Diplomarbeit, 2005
123 Seiten, Note: 1,3
1. EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG
1.2 ZIEL UND AUFBAU DER ARBEIT
1.3 NOTWENDIGKEIT NICHT-FINANZIELLER BERICHTERSTATTUNG
2. DER KONZERNLAGEBERICHT NACH DEUTSCHEN RECHNUNGSLEGUNGSSTANDARDS
2.1 DIE ENTWICKLUNG DER GESETZLICHEN REGELUNGEN ZUM KONZERNLAGEBERICHT
2.1.1 Der Konzernlagebericht im Aktiengesetz von 1965
2.1.2 Der Konzernlagebericht nach dem Bilanzrichtlinien-Gesetz
2.1.3 Der Konzernlagebericht nach dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich
2.1.4 Anerkennung des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committees
2.1.5 Der Konzernlagebericht nach dem Bilanzrechtsreformgesetz
2.2 RAHMENBEDINGUNGEN FÜR DIE AUFSTELLUNG DES KONZERNLAGEBERICHTS
2.2.1 Aufstellung des Konzernlageberichts
2.2.2 Zweck der Konzernlageberichterstattung
2.2.3 Grundsätze der Lageberichterstattung
2.2.3.1 Grundsatz der Vollständigkeit
2.2.3.2 Grundsatz der Verlässlichkeit
2.2.3.3 Grundsatz der Klarheit und Übersichtlichkeit
2.2.3.4 Grundsatz der Vermittlung der Sicht der Unternehmensleitung
2.2.3.5 Grundsatz der Konzentration auf die nachhaltige Wertschaffung
2.2.3.6 Zusammenfassender Überblick
2.3 INHALT DES KONZERNLAGEBERICHTS
2.3.1 Auswahl des Unternehmenssamples
2.3.2 Einleitender Überblick
2.3.2 Geschäft und Rahmenbedingungen
2.3.2.1 Überblick über den Konzern
2.3.2.2 Darstellung des Geschäftsverlaufs
2.3.2.3 Darstellung der Unternehmenssteuerung
2.3.2.4 Forschung und Entwicklung
2.3.3 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
2.3.4 Ertragslage
2.3.4.1 Einleitender Überblick
2.3.4.2 Ergebnisquellenanalyse
2.3.4.3 Ergebnisstrukturanalyse
2.3.5 Finanzlage
2.3.5.1 Kapitalstruktur
2.3.5.2 Außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente
2.3.5.3 Investitionsanalyse
2.3.5.3 Liquiditätsanalyse
2.3.6 Vermögenslage
2.3.6.1 Materielle Werte des Konzerns
2.3.6.2 Immaterielle Werte des Konzerns
2.3.7 Nachtragsbericht
2.3.8 Risikobericht
2.3.8.1 Gesetzliche Regelungen
2.3.8.2 Gegenstand des Risikoberichts
2.3.8.3 Inhalt des Risikoberichts
2.3.8.6 Zeitlicher Rahmen
2.3.9 Prognosebericht
3. DIE MANAGEMENT’S DISCUSSION AND ANALYSIS OF FINANCIAL CONDITION AND RESULTS OF OPERATIONS
3.1 GRUNDLEGENDE SYSTEMATISIERUNG NICHT-FINANZIELLER BERICHTERSTATTUNG
3.1.1 Abgrenzung des Untersuchungsgegenstands
3.1.2 Entwicklung der Vorschriften zur MD&A
3.1.3 Eingliederung und Zweck der MD&A in der nichtfinanziellen Berichterstattung
3.2 RAHMENBEDINGUNGEN ZUR AUFSTELLUNG DER MD&A
3.2.1 Aufstellung der MD&A
3.2.2 Allgemeine Grundsätze
3.2.3 Aufbau, Umfang und zeitlicher Rahmen der MD&A
3.3 INHALT DER MD&A
3.3.1 Finanzlage
3.3.1.1 Liquidität und Kapitalausstattung
3.3.1.2 Tabellarische Offenlegung von vertraglichen Verpflichtungen
3.3.2 Ertragslage
3.3.3 Kritische Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
3.3.3.1 Hintergrund
3.3.3.2 Geplante Vorschriften
3.3.4 Off-balance sheet arrangements
3.3.5 Vorschriften der MD&A zur Zwischenberichterstattung
3.3.6 Prognoseinformationen in der MD&A
