Bachelorarbeit, 2018
54 Seiten, Note: 2,0
Diese Arbeit analysiert die Außenpolitik von Gustav Stresemann in Bezug auf Frankreich und Polen und untersucht, warum er eine Verständigung mit Frankreich anstrebte, diese aber gegenüber Polen ablehnte. Der Fokus liegt auf der sogenannten „Verständigungspolitik“ Stresemanns im Spannungsverhältnis zwischen Ost und West.
Die Einleitung stellt die Person Gustav Stresemanns vor und führt in das Thema seiner Außenpolitik ein. Im Anschluss werden die Entwicklungen vor der Ära Stresemann behandelt, insbesondere die außenpolitischen Belastungen durch den Versailler Vertrag und das schwierige Verhältnis zu Frankreich. Es werden die Entstehung des Vertrags von Rapallo, der Kampf um das Ruhrgebiet und die Ruhrbesetzung durch Frankreich beleuchtet. Das dritte Kapitel befasst sich mit den Entwicklungen während der Ära Stresemann. Hierbei werden die Amtsübernahme Stresemanns, das Dawes-Abkommen und die Bedeutung des Vertragswerks von Locarno sowie der Völkerbundeintritt Deutschlands erläutert. Der „Kronprinzen-Brief“ und seine außenpolitischen Ziele werden ebenfalls analysiert. Das Kapitel widmet sich außerdem Stresemanns Ostpolitik und der Bedeutung Polens in diesem Kontext. Das vierte Kapitel behandelt das Ende der Ära Stresemanns, bevor im Fazit die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst werden.
Die Arbeit befasst sich mit der deutschen Außenpolitik der Weimarer Republik, insbesondere mit der „Verständigungspolitik“ von Gustav Stresemann. Schlüsselbegriffe sind dabei: deutsch-französisches Verhältnis, Versailler Vertrag, Rapallo-Vertrag, Ruhrbesetzung, Locarno-Verträge, Völkerbund, Ostpolitik, Polen, „Kronprinzen-Brief“, Friedensfähigkeit Deutschlands.
Die Aussöhnung mit Frankreich im Westen, um außenpolitischen Spielraum zu gewinnen, während eine ähnliche Verständigung mit Polen im Osten abgelehnt wurde.
Sie sicherten die Westgrenzen Deutschlands ab und ebneten den Weg für den Beitritt zum Völkerbund.
Stresemann strebte Revisionen der Ostgrenzen an, die durch den Versailler Vertrag festgelegt worden waren, und sah Polen als Hindernis für diese Ziele.
Ein Brief von 1925, in dem Stresemann seine strategischen außenpolitischen Ziele darlegte, was bis heute kontrovers diskutiert wird.
Die Urteile reichen vom Visionär eines vereinigten Europas bis hin zum opportunistischen Machtpolitiker und Wegbereiter späterer Entwicklungen.
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