Bachelorarbeit, 2018
73 Seiten, Note: 2,0
A. Problemstellung, Zielsetzung und Vorgehensweise
B. Die Rolle von Banken in unserem Wirtschaftssystem
C. Das Bankensystem in der Bundesrepublik Deutschland
I. Die traditionellen Banken
II. Die modernen Banken: Direktbanken
D. Bankdienstleistungen
E. Das Geschäftsmodell der Filialbanken
I. Begriffsbestimmung Geschäftsmodell
II. Typische Produkte und Dienstleistungen
III. Die Kunden von Filialbanken
IV. Ertragsquellen
V. Kostenstruktur
F. Die Rolle der Filiale unter den Distributionskanälen der Bank
I. Begriffsbestimmung Distribution
II. Die Distributionskanäle einer Bank
G. Die Digitalisierung
I. Begriffsbestimmung
II. Der technologische Fortschritt als Treiber
H. Veränderte Umweltfaktoren
I. Verändertes Kundenverhalten
II. Neue Wettbewerber
1. Wettbewerber mit Banklizenz
a. Direktbanken
b. Digitale Vollbanken
c. Technologieunternehmen
2. Wettbewerber ohne Banklizenz
I. Auswirkungen der Digitalisierung auf das Filialgeschäft von Banken
I. Auswirkungen aufgrund des geänderten Kundenverhaltens
II. Auswirkungen aufgrund der neuen Wettbewerber
III. Auswirkungen auf die Distributionskanäle
J. Untersuchung
I. Methodik
II. Ergebnisse der Untersuchung
K. Fazit
L. Anhang
Ziel dieser Arbeit ist es, die Auswirkungen der fortschreitenden Digitalisierung auf das Filialgeschäft von Banken zu untersuchen. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, welche Gründe für die Digitalisierung existieren, welche Veränderungen sie für das traditionelle Filialmodell mit sich bringt und welche spezifischen Anforderungen Kunden an eine moderne Bank stellen, wobei diese durch eine Online-Befragung evaluiert werden.
II. Der technologische Fortschritt als Treiber
Treiber der Digitalisierung ist der technologische Fortschritt, der die Digitalisierung letztendlich erst ermöglicht. Die technologische Revolution, die wir heute erleben nahm mit den ersten Computern vor ca. 60 Jahren ihren Anfang. Die Datenverarbeitung und Informationstechnik hielten schnell Einzug in alle Prozesse und in nahezu alle Branchen aber auch in den privaten Alltag. Mit ihrer Hilfe konnten Produktivitätszuwächse durch die effizientere Gestaltung von Prozessen und schließlich durch deren Automatisierung erreicht werden. Die nächste Evolutionsstufe die mehr einer Revolution glich, wurde dann in den 1990er durch die Erfindung und Verbreitung des Internets erklommen. Plötzlich war eine völlig neue Kommunikation möglich, die vor allem auch eine neue Kommunikation der Unternehmen mit ihren Kunden ermöglichte. Der sogenannte E-Commerce und das E-Business waren geboren und die Grundlagen der Digitalisierung gelegt. Das enorme Potential, welches das Internet ermöglicht war zum damaligen Zeitpunkt noch nicht in Gänze absehbar.
Befeuert wird der technologische Fortschritt vor allem durch die gestiegene Verfügbarkeit und exponentielle Verbesserung von Rechenleistung und Speicherplatz. Zusätzlich sind die Kosten hierfür erheblich gesunken. Außerdem aufgrund der Tatsache, dass viele der Innovationen heute in Software ablaufen, also als virtuelle Prozesse, mit dem Vorteil, dass diese nicht wie reale Produkt erst aus schwer beschaffbaren Rohstoffen aufwendig produziert werden müssen, sondern sich durch die Mitarbeit und Einbindung vieler global verteilter Entwickler und Nutzer dynamisch weiterentwickeln. Zum anderen fußen einige der wirklich bahnbrechenden Veränderungen auf dem Einsatz künstlicher Intelligenz. Hier schließt sich der Kreis wiederum erst durch die heutigen Rechenleistungen für eine breite und umfassende Nutzung, die in einer Vielzahl unterschiedlicher Bereiche verfügbar geworden ist. Auch hier muss aus heutiger Sicht bei beiden Punkten von einem exponentiellen Verlauf ausgegangen werden.
