Bachelorarbeit, 2018
43 Seiten, Note: 2
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
1.1 Relevanz des Themas
1.2 Zielsetzung
1.3 Methode
1.4 Aufbau der Arbeit
2 THEORETISCHER HINTERGRUND
2.1 Tourismusdestinationen
2.2 Online-Reputation
2.3 Online-Marketing
2.4 Means-End-Theorie
2.5 Medienwirkungsforschung
2.5.1 Agenda Setting (neue Medien)
2.5.2 Two-Step-Flow-Modell
2.5.3 Signal-Theorie
2.6 Semantisches Web
3 LITERATURANALYSE
3.1 Tourismusdestinationen und Markenbildung
3.2 Online-Reputation, Online-Marketing und Tourismusdestinationen
3.3 Informationstechnologien in der Tourismusindustrie
3.3.1 Computervermittelnde Kommunikation
3.3.2 Semantisches Web im Destination Marketing
3.4 Fallbeispiel SalzburgerLand Tourismus
3.4.1 Google Knowledge Graph und Markenaufbau
3.4.2 Chancen des Wissensgraphen
3.5 Handlungempfehlungen
4 DISKUSSION UND AUSBLICK
4.1 Fazit
4.2 Implikationen
4.3 Limitationen
Die Arbeit untersucht, wie semantische Netzwerke als technologische Basis dienen können, um die Online-Reputation und den Markenaufbau von Tourismusdestinationen effektiv zu unterstützen und zu stärken.
3.4.1 Google Knowledge Graph und Markenaufbau
Im Mai 2012 führte die Web-Suchmaschine Google den sogenannten Knowledge Graph ein. Der Graph basiert auf künstlicher Intelligenz, die Entitäten wie Personen, Orte und Dinge versteht und Antworten auf Fragen zu diesen Entitäten gibt. Der Google Knowledge Graph beruht auf dem so genannten semantischen Netzwerk, bei dem unterschiedliche Daten miteinander verbunden sind. (Pilehvar & Navigli, 2014)
So können Suchergebnisse beispielsweise aus einfachen Suchfragen stammen. Die Fragen können direkt auf den Suchmaschinenergebnisseiten beantwortet werden. Auf diese Weise kann Google besser auf den Benutzer reagieren. (Buhalis & Law, 2008)
Der Google Knowledge Graph verbessert die Google-Suche auf dreierlei Weise (Buhalis & Law, 2008):
- Eindeutigkeit der Suchabfragen
- Suchlogbasierte Zusammenfassung der wichtigsten Fakten
- Explorative Suchvorschläge
Bislang erstellten Tourismusdestinationen ihre eigene Website und informierten in diesem Einwegkanal Reisende über Unterkünfte, Transporte, Reisen, Shopping und Unterhaltungsmöglichkeiten auf passive Art (Buhalis & Law, 2008). So spielt Markenaufbau in semantischen Netzwerken eine entscheidende Rolle und Unternehmen, die Marketingmaßnahmen über semantische Netzwerke ignorieren, riskieren, dass kein digitaler Markenaufbau stattfindet (Mühlenbeck & Skibicki, 2008).
1 Einleitung: Einführung in die Problematik der Online-Kommunikation und die zunehmende Relevanz semantischer Netzwerke für die Tourismusbranche.
2 THEORETISCHER HINTERGRUND: Erläuterung der zentralen Konzepte wie Online-Reputation, Means-End-Theorie, Medienwirkungsforschung und technologische Grundlagen des semantischen Webs.
3 LITERATURANALYSE: Vertiefte Betrachtung des Status quo im Tourismusmarketing inklusive der praktischen Anwendung des Google Knowledge Graph am Beispiel von SalzburgerLand Tourismus.
4 DISKUSSION UND AUSBLICK: Reflexion über die Ergebnisse, Implikationen für zukünftiges Destinationsmarketing und Darstellung der Limitationen der vorliegenden Untersuchung.
Online-Reputation, Tourismusdestination, Semantisches Web, Google Knowledge Graph, Markenaufbau, Destination Marketing, Online-Marketing, Medienwirkungsforschung, Means-End-Theorie, Wissensgraph, Suchmaschinenoptimierung, SalzburgerLand Tourismus, Computervermittelnde Kommunikation, Informationssuche, Digitale Marke.
Die Arbeit analysiert, wie Tourismusdestinationen das Internet und insbesondere semantische Netzwerke nutzen können, um ihre Online-Reputation und ihren Markenauftritt gezielt zu verbessern.
Die zentralen Felder umfassen den digitalen Markenaufbau, die Anwendung semantischer Technologien in Suchmaschinen und die psychologische Wirkung auf Reisende bei der Urlaubsentscheidung.
Das Ziel ist aufzuzeigen, wie semantische Netzwerke als Instrument des Online-Marketings dazu beitragen können, Tourismusdestinationen für potenzielle Gäste sichtbarer und vertrauenswürdiger zu machen.
Die Autorin nutzt eine systematische Literaturanalyse sowie ein konkretes Fallbeispiel (SalzburgerLand Tourismus), um die theoretischen Konzepte auf die Praxis anzuwenden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine Literaturübersicht zum aktuellen Forschungsstand sowie eine praktische Fallstudie zur Implementierung von Wissensgraphen.
Die wichtigsten Begriffe sind Online-Reputation, semantisches Web, Google Knowledge Graph, Tourismusdestination und digitaler Markenaufbau.
Er ermöglicht es, Informationen über Entitäten wie Orte oder Sehenswürdigkeiten direkt in den Suchergebnissen strukturiert darzustellen, was die Sichtbarkeit und Eindeutigkeit für den Nutzer erhöht.
Sie hilft zu verstehen, wie bestimmte Merkmale eines Reiseziels mit den persönlichen Werten und Zielen der Urlauber verknüpft werden können, um eine emotionale Bindung aufzubauen.
Es wird festgestellt, dass die Investition in strukturierte Daten und semantische Technologien für Destinationen essenziell ist, um im digitalen Wettbewerb bestehen zu können.
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