Bachelorarbeit, 2018
86 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Problemhorizont und Motivation
1.2 Theoretische Einordnung des Forschungsthemas
1.3 Methodisches Vorgehen und Ziele der Arbeit
2. Konstruktiver Umgang mit Wut
2.1 Theoretische Hinführung
2.2 Notwendigkeit eines konstruktiven Umgangs mit Wut
2.3 Als Führungskraft Wut begegnen
2.4 Systemwirksame Integration
3. Fazit der Forschungsarbeit
3.1 Ergebnisdarstellung
3.2 Interpretation der Ergebnisse
3.3 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen Wut im Führungskontext mit dem Ziel, einen systemtheoretisch fundierten, konstruktiven Umgang mit diesem Gefühl zu entwickeln, um Führungskräften als Handlungsempfehlung zu dienen. Dabei wird die Forschungsfrage verfolgt, wie Wut nicht als destruktiver Störfaktor, sondern als nutzbare Information für die Steuerung und Entwicklung sozialer Systeme integriert werden kann.
(3) Das Gefühl Wut
Um Wut in ihrer Funktion, Ursache und Wirkung zu verstehen, folgt in diesem Unterkapitel die genauere Beschreibung des Gefühls. Des Weiteren wird aufgezeigt, welche Mechanismen zur Unterdrückung von Wut verwendet werden und wie diese aufgeschlüsselt und in einen funktionalen Zustand transformiert werden können. Dabei verfolgt diese Arbeit die Annahme, dass in jedem Menschen Wut angelegt ist und als ein Grundgefühl betitelt werden kann. Dies wird mit dem strukturalistischen Emotionsansatz begründet, der besagt, dass Grundgefühle jene sind, die ein Mensch von Geburt an in sich trägt. Hierbei scheiden sich die Ansichten verschiedener strukturalistischer Emotionsansätze hinsichtlich der Benennung und Anzahl jener Grundgefühle, doch Wut wird flächendeckend aufgezählt. In der bis zu diesem Punkt erfolgten Untersuchung wurde festgestellt, dass Gefühle auf der Beziehungsebene Einfluss auf Kommunikationsprozesse nehmen. Bei einem Grundgefühl, wie der Wut, ist also davon auszugehen, dass es einen existenten Faktor für die Kommunikation eines sozialen Systems darstellt.
Zunächst wird hier eine Beschreibung von Wut aufgezeigt, die über ihr Entstehen Auskunft gibt:
„Wut ist eine Kraft, die Großes schaffen und ebenso Großes zerstören kann. Wut ist Handlungskraft Nummer Eins. [...] Wut entsteht als Reaktion auf die Interpretation „Das ist falsch“. Ich kann die Interpretation „Das ist falsch“ nur dann treffen, wenn ich eine klare Position habe, da es im absoluten Sinn kein Richtig oder Falsch gibt. [...] Wut ist also nicht nur auf eine Position angewiesen, sie kann diese auch definieren. Welche Position das ist, spielt für die Wutkraft keine Rolle. Ausschlaggebend ist, dass die gewählte Position klar ist und dass wir bereit sind, für sie einzustehen.“
1. Einleitung: Dieses Kapitel legt den Problemhorizont dar, erläutert die Motivation für das Thema Wut in der Führung und definiert das methodische Vorgehen.
2. Konstruktiver Umgang mit Wut: Der Hauptteil bietet eine theoretische Hinführung, begründet die Notwendigkeit eines konstruktiven Umgangs mit Wut und zeigt konkrete Handlungsoptionen sowie ein Integrationsmodell für Führungskräfte auf.
3. Fazit der Forschungsarbeit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, interpretiert die Bedeutung für die Führungspraxis und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe.
Wut, Führungskraft, Systemtheorie, Konstruktivismus, Kommunikation, Selbstmanagement, Emotionale Intelligenz, Komplexitätsreduktion, Soziales Bewusstsein, Verbindungsmedium, Transformation, Autopoiese, Führung, Beziehungsebene, Handlungskraft.
Die Arbeit befasst sich mit einem konstruktiven Umgang mit dem Gefühl Wut im Kontext moderner Führung und Organisationen.
Die zentralen Themen sind Systemtheorie, Konstruktivismus, Emotionsmanagement, Führungskompetenz und Kommunikation.
Das Ziel ist die Entwicklung einer Empfehlung für Führungskräfte, wie sie Wut in ihr System integrieren können, um deren destruktive Wirkung zu minimieren und die konstruktive Funktion als "Würde-Schutz-Kraft" zu nutzen.
Die Arbeit nutzt eine systemtheoretische und konstruktivistische Analyse, ergänzt durch ein Experteninterview mit einer Expertin für systemische Beziehungsgestaltung.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, die Begründung der Notwendigkeit zur Auseinandersetzung mit Wut sowie praktische Modelle zur Anwendung durch Führungskräfte.
Zu den prägenden Begriffen gehören Wut, Führungskraft, Systemtheorie, Kommunikation, Selbstmanagement und Transformation.
Der Begriff beschreibt die positive, schützende Funktion von Wut, die auftritt, wenn die eigenen Werte oder Grenzen verletzt werden, und zur Positionierung dient.
Der "Spiegel" (eine externe Person wie ein Coach) dient der Führungskraft als bewertungsfreier Raum zur Reflexion in Krisensituationen, um eine schamfreie Auseinandersetzung mit auftretender Wut zu ermöglichen.
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