4. MANAGEMENT COMMENTARY NACH IFRS
4.1 HINTERGRUND
4.2 VORLÄUFIGE SICHTWEISE DES IASB
5. UNTERSCHIEDE DER BERICHTERSTATTUNG DER MD&A IM VERGLEICH ZUM HANDELRECHTLICHEN KONZERNLAGEBERICHT NACH DRS 15
5.1 BESPRECHUNG DER VERMÖGENSLAGE IN DER MD&A
5.2 FEHLENDER NACHTRAGSBERICHT DER MD&A
5.3 ANGABEN ZU FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG
5.4 GESCHÄFT UND RAHMENBEDINGUNGEN
5.5 UNTERSCHIEDE IN DER RISIKOBERICHTERSTATTUNG
5.6 UNTERSCHIEDE IM ZEITLICHEN UMFANG DER BERICHTERSTATTUNG
6. WÜRDIGUNG DES DRS 15 VOR DEM HINTERGRUND INTERNATIONALER ENTWICKLUNGEN
Die Arbeit untersucht das Berichtsinstrument des Konzernlageberichts im Kontext nationaler und internationaler Entwicklungen. Ziel ist es, dem Leser einen Überblick über die Anforderungen und die aktuelle Praxis der Konzernlageberichterstattung zu geben, wobei insbesondere der deutsche Standard DRS 15 mit dem US-amerikanischen Pendant, der Management’s Discussion and Analysis (MD&A), verglichen wird.
1.3 Notwendigkeit nicht-finanzieller Berichterstattung
Der Jahresabschluss versucht die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens durch monetäre Größen abzubilden. Diese einwertige monetäre Abbildung führt jedoch in mehrfacher Hinsicht zu Informationsverlusten. Um sich ein Urteil über Produktprogramme, die Marktstellung, die Innovationskraft, die Kundentreue, die Fähigkeiten der Belegschaft, die Organisation oder die Leistung- und Leitungsfähigkeit des Managements zu machen, hat es wenig Sinn, eine Bilanz oder eine GuV durchzulesen. Die meisten dieser Potentiale bleiben verborgen.
Einflussfaktoren der künftigen finanziellen Entwicklung werden nur dann erfasst, wenn sie Güter- oder Geldbewegungen oder Wertveränderungen von Vermögensgegenständen auslösen und buchungspflichtige Geschäftsvorfälle darstellen. Ein großer Teil inner- und außerbetrieblicher Vorgänge, wie z. B. drohende Umsatzeinbußen wegen der Markteinführung von Konkurrenzprodukten, ein Durchbruch in der Forschung und Entwicklung neuer Technologien oder der Abschluss von Kooperationsvereinbarungen, die die erwarteten Ein- und Auszahlungen positiv oder negativ beeinflussen können, bleibt unberücksichtigt.
Des weiteren sind die Daten in der Bilanz vorwiegend vergangenheitsbezogen und spiegeln nur in geringem Maße (z. B. über die Wertansätze der Abschreibungen oder Rückstellungen) zukunftsbezogene Informationen wieder. Unabhängig davon, ob die finanzielle Berichterstattung zur Prognose künftiger Erfolge oder Cashflows geeignet ist, wird der direktere Zusammenhang zwischen qualitativen Einflussfaktoren und künftigen finanziellen Auswirkungen dem Leser nicht nutzbar gemacht. Dieses Informationsdefizit der Finanzberichterstattung i. e. S. muss um qualitative und erläuternde Berichtspflichten ergänzt werden, um die geforderte Darstellung der für die Entwicklungsmöglichkeiten und Ertragsaussichten des Unternehmens bedeutsamen Einflussfaktoren nicht auf die Entwicklung des Buchvermögens zu reduzieren.
