Examensarbeit, 2004
60 Seiten, Note: gut
1. Die geschichtliche Entwicklung des Katechismus
1.1 Zur Entstehung
1.2 Reformationszeitalter
1.3 Aufklärungszeitalter – Romantik
1.4 Katechetische Reaktion unter dem Einfluss der Schultheologie
1.5 Die dreißiger Jahre
2. Der Schulunterricht verändert sich
2.1 Biblische Geschichten
2.2 Religionsbücher früher und heute – Ein kleiner Einblick
3. Vergleich von vier exemplarischen Katechismen
3.1 Katholischer Katechismus von 1947
3.2 Katholischer Katechismus von 1961
3.3 Katholischer Katechismus von 1979
3.4 Katholischer Katechismus von 1980
3.5 Resümee
3.6 Der Katechismus der katholischen Kirche von 1992
4. Reflexion
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die didaktische Entwicklung katholischer Katechismen im Zeitraum von 1947 bis 1992 zu untersuchen und zu analysieren, inwieweit sich die Glaubensvermittlung gewandelt hat und kindgemäßer wurde. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, ob die Didaktik der Katechismen dem zeitgemäßen Wandel und den Bedürfnissen der Schüler gerecht wird.
3.1 Katholischer Katechismus von 1947
Der erste Katechismus, den ich hinsichtlich der Fragestellung, inwiefern die Auferstehung Jesu Christi den Kindern näher gebracht wird, darlege, ist der Katholische Katechismus für das Bistum Limburg aus dem Jahre 1947.
Er wurde vom Bischöflichen Ordinariat Limburg an der Lahn herausgegeben. Zu Beginn des Buches ist ein Brief von Ferdinand, Bischof von Limburg, platziert, der mit den Begrüßungsworten „Meine lieben Kinder“ seine Einleitung findet.
In dem ersten Absatz des Briefes erklärt der Bischof den Kindern zunächst, dass Gott ihnen das Leben geschenkt hat und sie daher Gotteskinder seien. Er spricht die Taufe an, durch die sie „göttliches Leben empfangen“ haben. Da sie deshalb „als Kinder Gottes im göttlichen Leben wandeln“ würden, müssten sie Gottes heilige Lehre kennen lernen. Der Bischof fordert die Kinder auf, ein heiliges Leben zu führen.
1. Die geschichtliche Entwicklung des Katechismus: Dieser Abschnitt beleuchtet die historischen Wurzeln des Katechismus von den Anfängen im Mittelalter bis hin zur kerygmatischen Besinnung in den 1930er Jahren.
2. Der Schulunterricht verändert sich: Hier wird der Wandel von der kirchlichen Glaubensunterweisung hin zum schulischen Religionsunterricht sowie die Einführung der Biblischen Geschichten als eigenständiges Teilfach beschrieben.
3. Vergleich von vier exemplarischen Katechismen: Das Kernstück der Arbeit untersucht vier spezifische Katechismen zwischen 1947 und 1992 hinsichtlich Didaktik, Aufbau und ihrer Fähigkeit zur kindgemäßen Glaubensvermittlung.
4. Reflexion: In diesem abschließenden Teil reflektiert die Autorin ihre persönlichen Eindrücke und zieht ein Fazit über die Entwicklung der Katechismen als Orientierungshilfe in einer unüberschaubaren Gesellschaft.
Katechismus, Glaubensvermittlung, Didaktik, Religionsunterricht, Auferstehung Jesu, Kirchengeschichte, Schultheologie, Pädagogik, Katechetische Bewegung, Kindgerechtheit, Glaubensbekenntnis, Religionspädagogik, Lehrbuch, Glaubensentwicklung, Orientierungshilfe.
Die Examensarbeit analysiert die didaktische Gestaltung und Entwicklung katholischer Katechismen zwischen 1947 und 1992 im Hinblick auf deren Tauglichkeit zur Glaubensvermittlung an Kinder.
Die Themen umfassen die historische Entwicklung des Katechismus, den Wandel des schulischen Religionsunterrichts und die didaktische Analyse von vier verschiedenen Katechismus-Ausgaben.
Das Ziel ist es darzulegen, ob sich die Didaktik der Katechismen über die Jahrzehnte gewandelt hat und inwieweit die Kirche durch diese Lehrwerke mit den modernen Anforderungen der Zeit Schritt hält.
Die Autorin wählt eine vergleichende Analyse, bei der vier Katechismen anhand von spezifischen Kriterien, wie etwa der Stoffbehandlung zur Auferstehung Jesu, gegenübergestellt werden.
Der Hauptteil widmet sich dem detaillierten Vergleich von Katechismen aus den Jahren 1947, 1961, 1979 und 1980 sowie dem Katechismus der katholischen Kirche von 1992.
Kernelemente sind Katechismus, Didaktik, Religionspädagogik, Glaubensvermittlung, Kindgemäßheit und der geschichtliche Wandel der kirchlichen Lehrmethodik.
Der Katechismus von 1947 ist ein reines Auswendiglern- und Memorierbuch ohne Inhaltsverzeichnis oder Erläuterungen, während spätere Werke wie der „Grüne Katechismus“ mehr auf die Erfahrungswelt der Kinder eingehen.
Dieses Werk schafft eine bewusste Brücke zwischen dem unüberschaubaren Leben der Menschen und der christlichen Lehre und versucht, eine lebensnahe Orientierungshilfe statt bloßer dogmatischer Vermittlung zu sein.
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