Diplomarbeit, 2005
80 Seiten, Note: 1.7
Die Diplomarbeit befasst sich mit dem Einsatz von Neuromarketing als verhaltenswissenschaftlichen Ansatz zur Erforschung von Markenwirkung. Sie analysiert die biologischen und technischen Grundlagen des Neuromarketings und untersucht dessen Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Markenführung.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Relevanz des Themas und den Status Quo der Markenforschung. Sie stellt die Problemstellung dar, die der Arbeit zugrunde liegt, und definiert die Zielsetzung sowie den Gang der Untersuchung. Im zweiten Kapitel wird das Konzept des Neuromarketings als verhaltenswissenschaftlicher Ansatz vorgestellt. Es werden die Entwicklung vom Behaviorismus zum Neobehaviorismus sowie die Relevanz verhaltenswissenschaftlicher Ansätze in der Neuroökonomie beleuchtet.
Kapitel drei beleuchtet die biologischen Grundlagen des Neuromarketings. Der Aufbau und die zentralen Bereiche des menschlichen Gehirns sowie die neuronale Verhaltenssteuerung werden näher erläutert. Anschließend werden die Eigenschaften der Arbeitsweise des Gehirns dargestellt. Kapitel vier widmet sich den technischen Grundlagen der Neuroökonomie und stellt verschiedene Methoden zur Erforschung neuronaler Prozesse vor.
Kapitel fünf beleuchtet das Konzept von Marken und Markenwirkung aus neuronaler Sicht. Die Abgrenzung der Begriffe „Marke“ und „Markenwirkung“ wird aufgezeigt und die verschiedenen Aspekte der neuronalen Markenwirkung, wie Markenwahrnehmung, -wissen und -beurteilung, werden analysiert.
Kapitel sechs beleuchtet die Anwendungsmöglichkeiten des Neuromarketings in der Praxis. Es werden verschiedene Anwendungsfelder in der strategischen und operativen Markenführung, wie Markenpotenzialbestimmung, Markenrevitalisierung und -transfer sowie Co-Branding vorgestellt.
Kapitel sieben behandelt die Grenzen der Hirnforschung und des Neuromarketings. Es werden Aspekte wie die Komplexität des Gehirns, technische Möglichkeiten, Interpretationsproblematik und Manipulation diskutiert.
Neuromarketing, Markenwirkung, Verhalten, Neuroökonomie, Gehirnaktivität, Markenführung, strategische Markenführung, operative Markenführung, Markenwahrnehmung, Markenwissen, Markenbeurteilung, Markenwahl, Konsumentenverhalten, Marketing, Markenmanagement, neurologische Methoden, fMRI, EEG, Neuropsychologie, ethische Aspekte.
Neuromarketing ist ein interdisziplinärer Ansatz, der Erkenntnisse der Hirnforschung nutzt, um die Wirkung von Marken und Marketingmaßnahmen auf das Gehirn des Konsumenten zu untersuchen.
Marken wirken als Differenzierungsinstrument und bieten einen Zusatznutzen (Image), der im Gehirn emotionale Prozesse auslöst und die Wahl erleichtert.
Zu den technischen Grundlagen gehören bildgebende Verfahren wie die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) und das Elektroenzephalogramm (EEG).
Ja, Anwendungen finden sich in der Markenpotenzialbestimmung, der Markenrevitalisierung, beim Markentransfer und beim Co-Branding.
Die Komplexität des Gehirns, technische Grenzen und die schwierige Interpretation der Daten sowie ethische Fragen zur Manipulation sind wesentliche Einschränkungen.
Es umfasst die Prozesse der Markenwahrnehmung, des Markenwissens sowie der Markenbeurteilung und -wahl, die auf neuronaler Ebene im Gehirn ablaufen.
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