Diplomarbeit, 2005
57 Seiten, Note: 1,3
Diese Diplomarbeit befasst sich mit dem System der German Diagnosis Related Groups (G-DRGs) und dessen Einführung in der Krankenhausabrechnung in Deutschland. Sie analysiert die Entstehung und Entwicklung des DRG-Systems, untersucht die Systematik und Gruppierung der G-DRGs sowie die Auswirkungen der G-DRG-Einführung auf die Krankenhausfinanzierung und die Kostenrechnung.
Das erste Kapitel legt die Fragestellung und Konzeption der Arbeit dar. Das zweite Kapitel bietet einen Überblick über die Grundzüge von Diagnosis Related Groups (DRGs). Kapitel 3 beleuchtet die historische Entwicklung des DRG-Systems, beginnend mit der Entstehung und den verschiedenen DRG-Systemen in den USA und Australien. Kapitel 4 analysiert die Systematik und Gruppierung der AR-DRGs. Es werden die Grundlagen des Systems, der Gruppierungsprozess und die Bewertung des Ressourcenverbrauchs erläutert. Kapitel 5 behandelt das G-DRG-System in Deutschland, beginnend mit der Leistungsvergütung vor der Einführung der DRGs, der Einführung selbst und den Weiterentwicklungen. Die Auswirkungen der G-DRG-Einführung auf das Krankenhausbudget werden ebenfalls beleuchtet. Kapitel 6 befasst sich mit den Anforderungen an die Kostenrechnung vor und nach der DRG-Einführung. Die Bedeutung klinischer Behandlungspfade wird hier ebenfalls behandelt. Abschließend werden im siebten Kapitel Perspektiven und Ausblicke auf die Weiterentwicklung des G-DRG-Systems gegeben.
German Diagnosis Related Groups (G-DRGs), Krankenhausabrechnung, Krankenhausfinanzierung, Kostenrechnung, DRG-System, Health Care Financing Administration (HCFA), Refined Diagnosis Related Groups (USA), Australian National Diagnosis Related Groups (AN-DRGs), Australian Refined Diagnosis Related Groups (AR-DRGs), Fallpauschale, Fallpauschalensystem, Optionsmodell, Leistungsvergütung, Behandlungspfad, Casemix, Casemix-Index, Schweregrad, Ressourcenverbrauch.
G-DRG steht für „German Diagnosis Related Groups“. Es ist ein System, bei dem Behandlungen nicht nach Tagen, sondern über pauschale Entgelte pro Krankheitsfall abgerechnet werden.
Ziel war es, den Wettbewerb zu intensivieren, Wirtschaftlichkeitsreserven zu erschließen und die Kosten im Gesundheitswesen zu stabilisieren.
Das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) wurde gegründet, um das DRG-System zu entwickeln, zu pflegen und jährlich an neue medizinische Standards anzupassen.
Die Zuordnung erfolgt über einen Gruppierungsprozess (Grouper), der Hauptdiagnose, Nebendiagnosen, Prozeduren, Alter und Schweregrad berücksichtigt.
Behandlungspfade helfen Krankenhäusern, Abläufe zu standardisieren, um innerhalb der vorgegebenen Fallpauschalen effizient und qualitativ hochwertig zu arbeiten.
Der Casemix-Index beschreibt den durchschnittlichen Schweregrad der behandelten Fälle eines Krankenhauses und ist entscheidend für die Budgetberechnung.
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