Bachelorarbeit, 2018
53 Seiten
Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft
Diese Arbeit untersucht den DEFA-Märchenfilm „Das singende, klingende Bäumchen" als Beispiel für die filmische Umsetzung eines literarischen Märchens. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche literarische Vorlage dem Film zugrunde liegt und wie das Märchen in den filmischen Kontext transformiert wurde.
Die Einführung beleuchtet das persönliche und wissenschaftliche Interesse an dem Film „Das singende, klingende Bäumchen“. Das zweite Kapitel setzt sich mit der Transformation des literarischen Märchens in den Film auseinander. Der dritte Abschnitt widmet sich der detaillierten Filmanalyse, einschließlich filmographischer Daten, der Story, der Fabel und des Themas sowie des Produktionskontextes und der Rezeption. Unter Berücksichtigung bestehender Forschung widmet sich dieses Kapitel auch der Frage nach der literarischen Vorlage. Es analysiert die visuellen, auditiven und darstellerischen Filmmittel im Hinblick auf die stilistischen Merkmale des Märchens. Das vierte Kapitel setzt die Thematik des Films in die Tradition der Tierbräutigam-Erzählungen und eröffnet einen Deutungshorizont aus entwicklungspsychologischer Perspektive.
Märchenfilm, DEFA, Transformation, Literaturverfilmung, Filmanalyse, Erzähltypen, Tierbräutigam-Märchen, Rezeption, Stilmerkmale des Märchens, filmästhetische Aspekte, Produktionsbedingungen, entstehungspolitischer Kontext.
Der Film von 1957 erzählt die Geschichte einer hochmütigen Prinzessin, die erst durch Prüfungen und die Liebe zu einem verzauberten Prinzen ihre Gutherzigkeit findet.
Die Arbeit untersucht, ob das Märchen der Brüder Grimm oder ein „Feen-Mährchen“ aus der Braunschweiger Sammlung die konkrete Vorlage war, und bezeichnet den Film als Konglomerat verschiedener Erzähltypen.
Sie zeichnen sich durch hohe filmkünstlerische Qualität, aufwendige Tricks und oft einen spezifischen entstehungspolitischen Kontext in der DDR aus.
Dies ist ein Erzähltyp (wie auch „Die Schöne und das Biest“), in dem ein Mann in ein Tier verwandelt wird und nur durch die Liebe einer Frau erlöst werden kann.
Die Arbeit beleuchtet die Rezeption in den 50er Jahren und weist insbesondere auf den Kultstatus hin, den der Film durch Ausstrahlungen in Großbritannien erlangte.
Untersucht werden die visuellen Effekte (Filmtricks), die auditive Gestaltung sowie die darstellerischen Mittel, die die Stilmerkmale des Märchens filmisch umsetzen.
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