Bachelorarbeit, 2005
59 Seiten, Note: 2,3
2 Einleitung
3 Begriffsklärungen und Definitionen
3.1 Das Format
3.2 Reality-TV
4 Quiz-Shows – „Who Wants To Be A Millionaire?“
4.1 Das Konzept der Sendung
4.2 Geschichte und Entwicklung des Formats
4.3 Internationale Betrachtung der Show
4.4 Erfolgsanalyse
4.5 Problematische Vermarktungen
4.6 Bewertung der Sendung
5 Casting-Shows – „Pop Idol“
5.1 Das Konzept der Sendung
5.2 Geschichte und Entwicklung des Formats
5.3 Internationale Betrachtung der Show
5.4 Erfolgsanalyse
5.5 Die Show in Arabien – „Superstar al-Arab“
5.6 Bewertung der Sendung
6 Prominenten-Camps – „I’m A Celebrity – Get Me Out Of Here!“
6.1 Das Konzept der Sendung
6.2 Geschichte und Entwicklung des Formats
6.3 Erfolgsanalyse
6.4 Bewertung der Sendung
6.5 „Ekelfernsehen“ in weiteren Ländern
7 Reality-Soaps – „Wife Swap“, „The Swan“ und „Supernanny“
7.1 „Wife Swap“
7.1.1 Das Konzept der Sendung
7.1.2 Geschichte und Entwicklung des Formats
7.1.3 Bewertung der Sendung
7.2 „The Swan“
7.2.1 Das Konzept der Sendung
7.2.2 Geschichte und Entwicklung des Formats
7.2.3 Bewertung der Sendung
7.3 „Supernanny“
7.3.1 Das Konzept der Sendung
7.3.2 Geschichte und Entwicklung des Formats
7.3.3 Bewertung der Sendung
7.4 Erfolgsanalyse
8 Zusammenfassung der Entwicklungen der letzten Jahre in den Unterhaltungsprogrammen
9 Ausblick – Was erwartet den Fernsehzuschauer in naher Zukunft?
Diese Bachelorarbeit untersucht die Entwicklung, den Erfolg und die Bewertung neuer internationaler TV-Formate, insbesondere im Bereich der Reality-Formate und Quiz-Shows, um die Gründe für deren weltweite Verbreitung und ihre Auswirkungen auf das Fernsehpublikum zu analysieren.
4.1 DAS KONZEPT DER SENDUNG
Zu Beginn einer jeden Runde der Quizshow „Who Wants To Be A Millionaire?“ treten zehn Kandidaten gegeneinander an und müssen dabei per Computer innerhalb von 20 Sekunden vier Begriffe in der korrekten Reihenfolge ordnen. Derjenige Teilnehmer, der die Aufgabe als schnellster richtig löst, darf sich im so genannten „Hot Seat“ dem Moderator gegenüber setzen. Hier spielt er mit 15 in ihrer Schwierigkeit ansteigenden Multiple-Choice-Fragen um eine hohe Geldsumme, die in den meisten Staaten eine Million der jeweiligen Landeswährung beträgt. Der Kandidat wird auf seinem Weg zum Gewinn durch drei Joker unterstützt, die ihm die Möglichkeit bieten, auch Fragen außerhalb seiner Wissensgebiete erfolgreich lösen zu können. In die Fragenleiter sind zwei Plattformen eingebaut. Beantwortet der Teilnehmer eine Frage unterhalb der ersten Gewinnstufe falsch, so muss er die Sendung mit leeren Händen verlassen. Hat er hingegen die erste Plattform erfolgreich gemeistert, fällt er bei falscher Beantwortung einer nachfolgenden Frage auf die schon sicher erreichte Stufe zurück. Das Spiel endet bei einer Falschantwort sowie bei einem freiwilligen Ausstieg des Kandidaten, der jederzeit möglich ist. In diesem Fall wird dem Teilnehmer seine bis dahin erspielte Summe auf sein Konto überwiesen.
2 Einleitung: Die Arbeit thematisiert den Anstieg internationaler Reality- und Quiz-Formate und deren Einfluss auf das Zuschauerverhalten, um eine Forschungslücke in der medienwissenschaftlichen Untersuchung dieser Formate zu schließen.
