Bachelorarbeit, 2019
84 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsystematik
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Employer Branding
2.1 Definition und Einordnung
2.1.1 Corporate Brand
2.1.2 Employer Brand
2.1.3 Employer Value Proposition
2.2 Strategie
2.3 Interne Ausrichtung
2.4 Externe Ausrichtung
2.5 Zielgruppen
3 Empirische Studie
3.1 Erhebung
3.1.1 Methodenauswahl
3.1.2 Zielgruppen
3.1.3 Aufbau des Fragebogens
3.2 Hypothesenbildung
4 Analyse der Ergebnisse
4.1 Informationsquellen
4.2 Arbeitnehmerpräferenzen
4.3 Digitalisierung
4.4 Hypothesenprüfung
5 Handlungsempfehlungen
5.1 Informationsquellen
5.2 Arbeitnehmerpräferenzen
5.3 Digitalisierung
6 Fazit
6.1 kritische Reflexion
6.2 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie sich die Arbeitnehmerpräferenzen von kaufmännischen und gewerblichen Fachkräften unterscheiden und welche Rolle dies für die Differenzierung von Employer Branding Strategien spielt. Ziel ist es, unter Berücksichtigung generationenübergreifender Aspekte Handlungsempfehlungen für eine zielgruppengerechte Mitarbeitergewinnung abzuleiten.
2.1.2 Employer Brand
Eine starke Brand schafft nicht nur Vertrauen beim Käufer, sondern auch bei Mitarbeitern und Bewerbern. Diese positive Wirkung des Vertrauens wird in der Arbeitgebermarke verankert. Die erste Definition der Employer Brand erfolgte durch Ambler und Barrow im Jahre 1996. Sie beschrieben sie als „package of functional, economic and psychological benefits provided by employment, and identified with the employing company.“
Ursprünglich wird demnach eine Employer Brand als eine Reihe von Vorteilen gesehen, die mit dem Unternehmen assoziiert werden. Im Rahmen der Identifikation kommt es zu funktionalen, materiellen bzw. monetären und emotionalen Benefits für den Arbeitnehmer.
Petkovic definiert es im Jahre 2008 ähnlich: „Die Arbeitgebermarke stellt im Ergebnis ein im Gedächtnis ... fest verankertes, unverwechselbares Vorstellungsbild eines Arbeitgebers dar. Dieses Vorstellungsbild umfasst zum einen ein Bündel subjektiv relevanter, personalpolitischer Attraktivitätsmerkmale. Zum anderen umfasst die Arbeitgebermarke entscheidungsrelevante Erfolgsdimensionen wie .. Orientierung, Vertrauen und Identifikation.“
Petkovic bezieht die Attraktivität des Arbeitgebers mit ein und beschreibt es als Möglichkeit, Vertrauen aufzubauen und eine Identifikation zu möglichen.
1 Einleitung: Diese Einleitung thematisiert den Fachkräftemangel und leitet daraus die Relevanz der vorliegenden Bachelor-Thesis ab.
2 Employer Branding: Dieses Kapitel liefert theoretische Grundlagen zu Begriffen wie Employer Brand, Corporate Brand und EVP sowie zu Strategien im internen und externen Employer Branding.
3 Empirische Studie: Hier wird das Untersuchungsmodell entwickelt, die quantitative Methodik der Befragung erläutert und die Hypothesenbildung für die Analyse beschrieben.
4 Analyse der Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die erhobenen Daten aus der Umfrage und führt eine detaillierte Prüfung der aufgestellten Hypothesen durch.
5 Handlungsempfehlungen: Hier werden aus den Analyseergebnissen konkrete Strategien für die Ausrichtung des Employer Brandings bei verschiedenen Zielgruppen abgeleitet.
6 Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Arbeit zusammen, reflektiert die Ergebnisse kritisch und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Employer Branding, Arbeitgebermarke, Mitarbeitergewinnung, Fachkräftemangel, Arbeitnehmerpräferenzen, Personalmarketing, Employer Value Proposition, Zielgruppenanalyse, Generation X, Generation Y, Recruiting, Mitarbeiterbindung, Digitalisierung, Unternehmensimage, Personalarbeit.
Die Arbeit befasst sich mit der Differenzierung von Employer Branding Strategien, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und Mitarbeiter gezielter zu gewinnen.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Employer Brandings, die Bedeutung der Arbeitgebermarke und die Analyse der spezifischen Präferenzen von Arbeitnehmern.
Ziel ist es zu erforschen, welche unterschiedlichen Präferenzen kaufmännische und gewerbliche Arbeitnehmer verschiedener Generationen haben, um darauf basierend Handlungsempfehlungen zu formulieren.
Es wurde eine quantitative Primärdatenerhebung mittels einer standardisierten Online-Befragung (Mixed-Mode-Ansatz) durchgeführt.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die theoretische Fundierung, die empirische Forschung zur Befragung von Arbeitnehmern und die Analyse von Korrelationen zwischen Arbeitsmerkmalen und Präferenzen.
Kernbegriffe sind Employer Branding, Mitarbeitergewinnung, Zielgruppenpräferenzen und die Differenzierung zwischen kaufmännischen und gewerblichen Berufsfeldern.
Die Studie zeigt, dass sich die Interessen und Erwartungen dieser beiden Gruppen signifikant unterscheiden, weshalb standardisierte Employer Branding Strategien häufig nicht die gewünschte Wirkung erzielen.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Unternehmenswebsite der wichtigste Informationskanal für potenzielle Bewerber ist und somit eine zentrale Rolle bei der Vermittlung der Employer Brand spielt.
Entgegen der ursprünglichen Annahme bevorzugen gewerbliche Arbeitnehmer Gesundheitsangebote stärker als kaufmännische, was vermutlich auf die höhere körperliche Belastung in diesem Bereich zurückzuführen ist.
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