Bachelorarbeit, 2016
48 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Begriffsbestimmungen
2.1 Medien
2.2 Smartphone
3. Notwendigkeit von Mediensozialisation und Medienkompetenz
3.1 Notwendigkeit von Mediensozialisation
3.2 Notwendigkeit von Medienkompetenz
3.3 Medienkompetenz im Kernlehrplan
4. Anderes Lernen durch neue Medien
5. Medien im Unterricht- historische Entwicklung und aktueller Trend der Smartphonenutzung
5.1 Historische Entwicklung
5.2 Aktueller Stand der Smartphonenutzung von Jugendlichen
5.3 Bedeutung des Smartphones für die Schüler im Alltag
6. Gefahren für Jugendliche durch das Smartphone
7. Das Smartphone als Potenzial für die Bildung
8. Unterrichtseinheiten mit dem Smartphone
8.1 Rahmenbedingungen
8.2 Sinnvolle Funktionen des Smartphones für den Unterricht
9. Ein Beispiel für eine Unterrichtseinheit
10. Smartphoneeinsatz im Unterricht durch „Bring Your Own Device“
10.1 Das Konzept
10.2 Herausforderungen
10.3 Vorteile von BYOD
11. Schlussbemerkung
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Möglichkeiten, das Smartphone als didaktisches Werkzeug in der Sekundarstufe I einzusetzen, um die Medienkompetenz der Schüler gezielt zu fördern. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob das Smartphone ein geeignetes Gerät für den modernen Unterricht darstellt und wie Schulen einen verantwortungsvollen Umgang mit den damit verbundenen Chancen und Risiken implementieren können.
Kamerafunktion
Die Kamerafunktion ist als einfacher Einstieg für den Smartphoneinsatz im Unterricht gut geeignet. Auch jüngeren Schülern fällt es leicht, durch den bedienungsleichten Touchscreen die Fotofunktion zu finden. Die Aufgabe etwas zu fotografieren, kann in jedem Lernszenario gut integriert werden. Durch das Fotografieren kann bei bestimmten Aufgaben die Alltagswelt mit den schulischen Anforderungen verbunden werden. Beispielsweise können alltägliche geometrische Formen mit der Kamerafunktion aufgenommen werden und mit Hilfe der mathematischen geometrischen Formen in Kategorien eingeteilt werden. Besonders, wenn schulische Aufgaben zu Hause bei den Hausaufgaben mit dem Smartphone gelöst werden sollen, hilft dies dabei, informelle Lernprozesse mit der Schule zu verbinden. Die Formen des informellen- und formellen Lernens können einander ergänzen und in Kombination förderlich für den Lernerfolg der Schüler sein. Der Motivationscharakter spielt ebenfalls eine große Rolle für den Lernerfolg:
„Besonders Kinder, die durch das Schullernen nur schwer erreicht werden, sind durch das Arbeiten mit der Fotofunktion zu motivieren und können so besser gefördert werden.“
Auch für ältere Schüler bietet die Fotofunktion zahlreiche Anwendungen und Möglichkeiten. Auch wenn die Fotofunktion nicht erlaubt ist, verwenden sie viele Schüler, um Tafelbilder oder komplizierte Grafiken abzufotografieren. So können die Schüler später anhand der abgespeicherten Fotos die Tafelbilder ins Schulheft eintragen. Das würde zumindest die Situation erleichtern, dass die Schüler unterschiedlich schnell schreiben. Manche Schüler haben schon längst das Tafelbild abgezeichnet und der Lehrer möchte Teile wegwischen, um etwas Neues anzuschreiben, aber andere Schüler brauchen viel länger um die Informationen in das Schulheft zu übertragen.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwärtigkeit digitaler Medien und führt in die Notwendigkeit ein, Medienkompetenz als zentrale Anforderung für Jugendliche im schulischen Kontext zu fördern.
2. Begriffsbestimmungen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe „Medium“ und „Smartphone“ und ordnet sie in den pädagogischen Kontext der Medienpädagogik ein.
3. Notwendigkeit von Mediensozialisation und Medienkompetenz: Hier wird der Prozess der Mediensozialisation sowie die vier Dimensionen der Medienkompetenz nach Dieter Baacke erläutert und deren Verankerung in Kernlehrplänen diskutiert.
