Bachelorarbeit, 2017
61 Seiten, Note: 2,2
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Ernährungssituation schwangerer Frauen in Deutschland
3.1.1 Makronährstoffe
3.1.2 Mikronährstoffe
3.2 Physiologische Veränderungen bei der Schwangeren
3.2.1 Kohlenhydratstoffwechsel
3.2.2 Fettstoffwechsel
3.2.3 Proteinstoffwechsel
3.3 Empfehlungen für die Gewichtszunahme während der Schwangerschaft
3.4 Allgemeiner Nährstoff- und Energiebedarf in der Schwangerschaft
3.4.1 Energiebedarf
3.4.2 Makronährstoffe
3.4.3 Mikronährstoffe
3.5 Mögliche Mikronährstoffsupplemente in der Schwangerschaft
3.5.1 Folat
3.5.2 Jod
3.5.3 Eisen
3.5.4 DHA
3.5.5 Magnesium
3.6 Ausgewählte Schwangerschaftskomplikationen (Präeklampsie, Gestationsdiabetes, Listeriose, Toxoplasmose)
3.6.1 Präeklampsie
3.6.2 Gestationsdiabetes
3.6.3 Listeriose
3.6.4 Toxoplasmose
3.7 Pränatale Prägung
3.7.1 Adipositas
3.7.2 Hypertonie
3.7.3 Diabetes mellitus Typ 2
3.7.4 Dyslipoproteinämie
4 METHODIK
4.1 Darstellung der Literaturrecherche (Suchwörter und Suchmaschinen)
4.2 Entwicklung eines Informationsflyers (Layout, Gestaltung, Schrift, Schriftgröße, Inhalte, Bilder, Auslage der Flyer etc.)
5 ERGEBNISSE
5.1 Darstellung der recherchierten Ergebnisse
5.1.1 Übersichtliche Darstellung der Ernährungsdefizite schwangerer deutscher Frauen anhand der recherchierten Ergebnisse
5.1.2 Darstellung der physiologischen Veränderungen schwangerer Frauen anhand der recherchierten Ergebnisse
5.1.3 Darstellung der recherchierten Ernährungsempfehlungen
5.1.4 Darstellung der möglichen Nährstoffsupplemente während der Schwangerschaft anhand der recherchierten Ergebnisse
5.1.5 Darstellung der Schwangerschaftskomplikationen anhand der recherchierten Ergebnisse
5.1.6 Darstellung der Ursachen für eine pränatale Prägung im Hinblick auf ausgewählte Krankheitsbilder
5.2 Darstellung des Informationsflyers zur Ernährungsaufklärung der Schwangeren
6 DISKUSSION
6.1 Kritische Betrachtung der Ergebnisse
6.2 Wichtigkeit der Ernährungsaufklärung
7 ZUSAMMENFASSUNG
Ziel dieser Arbeit ist es, aktuelle wissenschaftlich fundierte Ernährungsempfehlungen für Schwangere zu recherchieren, um diese Erkenntnisse in einem praxisnahen Informationsflyer zur Ernährungsaufklärung aufzubereiten und somit bestehende Mythen und Wissenslücken bei Schwangeren abzubauen.
3.6.1 Präeklampsie
Durch die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften {AWMF} (2013, S.2) ist die Präeklampsie oder auch Gestose als Gestationshypertonie mit Proteinurie (≥ 300mg/24h nachgewiesen im 24h-Sammelurin oder > 30 mg/mmol Protein-Kreatin-Ratio im Spontanurin), die nach der abgeschlossenen 20. Schwangerschaftswoche aufgetreten ist, definiert.
Die einzige kausale Therapie der Präeklampsie ist die Entbindung (AWMF, 2013, S. 14). Jedoch kann bei einer milden Gestose eine Geburt nach Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche eingeleitet werden, sofern keine Anzeichen für eine intrauterine Wachstumsdegeneration oder einen hoch pathologischen Dopplerbefund vorliegen. Zur Vermeidung zerebrovaskulärer Komplikationen bei der Mutter kann laut Rath & Fischer (2009, S. 735) eine antihypertensive Behandlung und eine Antikonvulsionsprophylaxe mit Magnesiumsulfat durchgeführt werden.
