Bachelorarbeit, 2019
38 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Philosophie Cornelius Castoriadis und seinem Konzept des „Imaginären“, insbesondere im Kontext seines Hauptwerks „Gesellschaft als imaginäre Institution“. Ziel ist es, das Verhältnis zwischen individueller und gesellschaftlicher Kreativität im Hinblick auf die Gestaltung der Realität zu erforschen, wobei die Kritik an den traditionellen Denkstrukturen der Philosophie eine zentrale Rolle spielt.
Die Einleitung führt in die Thematik der Arbeit ein und stellt die zentrale Bedeutung des „Imaginären“ in Castoriadis' Philosophie dar. Das zweite Kapitel beleuchtet Castoriadis' Kritik an der marxistischen Geschichtsauffassung und entwickelt das Konzept des „Imaginären“ im Verhältnis zur „Identitäts- und Mengenlogik“. Das dritte Kapitel widmet sich der Frage nach der Entstehung des Subjekts im Spannungsfeld zwischen radikalem Imaginären und gesellschaftlicher Institution. Es analysiert dabei die Bedeutung des „Imaginären“ für die Sozialisation des Einzelnen und die Herausbildung der gesellschaftlichen Normen und Institutionen. Das vierte Kapitel schließlich befasst sich mit den Implikationen von Castoriadis' Philosophie für Geschichtsphilosophie und -wissenschaft.
Imaginäres, Gesellschaft, Institution, Subjekt, Sozialisation, Marxismuskritik, Identitäts- und Mengenlogik, Geschichtsphilosophie, Geschichtswissenschaft, Autonomie, Heteronomie, Kreativität.
Das Imaginäre ist eine schöpferische Fähigkeit des Einzelnen und des Kollektivs, die das gesellschaftliche Sein zugleich strukturiert und durch diese Struktur erkennt.
Das Buch thematisiert das Verhältnis von Subjekt und Gesellschaft, die Kritik am Marxismus sowie den Übergang von Heteronomie (Fremdbestimmung) zu Autonomie.
Er kritisiert die "Identitäts- und Mengenlogik", die das Sein als ein vollständig beschreibbares, geschlossenes System von Relationen auffasst.
Die Arbeit untersucht, wie das Subjekt zwischen seinem "radikalen Imaginären" (psychische Realität) und der Verbindlichkeit der gesellschaftlichen Institutionen geprägt wird.
Es beschreibt den ursprünglichen, ungesonderten Zustand der psychischen Realität des Individuums vor dem Aufbrechen durch gesellschaftliche Einflüsse.
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