Bachelorarbeit, 2017
74 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Theoretischer Teil
2.1 Glaubwürdigkeit
2.1.1 Definition und Glaubwürdigkeitsforschung
2.1.2 Persuasions- und Einstellungsforschung
2.1.3 Glaubwürdigkeitsattribution
2.1.4 Erzwungene Glaubwürdigkeit: Das Aufdecken von Täuschungen
2.2 Paraverbale Kommunikation
2.2.1 Begriffserklärung im Zusammenhang mit Prosodie
2.2.2 Einfluss in der Kommunikation
2.3 Glaubwürdigkeit als paraverbales Persönlichkeitskonzept
2.3.1 Paraverbale Kommunikation und Persönlichkeit
2.3.2 Persönlichkeit & Glaubwürdigkeit
2.3.3 Glaubwürdigkeit & Paraverbale Kommunikation
3. Empirischer Teil
3.1 Methodik
3.1.1 Konzeption der Studie
3.1.2 Konzeption der Fragen
3.1.3 Durchführungsmethodik
3.1.4 Auswertungsmethodik
3.2 Hypothesen
4. Ergebnisse
4.1 Beschreibung der Stichprobe
4.2 Deskriptive Ergebnisse
4.3 Zusammenfassung und Interpretation
5. Ableitung von Verhandlungspotentialen
6. Fazit & Ausblick
7. Literaturverzeichnis
8. Anhang
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Glaubwürdigkeit einer Person und ihrer paraverbalen Kommunikation, um daraus Verhandlungspotenziale abzuleiten. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert darauf, inwiefern paraverbale Merkmale (wie Stimmeigenschaften) bei Rezipienten dazu führen, einer Person Glaubwürdigkeit zuzuschreiben, und welche Rolle dabei Persönlichkeitseigenschaften als Bindeglied spielen.
2.1.1 Definition und Glaubwürdigkeitsforschung
Um zu Beginn „Glaubwürdigkeit“ kurz und prägnant zu definieren, kann sie „als prinzipielle Bereitschaft […], Botschaften eines bestimmten Objektes als zutreffend zu akzeptieren und bis zu einem gewissen Grad in das eigene Meinungs- und Einstellungsspektrum zu übernehmen“ (Wirth 1999: 55) verstanden werden.
Hinzuzufügen ist im Vorfeld, dass der Begriff „Glaubwürdigkeit“ an sich in jeder Studie variiert und auch die Dimensionen, anhand welcher der Begriff gemessen wird, sich dahingehend ebenso unterscheiden (Gaziano und McGrath 1986: 452; West 1994: 160; Wirth 1999: 48). Dementsprechend stößt dieser Begriff seit Jahren auf Herausforderungen in der Wissenschaft, angesichts einer einheitlichen Definition begleitet von der Frage, welche Faktoren beziehungsweise Dimensionen zur Erfassung des Begriffes, helfen würden ihm eine Vereinheitlichung zuschreiben zu können.
1. Einleitung: Einführung in die Relevanz von Glaubwürdigkeit und paraverbaler Kommunikation als zwei miteinander verknüpfte Forschungsfelder.
2. Theoretischer Teil: Detaillierte Darstellung der wissenschaftlichen Grundlagen zu Glaubwürdigkeit, paraverbaler Kommunikation und deren Verbindung durch Persönlichkeitsmerkmale.
3. Empirischer Teil: Beschreibung des Forschungsdesigns, der Konzeption des Fragebogens und der Methodik zur Datenerhebung und -auswertung.
4. Ergebnisse: Präsentation der deskriptiven Daten der Stichprobe und der statistischen Auswertung der Hypothesen.
5. Ableitung von Verhandlungspotentialen: Verknüpfung der Theorie mit den Studienergebnissen, um konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis zu formulieren.
6. Fazit & Ausblick: Zusammenfassende Betrachtung der Erkenntnisse und Einordnung des Themas in den Kontext der sozialen Kommunikation.
Glaubwürdigkeit, paraverbale Kommunikation, Einstellungsforschung, Attribution, Täuschungsverhalten, Prosodie, Persönlichkeitskonzept, Fünf-Faktoren Modell, Forschungsdesign, quantitative Befragung, Verhandlungspotentiale, Selbstpräsentation, Stimmeigenschaften, Kommunikation, Wahrnehmung.
Die Arbeit untersucht, wie Menschen die Glaubwürdigkeit einer Person anhand deren paraverbaler Kommunikation (Stimmeigenschaften) beurteilen.
Die zentralen Felder sind Glaubwürdigkeit, paraverbale Kommunikation, Einstellungsforschung und die Rolle von Persönlichkeitsmerkmalen in der Kommunikation.
Ziel ist es, herauszufinden, ob und wie paraverbale Signale dazu führen, dass Personen als glaubwürdig wahrgenommen werden, um daraus Potentiale für Verhandlungssituationen abzuleiten.
Der Autor verwendet ein quantitatives Forschungsdesign und führt eine eigene Umfrage mittels eines selbstkonzipierten Fragebogens durch, der statistisch via SPSS ausgewertet wurde.
Der Hauptteil erläutert Definitionen von Glaubwürdigkeit, Kommunikationsmodelle wie den Yale-Ansatz und das Elaboration Likelihood Model sowie die Verbindung von Persönlichkeitseigenschaften zur Stimme.
Die wichtigsten Begriffe sind Glaubwürdigkeit, paraverbale Kommunikation, Attribution, Stimmeigenschaften und Selbstpräsentation.
Das Modell dient als theoretische Grundlage, um die Persönlichkeit der beurteilten Person in Bezug zu den wahrgenommenen Stimmeigenschaften zu setzen.
Es wird als Methode zur Untersuchung von Beeinflussungsabsichten genannt, bei der Probanden eine Konversation scheinbar unbeabsichtigt mithören, um die Glaubwürdigkeit des Sprechers neutraler zu bewerten.
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