Bachelorarbeit, 2017
69 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Forschungsfragen
2 Forschungsmethode
2.1 Begriffsdefinitionen
2.1.1 Gesundheitskompetenz / Health Literacy
2.1.2 Angehörige der Gesundheitsberufe
2.1.3 Verhaltensbezogene Gesundheitsrisiken
2.2 Studiengruppe
2.3 Forschungsdesign
2.4 Fragebogen
2.4.1 Definition der Fragen
2.4.2 Auswertungskonzept
3 Studienergebnisse
3.1 Ausprägung der Gesundheitskompetenz der Studiengruppe
3.1.1 Gesundheitskompetenz – Gesamt und nach Subdomänen
3.1.2 Gesundheitskompetenz – Informationsverarbeitungsprozess
3.1.3 Gesundheitskompetenz – Personenbezogene Merkmale
3.2 Ausprägung der Gesundheitskompetenz im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung
3.3 Ausprägung verhaltensbezogener Gesundheitsrisiken der Studiengruppe
3.3.1 Bewegungsmangel
3.3.2 Alkoholkonsum
3.3.3 Tabakkonsum
3.3.4 Übergewicht
3.4 Gesundheitskompetenz in Relation zu verhaltensbezogenen Gesundheitsrisiken
4 Conclusio
4.1 Kritische Reflexion
4.2 Zusammenfassung
4.3 Zukünftige Herausforderungen
Diese Arbeit untersucht die Gesundheitskompetenz sowie verhaltensbezogene Gesundheitsrisiken bei Studierenden von Gesundheitsberufen an der IMC Fachhochschule Krems und analysiert mögliche Zusammenhänge zwischen diesen beiden Faktoren.
1.1 Problemstellung
Im Zeitraum Juli und August 2011 wurde im Rahmen der European Health Literacy Survey (HLS-EU) die Ausprägung der Gesundheitskompetenz in der europäischen Bevölkerung erhoben. Mit den gewonnenen Daten ist unter anderem erstmals ein zwischenstaatlicher Vergleich der teilnehmenden Länder (Bulgarien, Deutschland, Griechenland, Irland, Niederlande, Österreich, Polen und Spanien) möglich. Österreich erzielte bei der HLS-EU unterdurchschnittliche Ergebnisse. So weisen 18,2 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine inadäquate Gesundheitskompetenz auf. Dies ist der zweithöchste Wert und liegt über dem europäischen Durchschnitt (12,4 Prozent). Werden die Kategorien inadäquate und problematische Gesundheitskompetenz zusammengefasst (limitierte Gesundheitskompetenz), so gaben 56,4 Prozent der befragten Personen Verständnisprobleme an. Bei der limitierten Gesundheitskompetenz erzielten lediglich Bulgarien und Spanien schlechtere Werte als Österreich. Der Anteil an Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit exzellenter Gesundheitskompetenz ist in Österreich mit 9,9 Prozent geringer als im Durchschnitt (16,5 Prozent) (Sørensen et al., 2015, S. 1-3).
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Gesundheitskompetenz bei Angehörigen von Gesundheitsberufen ein und begründet die Relevanz der Forschungsfrage durch die bestehende Forschungslücke.
2 Forschungsmethode: Hier wird das methodische Vorgehen, die Definition der zentralen Begriffe, das Forschungsdesign sowie das auf dem HLS-EU-Fragebogen basierende Auswertungskonzept detailliert beschrieben.
3 Studienergebnisse: Dieser Hauptteil präsentiert die empirischen Befunde zur Gesundheitskompetenz und zu den Gesundheitsrisiken der befragten Studierendengruppe im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung sowie deren Korrelation.
4 Conclusio: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, reflektiert kritisch die gewählte Methodik und skizziert künftige Herausforderungen sowie weiteren Forschungsbedarf.
Gesundheitskompetenz, Angehörige der Gesundheitsberufe, European Health Literacy Survey, verhaltensbezogene Gesundheitsrisiken, berufliche Belastungen, IMC Fachhochschule Krems, Prävention, Gesundheitsförderung, Gesundheitsverhalten, empirische Erhebung, Lebensstil, Studienfortschritt, Informationsverarbeitung, Gesundheitsinformationen, Health Literacy.
Die Arbeit untersucht das Niveau der Gesundheitskompetenz bei Studierenden der Gesundheitsberufe und deren Zusammenhang mit gesundheitsrelevanten Verhaltensweisen.
Die Hauptthemen umfassen die Gesundheitskompetenz, verhaltensbezogene Gesundheitsrisiken wie Rauchen, Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und Übergewicht sowie den Einfluss dieser Faktoren auf Studierende.
Das Ziel ist es, die Ausprägung dieser Parameter bei IMC-Studierenden zu messen, mit der österreichischen Allgemeinbevölkerung zu vergleichen und mögliche Korrelationen zu analysieren.
Es wurde eine quantitative empirische Sozialforschung in Form einer einmaligen Online-Querschnitterhebung mittels eines angepassten HLS-EU-Fragebogens durchgeführt.
Der Hauptteil analysiert die Gesundheitskompetenz nach Subdomänen, den Informationsverarbeitungsprozess der Studierenden, die Verbreitung gesundheitsbezogener Risiken und deren statistische Relation zur Gesundheitskompetenz.
Die zentralen Schlagworte sind Gesundheitskompetenz, verhaltensbezogene Gesundheitsrisiken, Gesundheitsberufe, IMC Fachhochschule Krems und Prävention.
Die Studie zeigt, dass Studierende trotz ihrer Ausbildung eine höhere Rate an limitierter Gesundheitskompetenz aufweisen als die Allgemeinbevölkerung, jedoch bei den meisten Gesundheitsrisiken deutlich bessere Werte erzielen.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Gesundheitskompetenz allein nicht ausreicht, um gesundes Verhalten zu garantieren; vielmehr spielen zusätzlich die Motivation und die konkrete Handlungsbereitschaft der Individuen eine entscheidende Rolle.
Die geringe Rücklaufquote, die unterschiedlichen Altersstrukturen im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung und die Konzentration auf eine spezifische Ausbildungsgruppe schränken die Generalisierbarkeit der Ergebnisse ein.
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