4. Anderes Lernen durch neue Medien: Das Kapitel befasst sich mit der intrinsischen Motivation und dem Potenzial des kollaborativen Lernens durch den Einsatz neuer Medien.
5. Medien im Unterricht- historische Entwicklung und aktueller Trend der Smartphonenutzung: Es erfolgt ein historischer Abriss der Reformpädagogik sowie eine Analyse des Smartphonebesitzes bei Jugendlichen auf Basis der JIM-Studien.
6. Gefahren für Jugendliche durch das Smartphone: Dieses Kapitel thematisiert Risiken wie Cybermobbing, den Kontakt mit problematischen Inhalten und die Produktion gewalthaltiger Videos.
7. Das Smartphone als Potenzial für die Bildung: Die Chancen des Smartphones als Lernwerkzeug werden aufgezeigt, wobei der Fokus auf dem informellen Lernen und der Brückenbildung zwischen Lebenswelt und Schule liegt.
8. Unterrichtseinheiten mit dem Smartphone: Hier werden technische Rahmenbedingungen sowie konkrete Smartphone-Funktionen für den Unterricht wie Kamera, GPS und Audio vorgestellt.
9. Ein Beispiel für eine Unterrichtseinheit: Das Kapitel illustriert anhand einer neunte Klasse einer Hauptschule die praktische Umsetzung einer Unterrichtsreihe zum Thema „Recht und Ordnung“.
10. Smartphoneeinsatz im Unterricht durch „Bring Your Own Device“: Das BYOD-Konzept wird als Modell für die Zukunft vorgestellt, unter Berücksichtigung von Herausforderungen wie IT-Infrastruktur und Lehrerkontrolle.
11. Schlussbemerkung: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass das Smartphone ein wertvolles pädagogisches Werkzeug zur Vermittlung von Medienkompetenz ist, sofern es in ein reflektiertes, didaktisches Konzept eingebettet wird.
Medienkompetenz, Smartphone, Mediensozialisation, Unterricht, Sekundarstufe I, Mediendidaktik, Bring Your Own Device, BYOD, JIM-Studie, Cybermobbing, Mobiles Lernen, Lernmotivation, Medienpädagogik, digitale Bildung, Unterrichtsgestaltung.
Die Arbeit thematisiert den pädagogisch sinnvollen Einsatz von Smartphones im Unterricht der Sekundarstufe I, um Medienkompetenz zu fördern und eine Brücke zwischen der Lebenswelt der Schüler und dem schulischen Lernen zu schlagen.
Die zentralen Felder umfassen Mediensozialisation, die Analyse des Nutzerverhaltens Jugendlicher, Gefahrenprävention, didaktische Konzepte für den Unterrichtseinsatz und die Herausforderungen der Implementierung von BYOD-Modellen.
Das primäre Ziel ist die Untersuchung der Möglichkeiten, den Schülern mit Hilfe des Smartphones medienkompetentes Handeln zu vermitteln und zu klären, ob das Smartphone ein geeignetes Gerät für den Unterricht darstellt.
Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung empirischer Daten, insbesondere der JIM-Studien, um Trends und Potenziale des Medienumgangs bei Jugendlichen zu fundieren.
Der Hauptteil konzentriert sich auf das Potenzial des Smartphones für Bildungszwecke, konkrete Funktionen für den Unterricht, ein praktisches Beispiel für eine Unterrichtseinheit und die Konzepte sowie Herausforderungen von „Bring Your Own Device“.
Die Arbeit ist insbesondere durch die Begriffe Medienkompetenz, Smartphone, Mediensozialisation, mobiles Lernen und BYOD gekennzeichnet.
Die Arbeit betont, dass Schulen Schüler präventiv für einen verantwortungsbewussten Umgang sensibilisieren müssen und dass klare Nutzungsregeln sowie Aufklärung über die rechtlichen Konsequenzen von Mobbing notwendig sind.
Das Einbinden von Alltagsgeräten und informellen Lernprozessen wird als entscheidender Motivationsfaktor identifiziert, der Schüler dazu anregt, sich engagiert mit Unterrichtsinhalten auseinanderzusetzen.
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