Diplomarbeit, 2018
123 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Die Ziele dieser Arbeit
1.3 Vorgehensweise und Aufbau der Diplomarbeit
2 Grundzüge des demografischen Wandels
2.1 Begriffs Erklärung Demographie
2.2 Stand der Bevölkerungszahl und deren Entwicklung
2.2.1 Bundesweite Auswirkung der demografischen Wandel
2.2.2 Regionale Auswirkungen des demografischen Wandels
2.2.3 Zusammenhang zwischen demografischen Wandels und Arbeitsmarkt
2.3 Statistik und Bewertung der Beschäftigten in Deutschland
2.4 Statistik und Bewertung der Schulabgänger in Deutschland
2.5 Statistik und Bewertung der Langzeitarbeitslosen
3 Fachkräfteengpass im Handwerk
3.1 Definition des Begriffes Fachkraft
3.2 Definition vom Begriff Fachkräfteengpass
3.3 IST-Zustand und Auswirkungen für die Zukunft
3.4 Merkmale von Langzeitarbeitslosen
3.5 Fachkräfteengpass in den Handwerksberufen
3.5.1 Anforderungen an die Mitarbeiter in den Handwerksbetrieben
3.5.2 Anforderungen von Fachkompetenzen an die Mitarbeiter
3.5.3 Anforderungen von Sozialkompetenzen an die Mitarbeiter
3.5.4 Anforderungen von Methodenkompetenzen an die Mitarbeiter
3.5.5 Anforderungen von Lernkompetenzen an den Mitarbeiter
3.5.6 Lernbereitschaft im Arbeitsleben
3.6 Attraktivität des Handwerkbetriebes
3.7 Größe des Handwerkbetriebes
3.8 Möglichkeiten zur Motivation und Ausnutzung der vorhandenen stillen Reserven
4 Strategien um den Fachkräfteengpass zu bewältigen
4.1 Attraktivere Gestaltung und Verbesserung des Images von Handwerksbetrieben
4.2 Selbstbetrachtung der Arbeitgeberattraktivität als Handwerksbetrieb
4.3 Empfohlene Vorgehensweise beim Personalbeschaffung
4.3.1 Allgemeine strategische Ziele
4.3.2 Allgemeine Betriebsziele und Mitarbeiter Ziele für das Handwerk
4.3.3 Entwicklung einer Strategie für den Erwerb von Nachwuchskräften
5 Flexible Gestaltung von Handwerks-ausbildungen
5.1.1 Anpassung des Ausbildungssystems an den Schulabgänger
5.1.2 Ausrichtung der Ausbildung an den Kompetenzen und an den Eigenschaften von Schulabgängern
5.1.3 Anerkennung und Gestaltung von Ausbildungsmodulen
5.1.4 Anerkennung und Qualifizierung von Modulbausteinen
5.2 Weiterbildung und Qualifizierung von Mitarbeitern
5.2.1 Bildung und Berufsausbildung in den Handwerksbetrieben
5.2.2 Gestaltung und Strukturierung von Arbeit für die Nachwuchskräfte
5.2.3 Fachkräfteentwicklung des Nachwuchses am Arbeitsplatz
5.3 Wissensweitergabe an jüngere Mitarbeiter
6 Anwerben von Fachkräften aus dem Ausland
6.1 Anwerben von Fachkräften aus den EU-Staaten
6.2 Anwerben von Fachkräften aus Drittstaaten
6.3 Förderung der bereits ansässigen Ausländer als Fachkraft
6.3.1 SWOT-Analyse für das integrieren von Menschen mit Migrationshintergrund in den Handwerksbetrieben
6.3.2 Chancen auf einen Ausbildungsplatz bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund
6.3.3 Erhöhung des Frauenanteils mit Migrationshintergrund in den Handwerksberufen
7 Reaktivierung von stillen Ressourcen
7.1 Erhöhung des Frauenanteils in den Handwerksberufen
7.2 Gewinnen von ungelernten Arbeitskräften für das Handwerk
7.3 Gewinnung von Langzeitarbeitslosen für die Handwerksberufe
8 Erhaltung und Reaktivierung der Arbeitsfähigkeit
8.1 Die Arbeitsgestaltung nach Bedürfnissen der alternden Belegschaft
8.2 Die Förderung der Gesundheit von Mitarbeitern
8.3 Gleichmäßige Verteilung der Altersstrukturen im Betrieb
8.4 Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit in den Handwerksbetrieben
9 Erfolgreiches Anwerben von Nachwuchs- und Fachkräften für den Handwerksberuf
9.1 Erfolgreiches Anwerben von Nachwuchskräften
9.2 Erfolgreiches Anwerben von Frauen für den Handwerksberuf
9.3 Erfolgreiche Anwendung von Ausbildungsbausteinsystemen
10 Kritische Betrachtung der vorherigen Kapitel
11 Zusammenfassung und Ausblick
Die Diplomarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem demografischen Wandel und dem daraus resultierenden Fachkräfteengpass im deutschen Handwerk. Das primäre Ziel ist die Identifikation und Entwicklung von Lösungsstrategien, um das Nachwuchs- und Fachkräftepotenzial durch die Aktivierung stiller Ressourcen sowie die Erhaltung der Arbeitsfähigkeit älterer Mitarbeiter zu sichern.
3.1 Definition des Begriffes Fachkraft
Eine Fachkraft ist jemand der einen Beruf gelernt hat. Bei der Betrachtung einer Fachkraft ist es wichtig, dass die Ausbildung erfolgreich absolviert wurde. Die Grundlage für die Berufsausübung als Fachkraft ist die abgeschlossene Berufsausbildung sowie die Weiterbildung zum Meister oder Techniker.
