Bachelorarbeit, 2018
45 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1. Motivation
1.2. Ziel
2 Status Quo der Digitalisierung
2.1. Digitalisierungsindex / Stand der Forschung
2.2. Digitalisierungsstand der Maklergesellschaften
3 Anforderungen an Unternehmen / betriebliche Prozessoptimierung
3.1. Big Data
3.2. C(X)RM-Systeme bzw. Maklersoftware
3.3. Digital Office / Papierloses Büro
3.4. Mobile Optimierung, Suchmaschinenoptimierung (SEO)
3.5. Zukünftige Trendpotenziale/Tools für die betriebliche Prozessoptimierung
3.5.1. Artificial Intelligence (AI)
3.5.2. Chat Bots
3.5.3. Robotics
3.5.4. Blockchain
3.6. Wie digitalisiert muss ein konkurrenzfähiges Unternehmen sein?
4 Mehrwert für den Kunden / Neue Kundenansprache
4.1. Maßnahmen
4.1.1. Social Media Marketing
4.1.2. Email-, Affiliate- und SEA-Marketing
4.1.3. Virtual- und Augmented Reality
4.1.4. Digitale Zusatzleistungen / Kooperation mit PropTechs
4.2. Grenze der Digitalisierung – künftiges Erscheinungsbild des Maklers
5 Digitalisierungsgrad messen
5.1. Scoring-Modell Grundlagen
5.2. Modell zur Messung des digitalen Reifegrads von Maklerunternehmen
6 Auswirkungen und Ausblick - Diskussion der Ergebnisse
Diese Bachelorarbeit untersucht die Auswirkungen des Digitalisierungstrends auf die Immobilienvermarktung und analysiert, wie Maklerunternehmen durch Prozessoptimierung und neue Kundenansprache langfristig wettbewerbsfähig bleiben können.
3.1. Big Data
In jeder geschäftlichen Interaktion werden Daten ausgetauscht. Big Data repräsentiert überdimensional große und unstrukturierte Mengen an Daten, die aggregiert und in neuen Konzepten ausgewertet werden. Es wird von einer Form der Datengewinnung und -sammlung im extrem großen Rahmen gesprochen. Gartner definierte die Eigenschaften von Big Data im Jahr 2011 durch das „3-V-Modell“. Die Herausforderungen des Datenwachstums werden in drei Teilbereiche untergliedert: Data Velocity (ansteigende Geschwindigkeit), Data Volume (ansteigendes Volumen) und Data Variety (steigende Vielfalt). Relevante Daten für die Big Data - Analyse sind Objekt-, Vermarktungs- und Kundendaten. Daten zu Zahlvorgängen repräsentieren aggregierte Daten. In der Teilbranche der Immobilienvermittlung werden aktuell wenig Big Data - Analysen zur Erfolgsverifizierung oder als Grundlage für strategische Entscheidungen durchgeführt. Grund dafür ist die Aufspaltung in unzählige Einzelunternehmen, die weder über ausreichend große Datenbestände verfügen, noch die erforderlichen Ressourcen für die Auswertung digitalisierter Daten haben.
Auch die fehlende Expertise macht es den Maklerhäusern nicht leicht. Marktführer sollten die Potenziale, die in Markt- und Vermarktungsdaten stecken, erkennen und umfassende Datenauswertungen, sei es anhand von Daten aus Vermarktungsportalen, eigenen Datenbeständen oder Marktbeobachtungstools (z.B. IMV online), durchführen. So können Zusammenhänge zwischen detaillierten Kundendaten (z.B. Suchkriterien, durchschnittliche Dauer der Objektsuche) und Vermarktungsdaten (z.B. Vermarktungsdauer, Kaufpreis in Relation zum Angebot) hergeleitet werden. Die Bewertung des Datenpotenzials ist umso komplizierter, je länger der Betrachtungszeitraum ist. Die Problematik kann durch die Dokumentation und Sicherung der Daten in höchstmöglicher Detailtiefe (Komplexität und Vielfalt) reduziert werden. Deshalb erfordert die Auswertung neuartige statistische Methoden. Dazu gehören z.B. digitale Szenarioanalysen, Planspielsimulationen oder Komponentenzerlegungen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der digitalen Transformation für die Immobilienbranche ein und definiert das Ziel, ein Modell zur Messung des digitalen Reifegrads zu entwickeln.
2 Status Quo der Digitalisierung: Dieses Kapitel beschreibt den aktuellen Stand der Digitalisierung im Immobiliensektor und stellt fest, dass sich die Branche noch in einem frühen Entwicklungsstadium befindet.
3 Anforderungen an Unternehmen / betriebliche Prozessoptimierung: Hier werden technische Lösungsansätze wie Big Data, CRM-Systeme und innovative Technologien wie Blockchain analysiert, um interne Geschäftsprozesse effizienter zu gestalten.
4 Mehrwert für den Kunden / Neue Kundenansprache: In diesem Teil werden moderne Marketinginstrumente und technologische Ansätze wie Virtual Reality vorgestellt, um Kunden in einer digitalisierten Welt gezielter anzusprechen.
5 Digitalisierungsgrad messen: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der Scoring-Methode und stellt ein eigens entwickeltes Modell zur Messung des digitalen Reifegrads von Maklerunternehmen vor.
6 Auswirkungen und Ausblick - Diskussion der Ergebnisse: Hier werden die Ergebnisse der Untersuchung diskutiert und aufgezeigt, wie Maklerunternehmen durch strategische Anpassungen ihre Zukunftsfähigkeit sichern können.
Digitalisierung, Immobilienvermarktung, Prozessoptimierung, Scoring-Modell, Maklerunternehmen, Kundenansprache, Big Data, CRM, Virtual Reality, Augmented Reality, PropTechs, Künstliche Intelligenz, Blockchain, Wettbewerbsfähigkeit, Immobilienbranche
Die Arbeit analysiert den Einfluss der Digitalisierung auf die Immobilienvermarktung und zeigt auf, wie Makler ihre Prozesse und Kundenansprache anpassen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Die zentralen Felder umfassen die betriebliche Prozessoptimierung, moderne Kundenkommunikation, den Einsatz innovativer Technologien und die methodische Messung des digitalen Reifegrads.
Ziel ist es, den tatsächlichen Digitalisierungsstand von Maklergesellschaften zu prüfen und ein Modell zu entwickeln, welches den digitalen Reifegrad bestimmt und konkrete Handlungsempfehlungen liefert.
Die Arbeit nutzt ein heuristisches Scoring-Modell zur Bewertung der digitalen Reife, basierend auf verschiedenen Bewertungsgruppen und gewichteten Kriterien.
Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse von Tools für die Prozessoptimierung, Strategien für das Kundenmarketing sowie der detaillierten Ausarbeitung eines Messmodells für Immobilienvermittler.
Die zentralen Begriffe sind Digitalisierung, Immobilienvermarktung, Prozessoptimierung, Scoring-Modell und Wettbewerbsfähigkeit.
Die Arbeit betont, dass Immobilien aufgrund ihrer Komplexität ein „People’s Business“ bleiben, da Eigentümer und Käufer weiterhin auf fachliche Expertise und persönliche Beratung angewiesen sind.
Der Autor sieht in der Blockchain ein langfristiges, disruptives Potenzial zur Revolutionierung von Immobilientransaktionen, weist jedoch auf aktuelle rechtliche und strukturelle Hürden in Deutschland hin.
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