Diplomarbeit, 2005
110 Seiten, Note: 1,0
Die Diplomarbeit untersucht die Problematik der staatlichen Kulturförderung aus sozioökonomischer Sicht am Beispiel der Bayreuther Festspiele. Das zentrale Anliegen ist es, die aktuellen Herausforderungen der Kulturfinanzierung in Deutschland zu beleuchten und anhand eines konkreten Fallbeispiels die verschiedenen Perspektiven auf die staatliche Kulturförderung zu analysieren. Die Arbeit setzt sich mit den verschiedenen Argumenten für und gegen staatliche Kulturförderung auseinander und untersucht, inwiefern die Festspiele als kulturelles Kapital in die regionale Wirtschaftsentwicklung und das gesellschaftliche Leben integriert sind.
Das erste Kapitel beleuchtet das Problem der staatlichen Kulturförderung und zeigt die aktuellen Herausforderungen der Kulturfinanzierung in Deutschland auf. Es wird die Diskussion um die Notwendigkeit und den Sinn staatlicher Kulturförderung aufgezeigt und anhand von Beispielen aus verschiedenen Bundesländern die aktuelle Situation der Kulturhaushalte illustriert.
Das zweite Kapitel widmet sich der Frage, wie der Staat die Kulturförderung gestalten kann. Es werden verschiedene Argumente für und gegen staatliche Kulturförderung vorgestellt und verschiedene Ansätze zur Bewertung des volkswirtschaftlichen Nutzens von Kultur betrachtet.
Das dritte Kapitel erörtert den Kulturbegriff und seine Einordnung in das soziale und wirtschaftliche Umfeld. Es werden verschiedene Ansätze zur Analyse von Kultur vorgestellt, darunter das Kulturmodell nach Mary Douglas und der Stakeholderansatz.
Das vierte Kapitel befasst sich mit den Bayreuther Festspielen als konkretes Beispiel für eine Kulturinstitution, die von der staatlichen Kulturförderung profitiert. Es werden die Geschichte der Festspiele, ihre Organisation, Finanzierung und ihre Auswirkungen auf die Region Bayreuth betrachtet.
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Themen staatliche Kulturförderung, sozioökonomische Analyse, Kulturpolitik, Kulturfinanzierung, Stakeholderansatz, Bayreuther Festspiele, Kulturmodell nach Mary Douglas, Umwegrentabilität, Kulturnation, gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung von Kultur.
Durch Haushaltskrisen auf Bundes- und Kommunalebene wird zunehmend hinterfragt, ob sich der Staat teure Kulturinstitutionen wie Opern und Museen leisten kann.
Umwegrentabilität bezeichnet die indirekten wirtschaftlichen Effekte von Kulturereignissen, wie etwa Einnahmen für Gastronomie und Hotellerie durch Festspielbesucher.
Sie haben eine singuläre historische Stellung, einen überregionalen Charakter und eine spezifische Finanzierungsstruktur durch Staat und private Förderer.
Dieser Ansatz analysiert alle Interessengruppen einer Kulturinstitution, von Geldgebern über Mitarbeiter bis hin zum Publikum, um deren soziale und wirtschaftliche Bedeutung zu bestimmen.
Die Finanzierung erfolgt durch öffentliche Mittel der Stadt, des Landes und des Bundes sowie maßgeblich durch die Gesellschaft der Freunde von Bayreuth e.V.
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