Bachelorarbeit, 2018
59 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Arbeit widmet sich den Aktions-Tagen "Girls-Day" und "Boys-Day" und analysiert, welche alltäglichen Konstruktionen von Geschlechterdifferenz durch diese Aktionen sichtbar werden. Dabei werden die beiden geschlechtertheoretischen Perspektiven "Geschlecht als Strukturkategorie" und "Geschlecht als soziale Konstruktion" herangezogen. Die Arbeit untersucht, wie diese Perspektiven die Ziele und die Umsetzung der Aktionstage beleuchten.
Die Einleitung stellt die Ausgangsthese der Arbeit dar und erläutert die Problematik von Geschlechterdifferenz in der Berufswahl. Kapitel 2 beleuchtet die Bedeutung von Geschlecht im Kontext von Arbeit und Ausbildung. Dabei werden zwei Perspektiven auf Geschlecht vorgestellt: Geschlecht als Strukturkategorie und Geschlecht als soziale Konstruktion. Kapitel 3 gibt einen Überblick über die Aktions-Tage "Girls-Day" und "Boys-Day" und beschreibt ihre Ziele und Akteure. Kapitel 4 wendet die geschlechtertheoretischen Perspektiven auf den Boys- und den Girls-Day an und analysiert die Bedeutung der beiden Aktionstage im Kontext der Geschlechterforschung.
Geschlechterdifferenz, Berufswahl, Geschlechterrollen, Strukturkategorie, Soziale Konstruktion, Doing Gender, Girls-Day, Boys-Day, Aktionstage, Geschlechterforschung.
Der Girls-Day soll Mädchen ab der 5. Klasse für technische und handwerkliche Berufe begeistern, in denen Frauen bisher unterrepräsentiert sind.
Der Boys-Day ist das Pendant für Jungen und soll ihnen Einblicke in Berufe geben, die traditionell weiblich dominiert sind, wie beispielsweise der Erzieherberuf.
„Doing Gender“ beschreibt die soziale Konstruktion von Geschlecht durch alltägliches Handeln und Verhalten, wodurch Geschlechterdifferenzen erst hergestellt werden.
Die Arbeit nutzt die Perspektiven „Geschlecht als Strukturkategorie“ (hierarchische Einordnung) und „Geschlecht als soziale Konstruktion“.
Sie versuchen, geschlechtsspezifische Stereotypen in der Berufsorientierung aufzubrechen und die Wahlmöglichkeiten von Jugendlichen zu erweitern.
Der Girls-Day wird seit 2001 bundesweit durchgeführt; der Boys-Day wurde 2011 als Ergänzung eingeführt.
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