A. Problemstellung, Zielsetzung und Vorgehensweise: Einleitung in die Thematik der Digitalisierung im Bankenwesen und Definition der Zielsetzungen sowie des methodischen Aufbaus der Arbeit.
B. Die Rolle von Banken in unserem Wirtschaftssystem: Darstellung der Bedeutung von Banken durch ihre Intermediationsfunktionen im Wirtschaftsleben.
C. Das Bankensystem in der Bundesrepublik Deutschland: Überblick über die Akteure des deutschen Bankensystems, insbesondere Universal- und Direktbanken.
D. Bankdienstleistungen: Erläuterung der Charakteristika von Bankdienstleistungen wie Immaterialität und deren Auswirkungen auf den Absatz.
E. Das Geschäftsmodell der Filialbanken: Analyse der Struktur und Dimensionen von Geschäftsmodellen sowie des spezifischen Retail-Bankings.
F. Die Rolle der Filiale unter den Distributionskanälen der Bank: Beschreibung der Distributionspolitik und der verschiedenen Vertriebswege im Bankensektor.
G. Die Digitalisierung: Definition des Begriffs Digitalisierung aus technischer und gesellschaftlicher Perspektive sowie deren technologische Treiber.
H. Veränderte Umweltfaktoren: Diskussion der Einflüsse von verändertem Kundenverhalten und neuen Wettbewerbern wie Fintechs auf die Branche.
I. Auswirkungen der Digitalisierung auf das Filialgeschäft von Banken: Untersuchung der spezifischen Folgen für Kundenbeziehungen, Wettbewerb und Filialnetzwerke.
J. Untersuchung: Vorstellung der Methodik und Durchführung einer quantitativen Online-Befragung zur Ermittlung von Kundenbedürfnissen.
K. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige strategische Ausrichtung von Banken.
Digitalisierung, Banken, Filialgeschäft, Finanzdienstleistungen, Kundenverhalten, Fintechs, Omnichannel, Bankenwettbewerb, technologische Revolution, Kundenschnittstelle, Online-Banking, Geschäftsmodell, Automatisierung, Kundenanforderungen, Intermediation.
Die Arbeit untersucht den Wandel im Bankensektor, der durch die voranschreitende Digitalisierung ausgelöst wurde, und beleuchtet insbesondere die Auswirkungen auf das traditionelle Filialgeschäft.
Zentral sind die technologischen Treiber der Digitalisierung, das veränderte Verhalten der Bankkunden, der zunehmende Wettbewerbsdruck durch digitale Marktteilnehmer (Fintechs) und die Neuausrichtung von Vertriebsstrategien.
Das Ziel ist es, in Erfahrung zu bringen, wie sich die Digitalisierung konkret auf Bankfilialen auswirkt und welche Anforderungen Kunden heute an eine moderne Bank stellen.
Der Autor führt eine quantitative Online-Befragung durch, um fundierte Daten über das aktuelle Nutzungsverhalten und die Erwartungen von Bankkunden zu gewinnen.
Der Hauptteil analysiert die Treiber der Digitalisierung, bewertet neue Wettbewerber mit und ohne Banklizenz und leitet daraus notwendige strategische Anpassungen für klassische Filialbanken ab.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Digitalisierung, Filialgeschäft, Kundenverhalten, Omnichannel-Ansatz, Fintechs und die Transformation von Bankdienstleistungen.
Die Teilnehmer zeigen sich mit den Lösungen überwiegend zufrieden, jedoch nimmt die Zufriedenheit und Akzeptanz mit steigendem Alter ab, wobei insbesondere ein Mangel an weiterführenden Dienstleistungen kritisiert wird.
Ja, laut der Untersuchung bleibt das persönliche Gespräch bei komplexen Themen wie Immobilienfinanzierungen oder bei langfristigen Entscheidungen auch in Zukunft von hoher Bedeutung für die Kunden.
Es zeigt sich eine deutliche Präferenz für den persönlichen Kontakt; der Einsatz von rein digitalen Assistenten oder künstlicher Intelligenz wird von der Mehrheit der Befragten abgelehnt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

