2.3 Nachkaufphase
3 Kundenbindende Erfolgsfaktoren
3.1 Zielgruppen- und Bedürfnisanalyse
3.2 Beschwerdemanagement
3.3 Bestellbestätigungsseite
3.4 Versand und Logistik
3.5 E-Mail-Marketing (Newsletter)
3.6 Social-Media (Facebook)
4 Fazit
Die Arbeit untersucht kostengünstige Erfolgsfaktoren für kleine und mittelständische Online-Shops, um in der Nachkaufphase aus Neukunden langfristige Wieder- und Stammkäufer zu gewinnen. Die Forschungsfrage fokussiert sich dabei auf eine Strategie für rein online handelnde KMU.
3.3.1 „Das passiert als nächstes“–Methode
Nach dem eigentlichen Kauf tritt beim Kunden fast immer eine kurzweilige Phase ein in der dieser über den Kauf nachdenkt, zweifelt oder im schlimmsten Fall seine Entscheidung bedauert. Man spricht bei dieser Reflektion von der „Post-Mortem-Analyse“. Diese kann als eine Bewertung für das eigene Handeln angesehen werden.135
Mit der „Das passiert als nächstes“-Methode soll dem User das Gefühl vermittelt werden, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.
Mit Hilfe einer gut strukturierten Darstellung, welche alle betriebsinternen Schritte bis zur Paketauslieferung darstellt, kann die Post-Mortem-Analyse unterdrückt werden.136
Beispielhaft kann dafür die Bestellabschlussseite des Liederdienstes „Lieferheld.de“ (Abbildung 9) in Betracht gezogen werden.
1 Thematische Einführung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung der Kundenbindung für KMU gegenüber großen globalen Online-Akteuren und definiert die Zielsetzung der Arbeit.
2 Begriffliche Grundlagen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Neukunden, Stammkäufer und Kundenbindung sowie die ökonomische Relevanz und psychologische Ursachen der Bindung.
3 Kundenbindende Erfolgsfaktoren: Hier werden praxisnahe Maßnahmen in der Nachkaufphase behandelt, von der Zielgruppenanalyse über das Beschwerdemanagement bis hin zu Versand, E-Mail-Marketing und Social-Media.
4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass die Kundenbindung eine notwendige Investition in die Zukunft ist, die das Neukundengeschäft komplementiert.
Online-Shop, Kundenbindung, Stammkäufer, Nachkaufphase, KMU, Kundenzufriedenheit, Beschwerdemanagement, E-Mail-Marketing, Social-Media, Facebook, Zielgruppenanalyse, Personas, Limbic-Map, Retourenmanagement, Versandkosten
Die Arbeit beschäftigt sich mit Strategien zur Kundenbindung für kleine und mittelständische Online-Shops in der sogenannten Nachkaufphase.
Die Schwerpunkte liegen auf der psychologischen Kundenbindung, der Kommunikation über E-Mails und Social Media sowie der Optimierung von Versand- und Bestellprozessen.
Die Forschungsfrage zielt darauf ab, kostengünstige Online- und Offline-Maßnahmen für KMU zu identifizieren, um Neukunden zielgerichtet zu Wiederkäufern zu entwickeln.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Studien und Modellen, etwa zur Kundenzufriedenheit (Kano-Modell) und zur Persönlichkeitsanalyse (Limbic-Map).
Der Hauptteil analysiert spezifische Erfolgsfaktoren nach dem Kauf, wie die Gestaltung der Bestellbestätigungsseite, das Beschwerdemanagement, die Logistik, E-Mail-Newsletter und Facebook-Marketing.
Wichtige Begriffe sind Kundenbindung, Nachkaufphase, Stammkäufer, Online-Shop, Personas und Conversion-Rate.
Durch die sogenannte „Das passiert als nächstes“-Methode, bei der dem Kunden transparent und grafisch strukturiert die Schritte bis zur Paketauslieferung aufgezeigt werden, um Unsicherheit abzubauen.
Sie ermöglicht es, Kunden auf Basis von Emotionssystemen wie Balance, Stimulanz und Dominanz besser zu verstehen und Marketingbotschaften zielgruppengerechter zu formulieren.
Es beschreibt das Phänomen, dass Kunden, deren Beschwerde befriedigend gelöst wurde, oft einen höheren Grad an Zufriedenheit aufweisen als Kunden, bei denen gar kein Fehler aufgetreten ist.
Individuelle Verpackungen, Schutzmaßnahmen für die Ware und Beilagen wie Gratisproben oder persönliche Grußkarten steigern das positive Kundenerlebnis und können die Retourenquote senken.
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