Bachelorarbeit, 2018
79 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage und Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Methodisches Vorgehen und Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen des Connected Car
2.1 Definitionen des Connected Car
2.2 Mission des Connected Car
2.3 Nachfrage nach Connected-Car-Lösungen
2.4 Differenzierung der Car-to-X-Kommunikation
2.4.1 Car-to-Car
2.4.2 Car-to-Pedestrian
2.4.3 Car-to-Infrastructure
2.5 Technologien des Connected Car
2.5.1 Hardware des Connected Car Systems
2.5.2 Möglichkeiten der Vernetzung
2.6 Klassifizierung von Diensten
3 Relevante Daten des Fahrzeugnutzers
3.1 Grundlagen der Datenerhebung im Connected Car
3.1.1 Navigationsdaten des Connected Car
3.1.2 Fahrzeugdaten des Connected Car
3.1.3 Persönliche Daten des Fahrzeugnutzers
3.1.4 Sonstige Daten
3.2 Voraussetzung für Datenfreigabe des Fahrzeugnutzers
3.3 Grenzen der Nutzung von Fahrerdaten
3.3.1 Datenschutz
3.3.2 IT-Sicherheit
4 Möglichkeiten der Wertschöpfung mit Fahrerdaten
4.1 Grundlagen der Wertschöpfung mit Fahrerdaten
4.2 Hersteller- und Zulieferer-Wertschöpfungen
4.3 Wertschöpfungen aus After-Sales-Services
4.4 Wertschöpfungen von marktbegleitenden Dienstleistern
4.4.1 Finanzdienstleister
4.4.2 Versicherer
4.4.3 Off-Street-Parking
4.5 Sonstige Wertschöpfungen
5 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen der Datennutzung im vernetzten Fahrzeug (Connected Car). Dabei wird analysiert, welche fahrzeugspezifischen und persönlichen Daten erhoben werden, welche Risiken hinsichtlich Datenschutz und IT-Sicherheit bestehen und welche Wertschöpfungspotenziale sich für Automobilhersteller und branchenfremde Dienstleister ergeben.
3.3.1 Datenschutz
Das Connected Car bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Durch die Analyse von Daten aus der Fahrzeugnutzung können zahlreiche neue Dienste konzeptioniert werden, welche die Fahrt des Nutzers sicherer, komfortabler und effizienter machen. Die Analyse der Daten bringt jedoch auch Nachteile für den Nutzer mit sich. Nicht selten handelt es sich bei den im Fahrzeug erhobenen und für Dienste und Services genutzten Daten um personenbezogene Daten. Somit können nicht nur Positions- oder Fahrzeugdaten wie Geschwindigkeit oder Motortemperatur ausgelesen werden, sondern durch die Analyse der Gesamtheit der gesammelten Daten auch Aussagen über das Fahrverhalten oder persönliche Vorlieben des Fahrers getroffen werden. Diese Informationen können für zahlreiche Parteien von Relevanz sein. Beispielhafte Interessenten können die Automobilindustrie selbst, der Staat oder die Versicherungsbranche sein.
Die wahrscheinlich größte Herausforderung für die erfolgreiche Entwicklung des vernetzten und fahrerlosen Fahrzeugs ist das Misstrauen des Nutzers. Selbst junge Menschen, die mit der digitalen Welt und ihren Chancen und Risiken aufgewachsen sind - sogenannte Digital Natives - und typischerweise offener mit ihren Daten umgehen als ältere Generationen, werden sich mit der Freigabe der Daten im vernetzten Fahrzeug beschäftigen. Sollte es den Automobilherstellern nicht gelingen, die Nutzer davon zu überzeugen, dass ihre Daten sicher sind, werden die Nutzer der Verwendung ihrer Daten widersprechen.
Wichtigste Voraussetzung zur Nutzung neuer Dienste und Services durch den Nutzer, ist die Garantie, dass persönliche Daten geschützt bleiben. Außerdem müssen Hersteller ihre IT-Infrastruktur vor Angriffen schützen, um die Sicherheit der Daten und der Fahrzeug-IT zu gewährleisten. Für jeden Anbieter entsteht ein Balanceakt, welchen es zu vollführen gilt: Schutz der Kundendaten auf der einen und die Wahrung der Sicherheit und Rückverfolgbarkeit der eigenen Daten auf der anderen Seite.
1 Einleitung: Einführung in die Relevanz von Daten in der modernen Automobilindustrie sowie Darstellung der Zielsetzung und des methodischen Aufbaus der Arbeit.
2 Grundlagen des Connected Car: Vermittlung technischer Grundlagen, Definitionen des Begriffs, Vorstellung der Car-to-X-Kommunikation sowie Klassifizierung verschiedener Dienste.
3 Relevante Daten des Fahrzeugnutzers: Detaillierte Auflistung und Analyse der im Fahrzeug erhobenen Daten sowie eine kritische Auseinandersetzung mit Datenschutz und IT-Sicherheit.
4 Möglichkeiten der Wertschöpfung mit Fahrerdaten: Untersuchung wirtschaftlicher Potenziale durch Datennutzung in verschiedenen Branchen wie After-Sales, Finanzen und Versicherungen.
5 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfragen und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des vernetzten und autonomen Fahrens.
Connected Car, Datenerhebung, Datenschutz, IT-Sicherheit, Wertschöpfung, Big Data, Telematik, eCall, Fahrerdaten, vernetzte Mobilität, Car-to-X-Kommunikation, Automobilindustrie, Nutzerverhalten.
Die Arbeit befasst sich mit dem Connected Car und der wachsenden Bedeutung von Fahrzeugdaten als Grundlage für neue Geschäftsmodelle und Services.
Die Schwerpunkte liegen auf den technischen Grundlagen, der Datensicherheit (Datenschutz/IT-Sicherheit) und der wirtschaftlichen Verwertung der erhobenen Fahrerdaten.
Die Arbeit untersucht, welche Daten im vernetzten Auto erhoben werden, welche Risiken dies birgt und wie die Branche diese Daten für neue Wertschöpfungsmodelle nutzen kann.
Der Autor stützt sich auf eine fundierte Literaturrecherche, bestehend aus aktuellen Studien aus Wirtschaft und Politik sowie Fachzeitschriften und Internetquellen.
Im Hauptteil werden zunächst die Arten der Datenerhebung klassifiziert, gefolgt von einer kritischen Betrachtung der Sicherheits- und Datenschutzaspekte sowie einer Analyse ökonomischer Potenziale.
Wesentliche Begriffe sind Connected Car, Datenschutz, Big Data, IT-Sicherheit, Wertschöpfung und Telematik.
Da moderne Fahrzeuge extrem viele persönliche Daten erfassen, befürchten Nutzer den Missbrauch ihrer Daten oder eine lückenlose Überwachung, was die Akzeptanz für neue Dienste gefährdet.
Im Vergleich zu IT-Systemen im privaten Bereich kann eine mangelnde Absicherung der Fahrzeug-IT lebensgefährliche Konsequenzen haben, da Angreifer Zugriff auf sicherheitsrelevante Funktionen wie Bremssysteme oder Lenkung erhalten könnten.
Der eCall ist ein automatisches Notrufsystem, das bei einem schweren Unfall automatisch Rettungskräfte zur Unfallstelle lotst und für alle neu zugelassenen PKWs verpflichtend ist.
Durch die Analyse von Fahrzeug- und Fehlerdaten können Hersteller und Werkstätten den Wartungsbedarf präzise vorhersagen, was die Effizienz steigert und die Kundenbindung verbessert.
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