Wie man an der Abbilddung 3.1 erkennt, werden die ausgeübten Berufe in zehn Bereichen aufgeteilt. Weiterhin werden die Bereiche in 37 Berufshauptgruppen, danach in 144 Berufsgruppen aufgeteilt. Die Aufteilung erfolgt bis in den Berufsgattungen. Die Berufsbereiche sowie die Berufe sind mit Codes versehen, damit man das Niveau der Abschlüsse ermitteln und miteinander vergleichen kann. Hierbei ist der Übergang des Niveaus 4 und zu Niveau 5 sehr vage beschrieben. In den Niveau 4 und 5 sind die Berufsausbildungen sowie Meisterausbildungen erfasst. Die duale Berufsausbildung ist in der EU nur in Deutschland und Österreich sowie in der Schweiz geregelt.
Als letzte Instanz für eine Fachkraftausbildung ist der akademische Abschluss. Die restlichen Erwerbstätigen, die Un-, und Angelernten sowie gering Qualifizierte, gelten nicht als Fachkraft.
1 Einleitung: Diese Arbeit beleuchtet den demografischen Wandel als Ursache für den Fachkräfteengpass im Handwerk und definiert die Zielsetzung sowie den methodischen Aufbau der Untersuchung.
2 Grundzüge des demografischen Wandels: Dieses Kapitel erläutert die demografischen Grundlagen und analysiert statistische Daten zur Bevölkerungsentwicklung sowie zur Erwerbssituation in Deutschland.
3 Fachkräfteengpass im Handwerk: Hier wird der Ist-Zustand des Fachkräfteengpasses analysiert, Anforderungen an Mitarbeiter definiert und die Attraktivität sowie die Größe von Handwerksbetrieben thematisiert.
4 Strategien um den Fachkräfteengpass zu bewältigen: Das Kapitel bietet Ansätze zur Imageverbesserung, zur Selbstreflexion der Arbeitgeberattraktivität und zur strategischen Personalbeschaffung im Handwerk.
5 Flexible Gestaltung von Handwerks-ausbildungen: Es werden modulare Ausbildungskonzepte, Weiterbildungsmöglichkeiten und die Wissensweitergabe als zentrale Instrumente der Personalentwicklung vorgestellt.
6 Anwerben von Fachkräften aus dem Ausland: Dieses Kapitel behandelt das Potenzial und die Herausforderungen bei der Gewinnung ausländischer Fachkräfte und der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund.
7 Reaktivierung von stillen Ressourcen: Hier werden Strategien zur Erhöhung des Frauenanteils sowie zur Einbindung von ungelernten Kräften und Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt diskutiert.
8 Erhaltung und Reaktivierung der Arbeitsfähigkeit: Der Fokus liegt auf altersgerechter Arbeitsgestaltung, betrieblichem Gesundheitsmanagement und der Verteilung von Altersstrukturen.
9 Erfolgreiches Anwerben von Nachwuchs- und Fachkräften für den Handwerksberuf: Dieses Kapitel präsentiert praxisnahe Modellprojekte und Erfolgsbeispiele für die Nachwuchsgewinnung und modulare Ausbildung.
10 Kritische Betrachtung der vorherigen Kapitel: Der Autor reflektiert die theoretischen Ergebnisse und die praktische Anwendbarkeit der Lösungsansätze aus einer persönlichen Perspektive.
11 Zusammenfassung und Ausblick: Diese abschließende Sektion fasst die Kernaussagen zusammen und bietet einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Fachkräftesituation im Handwerk.
Handwerk, Fachkräfteengpass, demografischer Wandel, Nachwuchskräfte, Personalmanagement, Ausbildungssystem, Fachkompetenz, soziale Kompetenz, stille Ressourcen, Migration, Mitarbeiterbindung, Arbeitsfähigkeit, Personalbeschaffung, Wissensmanagement, Arbeitgeberattraktivität.
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Fachkräftesituation in Handwerksbetrieben und erarbeitet Strategien, um den drohenden Mangel an qualifizierten Arbeitskräften und Nachwuchs zu bewältigen.
Zentrale Themen sind die demografische Entwicklung, die Optimierung der Ausbildungssysteme, die Aktivierung von stillen Arbeitsmarktreserven (wie Migranten, Frauen und Ungelernte) sowie die betriebliche Gesundheitsförderung und Mitarbeiterbindung.
Das Ziel ist es, den Handwerksbetrieben theoretische Ansätze und praktische Handlungsempfehlungen zu geben, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und als Arbeitgeber für Nachwuchskräfte attraktiver zu werden.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Statistikrecherche, der Analyse von Prognosestudien verschiedener Institutionen sowie der Auswertung von Praxisbeispielen aus geförderten Modellprojekten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Analyse der Ursachen des Fachkräftemangels sowie die detaillierte Darstellung von Lösungsstrategien, angefangen von der Imagepflege über die modulare Ausbildung bis hin zur Integration von benachteiligten Gruppen.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie "Fachkräfteengpass", "Handwerk", "Demografischer Wandel", "Personalentwicklung" und "Stille Ressourcen" geprägt.
Der Autor betont, dass Handwerksbetriebe oft an ihre finanziellen Grenzen stoßen, wenn sie über ihren eigenen Bedarf ausbilden. Er fordert daher eine stärkere finanzielle und strukturelle Unterstützung durch politische Rahmenbedingungen.
Migranten werden als eine bisher untergenutzte, große Ressource betrachtet. Der Autor fordert, dass Betriebe Vorurteile abbauen und die Politik die bürokratischen Hürden für eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt senken muss.
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