Fachbuch, 2019
107 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen der Direktinvestitionen
2.1 Begriffsdefinitionen und Abgrenzungen
2.2 Formen der Direktinvestition
2.3 Motive der Direktinvestition
2.4 Erklärungsansätze der Internationalisierung
3 China – eine expandierende Weltmacht
3.1 Wirtschaftsmacht Asiens
3.2 Entwicklung des Landes
4 Strategische Ausrichtung „Made in China 2025“
4.1 Analyse des Zeithorizonts und der strategischen Ziele
4.2 Schlüsseltechnologien des komplexen Masterplans
4.3 Konzeption „Made in China 2025“ auf Basis Industrie 4.0
4.4 Bedeutung für den Standort Deutschland
5 Direktinvestitionen in Deutschland
5.1 Überblick
5.2 Standortqualität Deutschland
6 Analyse der FDIs durch chinesische Investoren in Deutschland
6.1 Entwicklungen der chinesischen Direktinvestitionen in Deutschland
6.2 Chancen für den Industriestandort Deutschland
6.3 Zu erwartenden Risiken bei einer Beteiligung chinesischer Investoren
7 Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit analysiert das strategische Konzept „Made in China 2025“ und untersucht den kausalen Zusammenhang zwischen diesen staatlichen Zielvorgaben und der Zunahme chinesischer Direktinvestitionen in Deutschland. Ziel ist es, die Chancen und Risiken dieser Entwicklung für den Industriestandort Deutschland zu evaluieren.
2.1 Begriffsdefinitionen und Abgrenzungen
Die Definition zu ausländischen Direktinvestitionen (ADI), die auch als Foreign Direct Investments (FDI) bekannt sind, nimmt der Internationale Währungsfonds (IWF oder auch die englische Bezeichnung IMF) wie folgt vor: „[…] as a category of international investment that reflects the objective of a resident in one economy (the direct investor) obtaining a lasting interest in an enterprise resident in another economy (the direct investment enterprise). The lasting interest implies the existence of a long-term relationship between the direct investor and the direct investment enterprise, and a significant degree of influence by the investor on the management of the enterprise. A direct investment relationship is established when the direct investor has acquired 10 percent or more of the ordinary shares or voting power of an enterprise abroad.”
Die Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) definiert FDI präzisierender wie folgt: „is a category of investment that reflects the objective of establishing a lasting interest by resident enterprise in one economy in an enterprise that is resident in an economy other than that of the direct investor. The direct or indirect ownership of 10 % or more of voting power is evidence of such a relationship.” Nach der Definition der Deutschen Bundesbank sind Direktinvestitionen Auslandsinvestitionen mit dem Ziel, Tochterunternehmen in einer anderen Volkswirtschaft zu errichten oder sich dort an einem Unternehmen maßgeblich zu beteiligen, so dass der Einfluss auf die Geschäftstätigkeit ausgeübt werden kann.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die wachsende Bedeutung chinesischer Unternehmensübernahmen dar und definiert die Zielsetzung der Arbeit, den Zusammenhang zwischen der Strategie „Made in China 2025“ und den Investitionen in Deutschland zu untersuchen.
2 Theoretische Grundlagen der Direktinvestitionen: Dieses Kapitel erläutert die wesentlichen Definitionen und Motive von Direktinvestitionen und grenzt diese von Portfolioinvestitionen ab.
3 China – eine expandierende Weltmacht: Es wird die wirtschaftliche und politische Entwicklung Chinas hin zur bedeutendsten Wirtschaftsmacht Asiens beleuchtet, einschließlich der Im- und Exportdaten.
4 Strategische Ausrichtung „Made in China 2025“: Das Kapitel analysiert den komplexen Masterplan der chinesischen Regierung, dessen Zieltechnologien und die Parallelen zur deutschen Industrie 4.0.
5 Direktinvestitionen in Deutschland: Hier wird die Standortqualität Deutschlands bewertet und dargelegt, warum die Bundesrepublik ein attraktives Ziel für ausländische Direktinvestitionen darstellt.
6 Analyse der FDIs durch chinesische Investoren in Deutschland: Dieser Teil untersucht spezifisch das Investitionsverhalten chinesischer Akteure in Deutschland, die Branchenschwerpunkte sowie die damit verbundenen Chancen und Risiken.
7 Zusammenfassung: Der Abschluss fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und wagt einen Ausblick auf die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung.
Direktinvestitionen, FDI, China, Made in China 2025, Industriestandort Deutschland, Industrie 4.0, Know-how-Transfer, Außenwirtschaft, Wirtschaftswachstum, Technologietransfer, Standortqualität, M&A, Globalisierung, Unternehmensübernahme, Außenwirtschaftsgesetz.
Die Arbeit befasst sich mit der Zunahme chinesischer Direktinvestitionen in deutschen Unternehmen und deren strategischer Einordnung in den chinesischen Industrie-Masterplan „Made in China 2025“.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Internationalisierung, die wirtschaftliche Entwicklung Chinas, die Analyse der Strategie „Made in China 2025“ sowie die Standortbedingungen Deutschlands für Investoren.
Das Ziel ist es, nachzuweisen, ob chinesische Investitionen in Deutschland strategisch auf das Erreichen der Ziele des Plans „Made in China 2025“ ausgerichtet sind und welche Konsequenzen dies für den Standort Deutschland hat.
Es handelt sich primär um eine theoretische Analyse unter Verwendung von Fachliteratur, Wirtschaftsdaten von Institutionen wie UNCTAD, IWF und OECD sowie einer Auswertung von Unternehmensübernahmen im Kontext der Schlüsseltechnologien.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Herleitung von Direktinvestitionen, eine detaillierte Analyse der chinesischen Industriepolitik sowie eine konkrete Untersuchung der chinesischen FDI-Ströme in Deutschland nach Branchen und Bundesländern.
Die wichtigsten Begriffe umfassen Direktinvestitionen, „Made in China 2025“, Standortqualität, Know-how-Transfer, industrielle Evolution und deutsch-chinesische Kooperation.
Der Konflikt stellt eine Herausforderung für China dar, da die Exporte belastet werden, was den Druck zur internen technologischen Modernisierung durch den gezielten Zukauf von ausländischem Know-how weiter erhöht.
Deutschland besitzt mit „Industrie 4.0“ eine konzeptionelle Blaupause, die für China von großem Interesse ist, um die eigene technologische Basis für „Made in China 2025“ effizienter zu gestalten.
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