Eine drastische Blutdrucksenkung ist zu vermeiden. Die Zielwerte der Therapie liegen bei 140-150 mmHg systolisch und 90 mmHg diastolisch (AMWF, 2013, S.9). Zur Therapie eines eklamptischen Anfalls hat sich die intravenöse Verabreichung von Magnesiumsulfat bewährt (Duley, Gülmezoglu, Henderson-Smart, 2003; zitiert nach Rath & Fischer, 2009, S. 736).
Bei hohem Risiko für eine Gestose kann laut Hofmeyr, Duley & Attalah (2007, S. 933) durch präventiv verabreichtes Calcium (mindestens 1 g/Tag) die Prävalenz für eine Präeklampsie signifikant gesenkt werden. Außerdem kann vor der 16. Schwangerschaftswoche oral 75 bis 150 mg Aspirin/Tag zugeführt werden, was nach neusten Erkenntnissen die Gestoserate um 17% vermindern kann (Duley, Henderson-Smart, Meher, King, 2007; zitert nach Rath & Fischer, 2009, S. 735).
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung für die kindliche Entwicklung und Aufzeigen des Informationsbedarfs in Deutschland.
2 ZIELSETZUNG: Definition der Zielsetzung, aktuelle Ernährungsempfehlungen für Schwangere zu recherchieren und daraus einen Informationsflyer zu entwickeln.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Detaillierte Darstellung der Ernährungssituation, physiologischer Veränderungen, Nährstoffbedarfe, Supplemente, Komplikationen sowie pränataler Prägung.
4 METHODIK: Beschreibung der Literaturrecherche mittels Suchmaschinen und der systematischen Entwicklung des Informationsflyers unter Berücksichtigung von Gestaltungskriterien.
5 ERGEBNISSE: Zusammenfassende tabellarische Darstellung der recherchierten Nährstoffdefizite, Stoffwechselveränderungen und Handlungsempfehlungen sowie des Flyer-Konzepts.
6 DISKUSSION: Kritische Analyse der Ergebnisse unter Berücksichtigung der Beweiskraft der Quellen und der Wichtigkeit einer fundierten Ernährungsaufklärung.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassender Überblick über die Bedeutung der Ernährung während der Schwangerschaft zur Vermeidung lebensstilbedingter Krankheiten.
Ernährung, Schwangerschaft, Nährstoffbedarf, Präeklampsie, Gestationsdiabetes, Listeriose, Toxoplasmose, pränatale Prägung, Gewichtszunahme, Mikronährstoffe, Supplementierung, Informationsflyer, Stoffwechsel, Vorsorge, Gesundheit.
Die Arbeit analysiert aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Ernährung in der Schwangerschaft, um daraus einen evidenzbasierten Informationsflyer zu erstellen.
Die Arbeit deckt die Themen Ernährungssituation, physiologische Veränderungen, Nährstoffbedarfe, Supplementierung sowie relevante Schwangerschaftskomplikationen und pränatale Prägung ab.
Ziel ist es, Mythen über Ernährung in der Schwangerschaft durch fundierte Handlungsempfehlungen zu ersetzen und Schwangere über die Bedeutung einer qualitativen Nährstoffzufuhr aufzuklären.
Es wurde eine systematische Literaturrecherche in wissenschaftlichen Datenbanken (insb. Scholar.Google) durchgeführt, gefolgt von einer kritischen Aufarbeitung und Synthese der Ergebnisse.
Der Hauptteil gliedert sich in den aktuellen Kenntnisstand über ernährungsphysiologische Aspekte und die methodische Herleitung der erarbeiteten Empfehlungen für den Informationsflyer.
Die Arbeit fokussiert sich primär auf die Begriffe Ernährung, Schwangerschaft, Prävention, Nährstoffsupplementierung und pränatale Prägung.
Da es bei Schwangeren ethische Grenzen für direkte Interventionsstudien gibt, wurden Tierversuche herangezogen, um Mechanismen der pränatalen Programmierung besser zu verstehen.
Diese Mythen bergen Risiken, da sie zu Fehlernährung führen können, was die langfristige gesundheitliche Entwicklung des Fetus negativ beeinflussen kann.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

