Examensarbeit, 2019
81 Seiten, Note: 2,0
Einleitung
1. Theoretische Grundlagen
1.1 Klimaveränderungen
1.2 Historie der Klimaabkommen
1.3 Bildung für nachhaltige Entwicklung
1.3.1 Bildungsanspruch BNE
1.3.2 BNE im Kontext einer „Großen Transformation“
1.3.3 Abgrenzung zur Umweltbildung
2. Empirischer Teil
2.1 Schülervorstellungen
2.2 Stand der Forschung
2.3 Darstellung und Reflexion der Erhebungsmethodik
3. Analyse und Interpretation der Ergebnisse
3.1 Bestimmung des Ausgangsmaterials
3.2 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse
4. Fazit und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die Vorstellungen von Grundschulkindern der dritten Klasse zum Klimawandel zu explorieren, um auf dieser Basis didaktische Leitlinien für einen anschlussfähigen Sachunterricht im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zu entwickeln.
1.1 Klimaveränderungen
Ein Anstieg der globalen Mitteltemperatur, Anstieg der Meeresspiegel, Abschmelzen des polaren Eises, Erwärmung der Ozeane, Erhöhung des Hochwasserrisikos usw. (DWD, 2017, S. 5-11, Online im Internet). Dies sind nur einige der wissenschaftlich belegten Fakten, welche zeigen, dass sich das Klima auf unserer Erde verändert und den unterschiedlichsten Bereiche mit sich bringt. Nachfolgend werden die wichtigsten und schwerwiegendsten Folgen des Klimawandels aufgezeigt, um zu belegen, weshalb das politische Bestreben, eine nachhaltige Gesellschaft aufzubauen, unumgänglich ist.
Die globale Jahresdurchschnittstemperatur lag 2016 um rund 0,94 Grad Celsius höher, als das Mittel im 20. Jahrhundert. Neun der zwölf wärmsten Jahre überhaupt seit Beginn der Klimaaufzeichnungen 1880 lagen im 21. Jahrhundert und seit 1977 war kein Jahr mehr kühler als der Durchschnitt des 20. Jahrhunderts. Besonders relevant ist die Durchschnittstemperatur der vorindustriellen Zeit, da dies der Vergleichswert für das Ziel der internationalen Staatengemeinschaft, die Erderwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, ist. Demgegenüber hat sich die Erde im Jahr 2017 um circa 1,1 Grad Celsius erwärmt. 2017 war dabei eines der drei wärmsten Jahre überhaupt und das obwohl es ein La Niña – Jahr war, welches eigentlich abkühlende Luft mit sich bringen sollte.
Eine Folge dessen, ist der Anstieg der Meeresspiegel. Der größte Teil der Erwärmung wird in den Ozeanen gespeichert. Seit 1970 nahmen die Wassermassen etwa 93% der Erwärmung auf, was zur Folge hat, dass allein seit 1993 die Ozeane im globalen Durchschnitt einen etwa 85 mm höheren Meeresspiegel haben. Allein der Anstieg jedes Jahr beträgt rund 3,4 mm, so rechnen Forscher damit, dass sich der Meeresspiegel bis zum Ende des Jahrhunderts zwischen einem halben Meter erhöhen wird, wodurch zahlreiche Inselstaaten, wie Tuvalu dem Untergang geweiht sind (IPCC, 2013, S. 15 & S. 29, Online im Internet). Ein Problem für die Wissenschaftler stellt dabei die Antarktis dar, da das Eisverhalten nahezu unberechenbar ist und es keinen Vergleich gibt.
Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des globalen Klimawandels ein und leitet daraus die Notwendigkeit von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ab, um Kinder zu klimarelevanten Entscheidungen zu befähigen.
1. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die wissenschaftlichen Hintergründe zu Klimaveränderungen, die Historie internationaler Klimaabkommen und das Konzept der BNE, inklusive deren Abgrenzung zur klassischen Umweltbildung.
2. Empirischer Teil: Dieser Teil befasst sich mit der theoretischen Einordnung von Schülervorstellungen zum Klimawandel und legt die methodischen Grundlagen für die durchgeführte qualitative Interviewstudie.
3. Analyse und Interpretation der Ergebnisse: Dieses Kapitel beschreibt das Auswahlverfahren des Materials und führt eine detaillierte qualitative Inhaltsanalyse der durchgeführten Interviews mit Kindern der dritten Klasse durch.
4. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Erkenntnisse der Untersuchung zusammen und diskutiert die Bedeutung für die didaktische Gestaltung eines klimarelevanten Sachunterrichts sowie den weiteren Forschungsbedarf.
Klimawandel, Bildung für nachhaltige Entwicklung, BNE, Sachunterricht, Grundschule, Schülervorstellungen, Erderwärmung, Treibhauseffekt, Qualitative Inhaltsanalyse, Nachhaltigkeit, Handlungsoptionen, Klimaveränderungen, Klimaschutz, Transformation, Interviewmethode
Die Arbeit befasst sich mit der Relevanz der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Sachunterricht der Grundschule vor dem Hintergrund des globalen Klimawandels.
Zu den zentralen Themen zählen die Ursachen und Folgen des Klimawandels, internationale Klimaabkommen, der theoretische Rahmen von BNE und die empirische Untersuchung kindlicher Vorstellungen zu diesem Themenkomplex.
Das primäre Ziel ist es, die bestehenden Vorstellungen von Kindern der dritten Klasse zum Klimawandel zu erheben, um didaktische Ansätze für einen anschlussfähigen Unterricht zu identifizieren.
Es wird eine qualitative Interviewstudie durchgeführt, bei der vier Grundschüler befragt und deren Aussagen mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet werden.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen der Klimaproblematik und BNE die empirische Untersuchung der Schülervorstellungen sowie deren detaillierte Analyse und Interpretation dargelegt.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Klimawandel, BNE, Sachunterricht, Schülervorstellungen und qualitative Inhaltsanalyse definieren.
Die Wahl der dritten Klasse ermöglicht es, ein Alter zu untersuchen, in dem Kinder bereits über erste Konzepte und Vorstellungen verfügen, an die ein BNE-orientierter Unterricht anknüpfen kann.
Die gezeigten Bilder dienen als Impulsgeber, um den Einstieg in das Gespräch zu erleichtern und bei den Kindern gezielte Äußerungen zu den Themen Abgase und Fabriken zu provozieren.
Die Interviews zeigen, dass die befragten Kinder den Klimawandel überwiegend negativ bewerten und häufig Gefühle wie Trauer oder Betroffenheit äußern.
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