3 Begriffsklärungen und Definitionen: Es wird der Begriff „Format“ als Kombination aus Struktur und Inhalt erläutert und eine erste Abgrenzung des Reality-TV vorgenommen.
4 Quiz-Shows – „Who Wants To Be A Millionaire?“: Das Kapitel analysiert den weltweiten Erfolg der Show, ihre Produktionsweise und die Faktoren für ihre hohe Zuschauerbindung.
5 Casting-Shows – „Pop Idol“: Hier stehen die Mechanismen hinter der Vermarktung von Nachwuchstalenten, die Interaktion mit dem Zuschauer durch Telefon-Voting und die psychischen Belastungen der Kandidaten im Fokus.
6 Prominenten-Camps – „I’m A Celebrity – Get Me Out Of Here!“: Es wird das Prinzip des sogenannten „Ekelfernsehens“ untersucht sowie die ethische Kritik an der Inszenierung von Prominenten in Extremsituationen beleuchtet.
7 Reality-Soaps – „Wife Swap“, „The Swan“ und „Supernanny“: Die verschiedenen Formate werden hinsichtlich ihres Unterhaltungs- und Ratgebercharakters bewertet und ihre Auswirkungen auf das Privatleben der beteiligten Akteure analysiert.
8 Zusammenfassung der Entwicklungen der letzten Jahre in den Unterhaltungsprogrammen: Das Kapitel reflektiert die Globalisierung der Fernsehformate und die Bedeutung von Standardisierung für die Erfolgssicherung.
9 Ausblick – Was erwartet den Fernsehzuschauer in naher Zukunft?: Es wird eine Prognose über die weitere Entwicklung des Formathandels und die zunehmende Verzahnung von alten und neuen Medien abgegeben.
Fernsehformate, Reality-TV, Quiz-Shows, Erfolgsanalyse, Einschaltquoten, Formathandel, Zuschauerbindung, Casting-Shows, Ekelfernsehen, Medienethik, Personalisierung, Emotionalisierung, Voyeurismus, Globalisierung, Unterhaltungsprogramm.
Die Arbeit analysiert, wie sich international erfolgreiche TV-Formate entwickelt haben, welche Faktoren ihren Erfolg ausmachen und welche gesellschaftlichen Auswirkungen diese Formate haben.
Im Zentrum stehen Reality-TV, Casting-Shows, Quiz-Formate sowie Reality-Soaps und deren Vermarktung als globale Handelsgüter.
Das Ziel ist es, die wissenschaftliche Lücke in der Betrachtung neu entstandener, international erfolgreicher Formate seit der Jahrtausendwende zu schließen und deren Erfolgskonzeptionen aufzuzeigen.
Der Autor führt eine umfassende Analyse der Sendungskonzepte, ihrer Geschichte, Erfolgsfaktoren und der öffentlichen Reaktionen durch, gestützt auf Fachliteratur und Quellen der Produktionsfirmen.
Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Sendungskategorien, deren Erfolg, Bewertung und Besonderheiten – von Quiz-Shows bis hin zu kontroversen Reality-Soaps – detailliert dargestellt werden.
Zu den zentralen Begriffen gehören Fernsehformate, Quoten, Formathandel, Zuschauerbindung, Medienethik und Reality-TV.
Das Telefon-Voting dient als interaktives Instrument, um den Zuschauer aktiv am Format teilhaben zu lassen, wodurch dieser den Eindruck gewinnt, das Geschehen mitzubestimmen und eine parasoziale Beziehung aufzubauen.
Die Show vermittelt Wissen und enthält keine jugendgefährdenden Inhalte, weshalb sie sich in der Fernsehlandschaft als positiver Ausreißer gegenüber den oft kritisierten „Real-People“-Formaten abhebt.
Kritiker bemängeln den Eingriff in die Privatsphäre, den psychischen Druck auf die Kinder und die Gefahr, dass die vermittelten Erziehungsmethoden halbwissenschaftlich sind und nur auf Disziplin und Strenge basieren.
Der Begriff beschreibt die crossmediale Verwertung einer Show über verschiedene Kanäle (z.B. begleitende Sendungen auf anderen Sendern, Magazine, Online-Angebote und Merchandising) zur maximalen wirtschaftlichen Ausschöpfung.
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