1. EINLEITUNG: Dieses Kapitel erläutert den Wandel in der nationalen und internationalen Rechnungslegung und führt in die Thematik des Konzernlageberichts und der MD&A ein.
2. DER KONZERNLAGEBERICHT NACH DEUTSCHEN RECHNUNGSLEGUNGSSTANDARDS: Hier werden die gesetzlichen Grundlagen, Rahmenbedingungen, Grundsätze und Inhalte der deutschen Konzernlageberichterstattung nach DRS 15 detailliert analysiert.
3. DIE MANAGEMENT’S DISCUSSION AND ANALYSIS OF FINANCIAL CONDITION AND RESULTS OF OPERATIONS: Dieses Kapitel untersucht die entsprechenden amerikanischen Publizitätsvorschriften, deren Entwicklung und Systematisierung sowie die Anforderungen an die MD&A.
4. MANAGEMENT COMMENTARY NACH IFRS: Ein Überblick über die laufenden Diskussionen des IASB zur Einführung eines internationalen "Management Commentary".
5. UNTERSCHIEDE DER BERICHTERSTATTUNG DER MD&A IM VERGLEICH ZUM HANDELRECHTLICHEN KONZERNLAGEBERICHT NACH DRS 15: Diese Sektion arbeitet die wesentlichen Differenzen in Umfang, Inhalt und Berichterstattungsfokus zwischen den beiden Instrumenten heraus.
6. WÜRDIGUNG DES DRS 15 VOR DEM HINTERGRUND INTERNATIONALER ENTWICKLUNGEN: Das Kapitel bietet eine kritische Würdigung der Eignung und Zukunftsfähigkeit des DRS 15 im internationalen Kontext.
Konzernlagebericht, Rechnungslegung, DRS 15, MD&A, Lageberichterstattung, Finanzlage, Ertragslage, Vermögenslage, Wertorientierte Berichterstattung, Risikobericht, Prognosebericht, IASB, Management Commentary, IFRS, US-GAAP.
Die Arbeit analysiert das Berichtsinstrument des Konzernlageberichts in Deutschland und vergleicht es mit dem amerikanischen Pendant, der MD&A, um internationale Entwicklungen in der Rechnungslegung aufzuzeigen.
Die zentralen Felder sind die deutsche Lageberichterstattung (DRS 15), die US-amerikanische MD&A, die Analyse von Geschäftsberichten sowie die internationale Harmonisierung durch das IASB.
Ziel ist es, einen fundierten Überblick über die Anforderungen an den Konzernlagebericht zu geben, Schwachstellen in der aktuellen Praxis aufzudecken und Diskussionsgrundlagen für eine internationale Harmonisierung zu bieten.
Neben der theoretischen Analyse der Gesetze und Standards wird die Praxis der Konzernlageberichterstattung anhand von Geschäftsberichten von sechs ausgewählten Unternehmen (Sample) untersucht.
Der Hauptteil behandelt detailliert die Grundlagen und Grundsätze des deutschen Konzernlageberichts, die Anforderungen an die MD&A nach SEC-Vorschriften und eine Gegenüberstellung der beiden Instrumente.
Wichtige Begriffe sind Konzernlagebericht, DRS 15, MD&A, Risikoberichterstattung, Prognosebericht, Value Reporting und IASB.
Während DRS 15 eine detaillierte Analyse der Vermögensstruktur verlangt, fordert die MD&A diese Erläuterung primär nur dann, wenn wesentliche Veränderungen oder Off-balance sheet arrangements vorliegen.
Unter Risiko wird die Möglichkeit von negativen künftigen Entwicklungen der wirtschaftlichen Lage des Konzerns verstanden, wobei insbesondere bestandsgefährdende Risiken im Fokus stehen.
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