Masterarbeit, 2018
66 Seiten, Note: 1,5
1. Einleitung
1.1. Logistik heute: Zwischen Laderaumknappheit und Fahrermangel
1.2. Motivation und Zielsetzung
1.3. Methodik und Vorgehensweise der Arbeit
2. Begriffsbestimmung
2.1 Logistik
2.1.1 Transportlogistik
2.2 Laderaumknappheit
2.3 Künstliche Intelligenz
3. Empirische Untersuchung
3.1 Planung
3.1.1 Fragestellung und Hypothese
3.1.2 Beschreibung der Erhebungsinstrumente
3.1.3 Zielgruppendefinition
3.2 Durchführung der Expertenbefragung
3.3 Auswertung
3.3.1 Resultate der Befragung
3.3.2 Stichprobenbeschreibung
3.3.3 Ergebnisse zu „Digitalisierung der Transportlogistik“
3.3.4 Ergebnisse zu „Einsatz künstlicher Intelligenz“
3.3.5 Ergebnisse zu „Ein Blick in die digitale Zukunft der Transportlogistik“
3.4 Diskussion im Plenum „zur Lösung der Laderaumknappheit“
3.4.1 Vorbereitung
3.4.2 Gruppendiskussion
3.4.3 Überprüfung der Hypothese
4. Ableitung von Veränderungen und Handlungsempfehlungen aus der empirischen Untersuchung
4.1 Einordnung der empirischen Ergebnisse
4.1.1 Chancen und Potenziale
4.1.2 Herausforderungen und Hemmnisse
4.2 (Praxis-) Handlungsempfehlungen
5. Abschlussbetrachtung
5.1 Folgen zunehmender Einsätze von KI in der Logistik
5.2 Kritischer (Aus-) Blick
5.3 Zusammenfassung und Fazit
Die vorliegende Masterthesis analysiert das Potenzial von Künstlicher Intelligenz (KI) als Lösungsansatz für die akute Laderaumknappheit in der LKW-Transportlogistik. Dabei wird untersucht, inwieweit KI-Technologien tatsächlich zur Neugestaltung und Optimierung der Branche beitragen können.
1.1. Logistik heute: Zwischen Laderaumknappheit und Fahrermangel
Um der Ausgangssituation zum Stand heute den notwendigen Ausdruck zu verleihen und das für die Arbeit notwendige Verständnis zu schaffen werde ich an dieser Stelle etwas ausführlicher auf dafür relevante Zahlen, Daten und Beobachtungen zurückgreifen.
Logistische Dienstleistungen befinden sich auf einem Wachstumskurs. Die Grafik vergleicht die Anzahl der in der Bundesrepublik Beschäftigten in Mio. und den Umsatz in Mrd. € für die letzten 5 Jahre. „Mit diesem imposanten Zahlen und einem deutschen Anteil von 25 % am Logistikumsatz der EU ist dies der größte Wirtschaftsbereich nach der Automobilwirtschaft und dem Handel.“ (vgl. Grotemeier, 2018)
Wachsender Welthandel ist eines der Parameter, welcher zu dieser Steigung verhalf und für die Globalisierung spricht. Schon mein Vater pflegte in diesem Kontext zu sagen: Geht es der Wirtschaft gut, geht es uns Allen gut. Ein simples Sprichwort, was auch hier an Bedeutung gewinnt.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung der Laderaumknappheit und den Fahrermangel in der Logistikbranche ein und definiert das Ziel sowie die Methodik der Arbeit.
2. Begriffsbestimmung: Es werden grundlegende Begriffe wie Logistik, Transportlogistik, Laderaumknappheit und Künstliche Intelligenz definiert, um ein einheitliches Verständnis sicherzustellen.
3. Empirische Untersuchung: Dieses Hauptkapitel erläutert die Planung, Durchführung und Auswertung einer Expertenbefragung sowie einer Gruppendiskussion zur Anwendung von KI in der Logistik.
4. Ableitung von Veränderungen und Handlungsempfehlungen aus der empirischen Untersuchung: Hier werden basierend auf den empirischen Daten praxisorientierte Strategien zur Digitalisierung und Verbesserung des Berufsbildes des LKW-Fahrers abgeleitet.
5. Abschlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die Folgen des KI-Einsatzes kritisch und gibt ein Fazit zur Zukunftsfähigkeit der Branche.
Transportlogistik, Laderaumknappheit, Künstliche Intelligenz, Fahrermangel, Digitalisierung, Algorithmen, Tourendisposition, Autonome Zustellfahrzeuge, Supply-Chain-Management, Datenqualität, Logistik 4.0, Expertenbefragung, Personalmarketing, Vernetzung, Prozessoptimierung.
Die Arbeit untersucht, ob und wie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz die drängenden Herausforderungen wie Laderaumknappheit und Fahrermangel in der LKW-Transportlogistik lindern oder lösen kann.
Die Arbeit thematisiert schwerpunktmäßig die Digitalisierung der Transportbranche, den Einsatz von Big Data und KI-Technologien sowie die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Berufskraftfahrer.
Die zentrale Leitfrage lautet: Wird künstliche Intelligenz tatsächlich die Transportlogistik neugestalten und damit die von der Laderaumknappheit geplagte Situation ausheben?
Der Autor nutzt eine zweistufige empirische Forschung: Zunächst eine quantitative Expertenbefragung unter 18 Fachleuten, gefolgt von einer qualitativen Gruppendiskussion mit einer Experten-Taskforce.
Im Hauptteil werden Potenziale und Risiken von KI-Anwendungen, wie der algorithmischen Tourendisposition und autonomen Fahrzeugen, detailliert analysiert und durch Expertenmeinungen validiert.
Transportlogistik, Künstliche Intelligenz, Laderaumknappheit, Fahrermangel, Prozessoptimierung und Digitalisierung sind die prägenden Begriffe.
Die Arbeit betont, dass die Politik eine entscheidende Rolle bei der Schaffung rechtlicher Rahmenbedingungen und der Standardisierung von Datenplattformen einnimmt, um KI-Lösungen zu fördern.
Der Autor verwirft die Ausgangshypothese: KI allein kann die Laderaumknappheit nicht vollständig beheben, stellt aber einen wichtigen Baustein in einem umfassenden Umbruch der Logistikbranche dar.
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