Forschungsarbeit, 2004
36 Seiten, Note: 1,0
0 Einleitung
1 Theoretischer Hintergrund zur Untersuchung
2 Theoretische Annahmen der Untersuchung
3 Methode der Untersuchung
3.1 Untersuchungsplan
3.2 Versuchspersonen
3.3 Geplante Auswertung
3.4 Datenerhebung
4 Ergebnisse der Untersuchung
4.1 Prüfung der Beobachterobjektivität
4.2 Prüfung der Konstruktvalidität
4.3 Prüfung der Kriteriumsvalidität
5 Diskussion und Interpretation der Ergebnisse
6 Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Validität des dreidimensionalen Beschleunigungsmessers RT3 der Firma Stayhealthy, um festzustellen, inwieweit dieses Gerät in der Lage ist, körperliche Bewegungsaktivität bei verschiedenen Intensitäten präzise zu messen und abzubilden.
1 Theoretischer Hintergrund zur Untersuchung
Die Entwicklung von Geräten zur Messung von körperlicher Aktivität beginnt in den 1920ern mit den Pedometern, deren Ursprung ins späte Mittelalter reicht und deren Erfinder Leonardo da Vinci war (vgl. Montoye et al., 1996, S.72). Stunkard (1960, zitiert nach Montoye et al, 1996, S. 89) beschreibt sie wie folgt: „Pedometers are inexpensive, simple movement counters that can estimate habitual physical activity over a relatively long period without interfering with or modifying subjects´ normal lifestyles“. Pedometer zählen die Schritte während der Fortbewegung und weiterentwickelte Modelle berechnen auf dieser Basis die körperliche Bewegungsaktivität. Sie arbeiten mit Hilfe einer mechanischen Feder und oftmals weisen diese Federn unterschiedliche Spannungen auf, reagieren also ungleich sensibel. Das führt dazu, dass es selbst bei Pedometern des selben Typs zu erheblichen Abweichungen hinsichtlich der Messergebnisse kommen kann (vgl. Montoye et al., 1996, S. 74 & 89). Zudem gibt es bei Pedometern gravierende Probleme hinsichtlich der Reliabilität und Validität. Aus diesen Gründen lässt sich die körperliche Bewegungsaktivität mit einem Pedometer nur für sehr wenige Bewegungsformen wie z.B. Gehen, Laufen oder Springen feststellen.
0 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit präziser Messmethoden für körperliche Aktivität in der Therapie und begründet die Wahl des RT3 als Forschungsgegenstand.
1 Theoretischer Hintergrund zur Untersuchung: Dieses Kapitel skizziert die historische Entwicklung von Messgeräten für körperliche Aktivität, von einfachen Pedometern bis hin zu modernen Beschleunigungsmessern.
2 Theoretische Annahmen der Untersuchung: Hier werden die Forschungshypothesen formuliert, die auf der Annahme basieren, dass die Beschleunigungsdaten des RT3 mit zunehmender Laufgeschwindigkeit korrelieren.
3 Methode der Untersuchung: Das Kapitel beschreibt den Untersuchungsplan, die Auswahl der Versuchspersonen sowie die Vorgehensweise bei der Datenerhebung und geplanten Auswertung.
4 Ergebnisse der Untersuchung: Die Ergebnisse der statistischen Analysen zur Beobachterobjektivität, Konstrukt- und Kriteriumsvalidität werden detailliert präsentiert.
5 Diskussion und Interpretation der Ergebnisse: Die Befunde werden in Bezug auf die Hypothesen interpretiert und die Stärken sowie Limitationen der Untersuchung diskutiert.
6 Zusammenfassung: Das letzte Kapitel fasst die gesamte Untersuchung, das Vorgehen und die zentralen Erkenntnisse kurz zusammen.
Validierungsstudie, Beschleunigungsmesser, RT3, Stayhealthy, körperliche Bewegungsaktivität, Konstruktvalidität, Kriteriumsvalidität, Herzfrequenzmessung, Laufbandstufentest, Bewegungsaktivitätsmessung, Sportwissenschaft, Reliabilität, Regressionsanalyse.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Validierung eines dreidimensionalen Beschleunigungsmessers (RT3) zur Erfassung körperlicher Aktivität.
Zentral sind die Messgenauigkeit von Beschleunigungssensoren, die Unterscheidung zwischen Gehen und Laufen sowie der Vergleich mit anderen physiologischen Indikatoren.
Ziel ist es zu klären, ob der RT3 in der Lage ist, körperliche Bewegungsaktivität bei verschiedenen Intensitäten valide darzustellen.
Es wurde ein Laufbandstufentest mit Probanden durchgeführt, bei dem die Daten des RT3 mit Herzfrequenzmessungen und manuellen Schrittzählungen korreliert wurden.
Der Hauptteil umfasst den theoretischen Hintergrund, die Versuchsplanung sowie die statistische Auswertung der gewonnenen Bewegungs- und Herzfrequenzdaten.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Validierungsstudie, RT3, Beschleunigungsmessung und körperliche Bewegungsaktivität definieren.
Die Studie konnte beim Laufen keine konsistente Validität nachweisen, was unter anderem auf eine unzureichende Fixierung des Geräts am Körper zurückgeführt wird.
Der RT3 wird für die Messung von Bewegungsaktivität beim Gehen als valide eingestuft; für den Bereich des Laufens ist die Datenlage hingegen noch nicht ausreichend für eine abschließende Bestätigung.
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