Diplomarbeit, 2005
98 Seiten, Note: 1.7
Die Diplomarbeit untersucht die Internationalisierungsstrategien von Unternehmen in der Automobilzulieferindustrie. Dabei liegt der Fokus auf einem Vergleich zwischen europäischen und US-amerikanischen Unternehmen. Ziel ist es, die Motive und Herausforderungen der Internationalisierung in dieser Branche zu beleuchten und die wichtigsten Strategien aufzuzeigen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Problemstellung und die Zielsetzung der Arbeit darlegt. Anschließend werden die theoretischen Grundlagen der Internationalisierung diskutiert, wobei die Motive der internationalen Geschäftstätigkeit, volkswirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Erklärungsansätze sowie die Internationalisierung im Kontext der allgemeinen Unternehmensstrategie beleuchtet werden.
Kapitel 3 analysiert die Ausgangssituation in der Automobilzulieferindustrie. Es werden die Grundlagen zum Begriff der Zulieferindustrie, die Rolle der Zulieferer im Wertschöpfungsprozess der Automobilindustrie und die Branchenstrukturanalyse nach Porter mit den fünf Wettbewerbskräften diskutiert.
Kapitel 4 präsentiert ausgewählte Internationalisierungsstrategien von Automobilzulieferern. Es werden zwei europäische und zwei US-amerikanische Unternehmen aus den Bereichen Teile- und Komponentenhersteller sowie Modul- und Systemhersteller vorgestellt und ihre Internationalisierungsstrategien analysiert.
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit sind Internationalisierung, Automobilzulieferindustrie, Branchenstrukturanalyse, Five Forces, Wettbewerbsstrategie, Markteintritt, Markteintrittsform, Internationalisierungsstrategie, Europa, USA, Vergleich, Erfolgsfaktoren, Strategien.
Gründe sind der hohe Kostendruck, die Notwendigkeit, den Automobilherstellern in neue Märkte zu folgen ("Follow-the-Customer") und die Erschließung neuer Absatzpotenziale in Schwellenländern.
Die Analyse untersucht die Marktmacht der Abnehmer (Hersteller), die Bedrohung durch neue Wettbewerber, die Macht der Lieferanten, Substitutprodukte und die Rivalität unter den Zulieferern selbst.
Die Arbeit vergleicht Unternehmen wie die Schefenacker AG (Europa) und die Intermet Group (USA), um Unterschiede in der strategischen Positionierung und im Markteintrittsverhalten aufzuzeigen.
Gängige Formen sind die Gründung von Tochtergesellschaften, Kooperationen (Joint Ventures) oder die Übernahme lokaler Unternehmen, um schnell vor Ort präsent zu sein.
Teilehersteller liefern Einzelkomponenten, während Modul- und Systemhersteller (wie Autoliv oder Lear) komplexe Baugruppen entwickeln und oft die gesamte Verantwortung für ein Subsystem übernehmen.
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