Bachelorarbeit, 2018
75 Seiten, Note: 1,5
1. Einleitung
1.1 Problemdarstellung
1.2 Tiefkühlbranche
1.3 Zielsetzung und Vorgehensweise
2. Marktüberblick und Geschichte
2.1 China in Kürze: Wichtige Fakten
2.2 Rahmenbedingungen – die PESTEL-Analyse
2.2.1 Geschichtliche Entwicklung
2.2.2 Politische Bedingungen
2.2.2.1 Kommunistische Partei
2.2.2.2 Staatsorgane und Organisation
2.2.3 Economical
2.2.3.1 Bruttoinlandsprodukt
2.2.3.2 Außenhandel
2.2.3.3 Finanzwirtschaft
2.2.3.4 Staatshaushalt
2.2.3.5 Lohn- und Lohnnebenkosten
2.2.4 Social
2.2.4.1 Bevölkerung
2.2.4.2 Chinesische Kultur
2.2.4.3 Sprache
2.2.5 Technological
2.2.5.1 Technischer Fortschritt
2.2.5.2 Infrastruktur
2.2.6 Ecological
2.2.6.1 Geografische und klimatische Bedingungen
2.2.6.2 Umweltverschmutzung
2.2.7 Legal
2.2.7.1 Menschenrechte
2.2.7.2 Steuern
3. Markt Dynamiken
3.1 Strategie des Markteintritts SWOT
3.1.1 Stärken (Strengths)
3.1.2 Schwächen (Weaknesses)
3.1.3 Möglichkeiten (Opportunities)
3.1.4 Gefahren (Threads)
3.2 Landnutzungsrecht
3.3 Standortwahl
3.4 Marketing in China
3.5 Branchenanalyse
3.6 Charakteristika des Lebensmittelmarktes in China
3.7 Mitbewerber
3.8 Made in Germany
3.9 Made in China 2025
3.10 Online Handel
3.11 Social Media - die Internetzensur
4. Markteintrittsoptionen
4.1 Markteintrittsformen
4.2 Repräsentanzbüro
4.3 Kooperation: Joint Venture
4.4 Direktinvestition: Wholly Foreign Owned Enterprise
4.5 Holdinggesellschaft
5. Schritte zur Umsetzung
5.1 Personal
5.2 Produktmöglichkeiten
5.3 Absatzmöglichkeiten
6. Fazit
Das Hauptziel dieser Bachelor-Thesis ist die fundierte Ermittlung der Chancen und Risiken, die mit dem Markteintritt eines deutschen Lebensmittelherstellers in die Volksrepublik China verbunden sind. Basierend auf einer deduktiven Analyse der allgemeinen ökonomischen, politischen, rechtlichen und kulturellen Rahmenbedingungen wird erarbeitet, welche strategischen Optionen und operativen Umsetzungsschritte für eine erfolgreiche Marktexpansion essenziell sind.
2.2.4.1 Bevölkerung
Welches enorme Absatzpotential die VR China alleine anhand der Einwohnerzahl bietet, wird schnell deutlich. Zum Jahreswechsel 2017/18 lebten etwa 7,59 Milliarden Menschen auf der Erde. Ein gutes Drittel davon in China und Indien. Mit rund 1,39 Milliarden Menschen ist China derzeit das bevölkerungsreichste Land der Welt. Jedoch gehen Prognosen und Schätzungen davon aus, dass Indien China in naher Zukunft den Rang ablaufen wird und die Bevölkerungszahl Chinas etwas zurückgehen wird. Aktuell ist aber immer noch mit einem Zuwachs zu rechnen. Verantwortlichen Politikern ist das Problem der Überbevölkerung des Landes China durchaus bewusst. Doch um die allgemeine Entwicklung der Bevölkerungsstruktur der VR China zu verstehen, bedarf es einem Blick in die 50er Jahre. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts wurde das hohe Bevölkerungswachstum durch eine hohe Sterblichkeitsrate in etwa ausgeglichen, sodass die Bevölkerung in China die Bevölkerung nur moderat anstieg.
