Fachbuch, 2019
122 Seiten
1 Einführung
2 Theoretischer Hintergrund und Einbettung des Themas
2.1 Definition des Begriffes „Führung“
2.2 Definition des Begriffes „Macht“
2.2.1 Machtbasen
2.2.2 Abgrenzung zum Begriff „Autorität“
2.3 Aktueller Stand der Forschungen
3 Untersuchungsdesign und -methodik
3.1 Untersuchungsdesign
3.2 Methodik zur Datenerhebung
3.2.1 Vorstellung des Interviewleitfadens
3.2.2 Leitfadenerprobung
3.2.3 Durchführung der Interviews
3.3 Methodik der Datenaufbereitung
3.3.1 Transkription des Audiomaterials
3.4 Methodik der Datenauswertung
3.5 Gütekriterien qualitativer Forschung
3.5.1 Verfahrensdokumentation
3.5.2 Regelgeleitetheit
3.5.3 Gegenstandsangemessenheit
3.5.4 Argumentative Interpretationsabsicherung
3.5.5 Kommunikative Validierung
4 Ergebnisse
4.1 Definition und Wahrnehmung von "Macht" aus Sicht des Mitarbeiters
4.1.1 Macht ist situations-, status- und positionsabhängig
4.2 Definition und Wahrnehmung von "Macht" aus Sicht der Führungskraft (Fremdeinschätzung)
4.2.1 Dimensionen einer "mächtigen" Führungskraft
4.2.2 Notwendigkeit des Machteinsatzes
4.3 Positiver Einfluss von Macht auf Mitarbeiter / das Team
4.3.1 Unterstützung und Schutz der Mitarbeiter / des Teams
4.3.2 Führungskräfte als gutes Vorbild
4.4 Negativer Einfluss von Macht auf Mitarbeiter / das Team
4.4.1 Hemmung des Leistungspotenzials der Mitarbeiter
4.5 Führungsstile
4.5.1 Kooperative Führung
4.5.2 Autoritäre Führung
4.6 Erwartungen an eine „effektive und akzeptierte“ Führungskraft
4.6.1 Rahmenbedingungen
4.6.2 Personenzentrierte Führung
4.7 Selbstreflektion und Kritikfähigkeit von Führungskräften (Fremdeinschätzung)
4.7.1 Kritikfähigkeit sichtbar
4.7.2 Kritikfähigkeit nicht sichtbar
5 Diskussion der Ergebnisse
5.1 Beantwortung der Forschungsfrage
6 Handlungsempfehlungen
7 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit effektive und von Mitarbeitern akzeptierte Personalführung im modernen Arbeitsumfeld den Einsatz von Macht erfordert, wobei insbesondere die Bedürfnisse junger Arbeitnehmer im Zentrum stehen.
2.1 Definition des Begriffes „Führung“
In den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften wird zwischen „Personalführung“ und „Unternehmensführung“ unterschieden. Letzteres beschreibt einen mehrstufigen Prozess, der die zielorientierte Planung, die Entscheidung für die optimale Alternative, die Ausführung und die Kontrolle innerhalb eines Unternehmens umfasst (Wöhe, 2005, S.129).
Ausgangspunkt für die vorliegende Arbeit bildet „Führung“ im Sinne der „Personalführung“.
Von Rosenstiel, Regnet und Domsch (2003) entwarfen zum Verständnis das Rahmenmodell der Führung, welches in Abbildung 2.1. dargestellt ist.
Führung als solches wurde erstmals von Robert Bales (1949) im Rahmen eines Gruppenexperiments beobachtet und versteht sich als einen beeinflussenden asymmetrisch ausgerichteten Prozess. Demnach ist hier (im Rahmen der Mitarbeiter- bzw. Personalführung) die zielbezogene soziale Einflussnahme von Führungskräften auf ihre Mitarbeiter in Organisationen gemeint (Vgl. Felfe, 2012) (Vgl. von Rosenstiel, 2003).
„»The ultimate question is not ›What is leadership?‹ but ›What is good leadership?‹«”(Ciulla, 1995, S.5). Oder vielmehr: Welches Führungsverhalten ist effektiv und zielführend und wird optimalerweise von Mitarbeitern und Kollegen akzeptiert.
1 Einführung: Das Kapitel erläutert den Wandel der Führung durch Generationswechsel und den demografischen Wandel, was eine Neubewertung von Macht im Führungsalltag notwendig macht.
2 Theoretischer Hintergrund und Einbettung des Themas: Hier werden die zentralen Begriffe Führung und Macht definiert, von Autorität abgegrenzt und der aktuelle Stand der Forschung beleuchtet.
3 Untersuchungsdesign und -methodik: Dieses Kapitel beschreibt das qualitative Vorgehen, insbesondere die Durchführung von Experteninterviews und deren Auswertung mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring.
4 Ergebnisse: Die Ergebnisse aus den Interviews werden hier präsentiert, wobei unter anderem Machtwahrnehmung, Führungstile und Erwartungen der Mitarbeiter an ihre Vorgesetzten detailliert analysiert werden.
5 Diskussion der Ergebnisse: Die Befunde werden interpretiert, wobei die Diskrepanz zwischen veralteten Führungsansätzen und den Anforderungen der jungen Generation Y hervorgehoben wird.
6 Handlungsempfehlungen: Es werden konkrete Ratschläge gegeben, wie Führungskräfte Macht konstruktiver einsetzen und die Mitarbeiterbindung durch moderne Ansätze stärken können.
7 Fazit und Ausblick: Die Arbeit resümiert, dass Macht in modernen Unternehmen situativ und maßvoll eingesetzt werden sollte, und schlägt zukünftige Forschungsrichtungen vor.
Führung, Macht, Personalführung, Generation Y, Arbeitsumfeld, Machtbasen, Führungskultur, Mitarbeiterbindung, Führung 2.0, Qualitative Forschung, Führungskompetenz, Machtausübung, situative Führung, Führungserfolg, Empathie.
Die Arbeit untersucht, wie viel Macht moderne Führungskräfte benötigen, um effektiv zu sein und gleichzeitig von Mitarbeitern – insbesondere der Generation Y – akzeptiert zu werden.
Zentral sind die Begriffe Führung und Macht, die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Arbeitswelt, verschiedene Machtbasen und die Erwartungen junger Arbeitnehmer an ihre Vorgesetzten.
Die Arbeit stellt die Frage: „Wie viel Macht braucht effektive und akzeptierte Führung im modernen Arbeitsumfeld?“
Die Verfasserin führt eine empirische Untersuchung durch, die auf qualitativen Interviews basiert. Diese werden mittels einer qualitativ-induktiven Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Hintergrund, die Methodik der Untersuchung und die detaillierte Ergebnispräsentation der Interviews, unterteilt in Wahrnehmung von Macht, Führungsstile und Erwartungen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Generation Y, Führung 2.0, Machtbasen, situative Führung und Mitarbeiterakzeptanz charakterisiert.
Die Untersuchung zeigt, dass junge Arbeitnehmer den Begriff Macht meist negativ konnotiert sehen, insbesondere als Instrument, das oft mit Unterdrückung oder intransparenten Entscheidungsprozessen assoziiert wird.
Auch wenn junge Mitarbeiter moderne, kooperative Führung wünschen, erwarten sie von ihrer Führungskraft dennoch fundiertes fachliches Wissen, um bei Bedarf als kompetente Unterstützung fungieren zu können.
Führungskräfte sollen statt starrer Machtausübung eher als Mentoren agieren, Transparenz fördern, Freiräume für Eigenverantwortung schaffen und in einen proaktiven Dialog mit ihren Teams treten.
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