Masterarbeit, 2018
70 Seiten, Note: 2,0
Die Master-Thesis analysiert die Reformoptionen der Europäischen Währungsunion und deren ökonomische Bewertung. Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie die EU die Staatsschuldenkrise bewältigen kann und welche Instrumente dafür eingesetzt werden können. Zudem werden die Auswirkungen der Reformoptionen auf die Wirtschaft der Mitgliedsstaaten untersucht.
Die Einleitung führt in das Thema der Europäischen Währungsunion und die Notwendigkeit von Reformen ein. Sie beleuchtet die aktuellen Herausforderungen der EU und die Notwendigkeit einer stärkeren Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten. Das zweite Kapitel analysiert den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) als Instrument des Krisenmanagements. Es werden die Funktionsweise und die Bewertung des ESM diskutiert. Kapitel drei beschäftigt sich mit alternativen Instrumenten zur Bewältigung der Staatsschuldenkrise in Europa. Es werden verschiedene Möglichkeiten zur Verbesserung der Finanzmarktstabilität, die Einführung einer Europäischen Arbeitslosenversicherung und die Etablierung eines Insolvenzverfahrens für Mitgliedsstaaten diskutiert.
Europäische Währungsunion, Staatsschuldenkrise, Reformoptionen, ESM, Finanzmarktstabilität, Europäische Arbeitslosenversicherung, Insolvenzverfahren, Euro-Staatsanleihen, Europäischer Finanzminister.
Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) ist ein permanenter Krisenmechanismus, der finanzschwachen Euro-Staaten Kredite gewährt, um die Stabilität der Währungsunion zu sichern.
Diskutiert werden Euro-Staatsanleihen (Eurobonds), die Einsetzung eines europäischen Finanzministers und eine europäische Arbeitslosenversicherung.
Ein Finanzminister könnte über ein eigenes EU-Budget verfügen und so eine effizientere wirtschaftliche Steuerung und Krisenreaktion im Euroraum ermöglichen.
Kritiker befürchten Anreizprobleme (Moral Hazard) und eine dauerhafte Transferunion, weshalb die deutsche Regierung hierzu eine eher ablehnende Position einnimmt.
Es wird als Instrument diskutiert, um eine geordnete Restrukturierung von Schulden zu ermöglichen, wobei zwischen Verfahren mit und ohne strikte Regelbindung unterschieden wird.
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