Zu beachten ist jedoch, dass es aussagekräftige Statistiken zum Bevölkerungswachstum erst seit den 1950er Jahren gibt, seitdem hat sich die Bevölkerung in der VR China etwa verdreifacht. Als Gründe hierfür können eine Verbesserung des Gesundheitswesens sowie verbesserte Produktionsmöglichkeiten in der Landwirtschaft genannt werden. Beide Aspekte sorgten für einen starken Anstieg der Bevölkerung. Kinder galten gerade bei ärmeren Familien als Altersvorsorge. Daher war es nicht ungewöhnlich viele zu haben. Der sogenannte Generationenvertrag ist somit auch in China heute noch wesentlicher Bestandteil der Kultur. Kinderreiche Familien wurden bis in die 1970er Jahre vom Staat gefördert. Ein Grund hierfür war die Ansicht der Regierung, dass ein mächtiger Staat als Abbild seiner Größe und Macht eine hohe Bevölkerungszahl benötige. Ein Umdenken kam erst durch Hungersnöte auf. Die Regierung setzte daraufhin das Heiratsalter herauf und gab eine Beschränkung auf, dass Familien nicht mehr als zwei Kinder haben dürfen. Die Beschränkung wurde im Jahre 1979 ausgeweitet. 1979 wurde die Ein-Kind-Familie eingeführt, zudem musste bei ungenehmigten Schwangerschaften sofort abgetrieben werden. Eine Ausnahme konnte getroffen werden, wenn das Erstgeborene weiblich ist.
1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt das untersuchte Unternehmen sowie die Problemstellung dar und erläutert die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2. Marktüberblick und Geschichte: Dieser Abschnitt bietet eine umfassende Analyse der Rahmenbedingungen in China mittels PESTEL-Analyse, inklusive politischer, ökonomischer und kultureller Faktoren.
3. Markt Dynamiken: Hier erfolgt eine strategische Markteintrittsanalyse durch SWOT, ergänzt um spezifische Themen wie Standortwahl, Marketingstrategien und die Rolle von E-Commerce.
4. Markteintrittsoptionen: Dieses Kapitel detailliert die verschiedenen rechtlichen Organisationsformen für ausländische Investoren, wie Joint Ventures oder Repräsentanzbüros.
5. Schritte zur Umsetzung: Hier werden operative Aspekte wie Personalgewinnung, Produktanpassung an den lokalen Geschmack und Vertriebsstrategien erörtert.
6. Fazit: Das Kapitel schließt mit einer abschließenden Beurteilung, ob und unter welchen Voraussetzungen ein Markteintritt für einen deutschen Lebensmittelhersteller sinnvoll ist.
Markteintritt, VR China, Lebensmittelbranche, PESTEL-Analyse, SWOT-Analyse, Internationalisierung, Außenhandel, Investitionen, Joint Venture, WFOE, Online-Handel, Guanxi, Konsumverhalten, Standortwahl, Unternehmensstrategie
Die Arbeit befasst sich mit den Chancen und Risiken eines Markteintritts eines deutschen Lebensmittelherstellers in die Volksrepublik China und dient als Leitfaden für strategische Überlegungen.
Zentrale Felder sind die Analyse der chinesischen Rahmenbedingungen (PESTEL), die Auswahl geeigneter Rechtsformen für ausländische Investitionen sowie operativen Marketing- und Vertriebsstrategien.
Das Ziel ist es, dem Leser ein tiefgreifendes Verständnis der Komplexität des chinesischen Marktes zu vermitteln, um das unternehmerische Risiko bei einer Expansion zu minimieren.
Es liegt eine quantitative und deduktive Forschungsarbeit vor, die auf intensiver Literaturrecherche und der Auswertung wirtschaftlicher Statistiken basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Marktanalyse, strategische SWOT-Betrachtungen sowie die praktische Prüfung verschiedener Markteintritts- und Unternehmensformen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Markteintritt, China, Internationalisierung, Lebensmittelbranche, Joint Venture, Außenhandel und Strategisches Management charakterisiert.
Kulturelle Aspekte, insbesondere das Konzept des "Gesichts" (Mianzi) und das Beziehungsnetzwerk (Guanxi), sind für deutsche Unternehmen kritisch, da ein Ignorieren dieser sozio-kulturellen Faktoren zum Scheitern führen kann.
Der Autor sieht in Kooperationen mit etablierten Plattformen wie Tmall oder JD.com eine effiziente Möglichkeit, um ohne den sofortigen Aufbau eines stationären Netzes erste Umsätze zu generieren und Reichweite zu erzielen.
Die Gründung ist oft mit komplexen bürokratischen Prozessen, strengen Genehmigungsverfahren und der Notwendigkeit einer frühzeitigen Markenregistrierung verbunden, wobei die Expertise vor Ort entscheidend ist.
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