Bachelorarbeit, 2014
41 Seiten, Note: 1,0
1. Einführung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1. Der Begriff „Elternarbeit“
2.2. Der Begriff „Berufsorientierung“
2.3. Die Familie als wichtigste Instanz im Berufsorientierungsprozess
2.4. Herausforderungen und Probleme der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrkräften – Ausgangssituation
2.4.1. Schwierigkeiten beim Übergang Primarstufe - Sekundarstufe
2.4.2. Defizite im Kontaktverhalten und Informationsaustausch
2.4.3. Bestehende Angebote zur Elternarbeit sprechen Eltern nicht an
2.4.4. Eltern aus bildungsfernen Schichten bzw. mit Migrationshintergrund
2.4.5. Elterneinfluss ist nicht immer positiv
3. Chancen und Möglichkeiten berufsorientierter Elternarbeit
3.1. Ziel berufsorientierter Elternarbeit
3.2. Aufgaben berufsorientierter Elternarbeit
3.3. Strategien berufsorientierter Elternarbeit
3.3.1. Entwicklung und Pflege einer Willkommenskultur
3.3.2. Aufsuchende Elternarbeit – Intensive und regelmäßige Kontakte zwischen Eltern und Lehrkräften
3.3.3. Aktivierende Elternarbeit – Kooperation zwischen Eltern und Lehrkräften
3.3.4. Netzwerkarbeit
3.4. Planung und Umsetzung berufsorientierter Elternarbeit
3.5. Good Practice - Modell: Das Stuttgarter Konzept für eine verbesserte Zusammenarbeit mit Eltern in der Berufsorientierung
4. Grenzen berufsorientierter Elternarbeit
4.1. Das Standardelement „Elternarbeit“ in dem neuen Übergangssystem in NRW
4.2. Die Rolle der Lehrkräfte
5. Fazit und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die Chancen und Möglichkeiten einer effektiven, vertrauensvollen Elternarbeit im Kontext der beruflichen Orientierung an weiterführenden allgemeinbildenden Schulen aufzuzeigen. Dabei wird der Forschungsfrage nachgegangen, mit welchen spezifischen Strategien Lehrkräfte Eltern erfolgreich in diesen Prozess einbinden können, um Jugendliche bei ihrem Übergang von der Schule in das Berufsleben optimal zu unterstützen.
2.4. Herausforderungen und Probleme der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrkräften – Ausgangssituation
Die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrkräften bezüglich schulischer Berufsorientierung „scheitert häufig an den Akteurinnen und Akteuren selbst (Lehrkräfte wie auch Eltern), weil ein grundlegender Aufbau einer guten Zusammenarbeit an der jeweiligen Schule oft fehlt“. Trotz eines gewünschten bzw. erforderlichen partnerschaftlichen Verhältnisses zwischen beiden Instanzen, wird die bestehende Zusammenarbeit dennoch von beiden Seiten als problematisch eingestuft.
Für dieses angespannte Verhältnis spielen zwei wesentliche Faktoren eine Rolle. Unter anderem die unterschiedliche Wahrnehmung der Zusammenarbeit von Eltern und Lehrkräften in der Sekundarstufe:
„Ein Viertel bis ein Drittel der Lehrkräfte schätzt die Atmosphäre günstiger ein als die Eltern. Diese Lehrkräfte laufen Gefahr, recht unrealistische Vorstellungen von der Beziehung zwischen Elternhaus und Schule zu entwickeln und es sich gewissermaßen in einer Scheinwelt bequem zu machen.“
Die Einschätzungen der Lehrkräfte beziehen sich dabei größtenteils auf die Eltern, die sich aktiv einbringen und engagiert sind – Eltern, die sich weniger beteiligen, werden ausgeblendet. Zudem gibt es an den weiterführenden Schulen grundlegende Probleme in der Beziehung zwischen den Lehrkräften und Eltern, die im Folgenden näher ausgeführt werden.
1. Einführung: Darstellung der zentralen Bedeutung der Berufsorientierung für den Lebensweg junger Menschen und der Notwendigkeit einer aktiven Elternbeteiligung.
2. Theoretischer Hintergrund: Definition der Grundbegriffe Elternarbeit und Berufsorientierung sowie Analyse der familiären Einflüsse und bestehender Probleme in der Kooperation.
3. Chancen und Möglichkeiten berufsorientierter Elternarbeit: Vorstellung konkreter Strategien, Aufgaben und Good-Practice-Modelle zur systematischen Verbesserung der Zusammenarbeit.
4. Grenzen berufsorientierter Elternarbeit: Diskussion rechtlicher Rahmenbedingungen wie dem Übergangssystem NRW sowie der Rolle und Belastung der Lehrkräfte bei der Implementierung.
5. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung, dass trotz Herausforderungen langfristige, strukturierte Konzepte für den Erfolg der Jugendlichen unerlässlich sind.
Berufsorientierung, Elternarbeit, Erziehungspartnerschaft, Übergang Schule-Beruf, Kooperation, Bildungsferne, Migrationshintergrund, Willkommenskultur, Netzwerkarbeit, Qualitätsmanagement, Stuttgarter Konzept, Lehrkräfte, Elternberatung, Berufswahlprozess, Schulsozialarbeit
Die Arbeit untersucht, wie allgemeinbildende weiterführende Schulen die Elternarbeit als wirkungsvolles Instrument in den Berufsorientierungsprozess ihrer Schülerinnen und Schüler integrieren können.
Im Fokus stehen die Bedeutung des familiären Umfelds, die Identifizierung von Hindernissen in der Kommunikation zwischen Eltern und Schule sowie konkrete Ansätze für eine gelingende Erziehungs- und Bildungspartnerschaft.
Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Einbindung der Eltern, insbesondere auch aus bildungsfernen Schichten, die Qualität der Berufsorientierung gesteigert und der Übergang in das Berufsleben erleichtert werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung von Fachkonzepten, Handreichungen und Studienergebnissen zu aktuellen Entwicklungen im Bereich der berufsorientierten Elternarbeit.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsbestimmung, die Analyse von Problemfeldern (z.B. Übergang Sekundarstufe, Sprachbarrieren) sowie die detaillierte Vorstellung von Strategien und Modellen zur aktiven Einbindung von Eltern.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Berufsorientierung, Erziehungspartnerschaft, Übergang Schule-Beruf, Willkommenskultur und Qualitätsmanagement charakterisiert.
Sie verknüpft theoretische Grundlagen mit praxisnahen Good-Practice-Beispielen, wie dem Stuttgarter Konzept, und bewertet diese kritisch vor dem Hintergrund aktueller schulischer Reformen in NRW.
Das Stuttgarter Konzept dient als exemplarisches Good-Practice-Modell, das konkret zeigt, wie thematische Bausteine eine systematische Einbindung der Eltern in den Berufswahlprozess ermöglichen können.
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