Masterarbeit, 2017
182 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Gang der Untersuchung
2 Skizzierung Feel Good Management
2.1 Begriff und Merkmale des Feel Good Management
2.2 Zuordnung Feel Good Management zum Personalmarketing
2.3 Feel Good Management als Bestandteil der Unternehmenskultur
2.4 Wesentliche Gründe für den Einsatz von Feel Good Management
2.4.1 Demografischer Wandel
2.4.2 Fachkräfte-Mangel und „War for Talents“
2.5 Ziele des Feel Good Managements
2.5.1 Aufbau einer Mitarbeiterbindung
2.5.2 Schaffen von Mitarbeitermotivation
2.5.3 Entwicklung eines Employer Branding
2.5.4 Erreichen von Mitarbeiterzufriedenheit
2.5.5 Positive Veränderung der Unternehmenskultur
3 Umsetzung und Erfolgsfaktoren Feel Good Management
3.1 Implementierung ausgewählter Instrumente des Feel Good Management und deren Bewertung
3.1.1 Gesundheitsprogramme
3.1.2 Arbeitsplatzgestaltung
3.1.3 Weiterbildungsmöglichkeiten
3.1.4 Kommunikations- und Konfliktmanagement
3.1.5 Soziale Aktivitäten
3.1.6 Zusatzleistungen
3.2 Kritische Betrachtung von Feel Good Management
3.2.1 Potenziale
3.2.2 Risiken
4. Feel Good Management in der Praxis
4.1 Darstellung ausgewählter Unternehmen mit Feel Good Management
4.3 Analyse der Forschungsfrage anhand einer Umfrage
4.3.1 Ziele und Inhalt der Umfrage
4.3.2 Durchführung, Teilnehmer und allgemeine Daten
4.3.3 Bewertung der Umfrageergebnisse
5. Fazit
Ziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen, ob „Feel Good Management“ ein kurzfristiger Hype oder ein strategisch erfolgsentscheidender Ansatz für Unternehmen ist, um in Zeiten des demografischen Wandels und Fachkräftemangels hochqualifiziertes Personal langfristig an das Unternehmen zu binden.
Charakteristische Merkmale von Feel Good Management
Wohlfühlen, kommunizieren, zuhören, verbinden, Vertrauen, persönliche Entfaltung, Veränderung der Arbeitswelt, Arbeitnehmerorientierung und Glück – mit diesen Schlagwörtern könnte man die charakteristischen Merkmale von Feel Good Management beschreiben.77 Grundsätzlich sind alle Maßnahmen, die ergriffen werden damit sich Arbeitnehmer am Arbeitsplatz wohlfühlen, als Aufgabe und Merkmale des Feel Good Managements zu definieren.78 Wohlfühlen ist Basis für Freude und Motivation am Arbeitsplatz, denn ob man sich im Job wohlfühlt oder seine Arbeitsstelle als miserabel empfindet, hängt nicht von der reinen Arbeitstätigkeit ab – auch das berühmte „Drumherum“ ist entscheidend.79
Kommunikation ist eines der wesentlichen Merkmale im Feel Good Management, denn Feel Good Manager/innen leben vom Austausch, von Rückmeldungen und Gesprächen um das Wohlbefinden positiv zu verändern.80 Der persönliche Austausch – nicht zuletzt, um Probleme, Bedürfnisse oder Anregungen zu hinterfragen – ist eines der wichtigsten Attribute dieses Personalbindungsansatzes. Ein weiteres, bestimmendes Charakteristikum von Feel Good Management ist die Arbeitnehmerorientierung: Das gesamte Handeln ist auf die Arbeitnehmer ausgerichtet. Priorität hat das Wohlbefinden: Wohlfühlen in Bezug auf sich selbst, die Kollegen und nicht zuletzt das Arbeitsklima.81 Ein weiteres Stigma ist die Verbundenheit und das Vertrauen der Mitarbeiter untereinander und zum Unternehmen.82
Durch diese Verbundenheit erreicht Feel Good Management unterschiedliche Ziele in Zeiten des Fachkräftemangels, die in Abschnitt 2.5 der vorliegenden Master Thesis genauer erläutert werden. Ferner ist die Entfaltung und das Gewähren von Freiräumen ein wichtiges Kennzeichen von Feel Good Management: Mitarbeiter werden glücklicher und zufriedener, wenn sie die Chance bekommen, über sich hinaus zu wachsen, sich auszuprobieren und kreativ zu werden.83 Die Ausgestaltung dieser Freiräume kann durch verschiedenste Maßnahmen ergriffen werden, die ausführlich in Kapitel 3 untersucht werden.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Glück und Wohlbefinden am Arbeitsplatz ein und stellt das Feel Good Management als Antwort auf den demografischen Wandel und den Fachkräftemangel vor.
2 Skizzierung Feel Good Management: In diesem Kapitel werden der Begriff und die Merkmale des Feel Good Management erläutert, in das Personalmarketing sowie die Unternehmenskultur eingeordnet und die wesentlichen Gründe für deren Einsatz dargelegt.
3 Umsetzung und Erfolgsfaktoren Feel Good Management: Das Kapitel behandelt die praktische Implementierung verschiedener Instrumente, bewertet diese und bietet eine kritische Betrachtung der Potenziale und Risiken.
4. Feel Good Management in der Praxis: Hier werden ausgewählte Unternehmen mit Feel Good Management vorgestellt und die Forschungsfrage mittels einer eigenen Umfrage analysiert.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und ordnet das Feel Good Management als in Zukunft wichtigen Ansatz zur Personalbindung ein.
Feel Good Management, Personalbindung, demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Unternehmenskultur, Mitarbeiterzufriedenheit, Mitarbeitermotivation, Employer Branding, Arbeitsplatzgestaltung, Gesundheitsprogramme, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Kommunikation, Konfliktmanagement, Zusatzleistungen, Talent Management.
Die Arbeit untersucht den Managementansatz „Feel Good Management“ und dessen Potenzial, Mitarbeiter in Zeiten des demografischen Wandels und Fachkräftemangels langfristig an ein Unternehmen zu binden.
Die zentralen Themen sind Personalmarketing, Unternehmenskultur, Mitarbeiterzufriedenheit, Mitarbeitermotivation und Employer Branding.
Ziel ist es, herauszufinden, ob Feel Good Management ein nachhaltiger, erfolgsentscheidender Ansatz ist, um gutes Personal langfristig an ein Unternehmen zu binden.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer eigenen empirischen Umfrage unter Arbeitnehmern zur Relevanz und Wirkung von Feel Good Management Maßnahmen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Skizzierung des Feel Good Managements, die Vorstellung konkreter Implementierungsinstrumente (z.B. Gesundheitsprogramme, Arbeitsplatzgestaltung) und eine kritische Diskussion der Potenziale und Risiken.
Die wichtigsten Schlüsselwörter umfassen Personalbindung, Feel Good Management, Employer Branding, Fachkräftemangel und Unternehmenskultur.
Die Unternehmenskultur gilt als wichtiges Entscheidungskriterium für Arbeitnehmer; Feel Good Management sieht sich selbst als Teil und Gestalter dieser Kultur, um durch Vertrauen und Wertschätzung Mitarbeiterbindung zu stärken.
Der Autor warnt vor einer „Feel Good light“-Umsetzung, dem Missbrauch solcher Programme zur Verhinderung von Mitbestimmung (Betriebsrat) sowie vor einer übermäßigen Einmischung in die Privatsphäre der Mitarbeiter.
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