Masterarbeit, 2019
99 Seiten, Note: 2,1
Diese Masterarbeit analysiert die Herausforderungen im Umgang mit Jugendkriminalität in Luxemburg und erörtert die Möglichkeit der Implementierung bewährter Modelle zur Koordination des Umgangs mit Jugendkriminalität, Jugendstrafvollstreckung und Resozialisierung. Die Arbeit befasst sich mit den aktuellen Problemen und Herausforderungen im luxemburgischen Rechtssystem und sucht nach praktikablen Lösungsansätzen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Kontext der Jugendkriminalität in Luxemburg einführt und die Relevanz des Themas unterstreicht. Kapitel 2 befasst sich mit dem allgemeinen Umgang mit Jugendkriminalität in Luxemburg, analysiert das Jugendschutzgesetz und die bestehenden Probleme im Umgang mit jungen Straftätern. Kapitel 3 präsentiert bewährte Modelle zur Koordination des Umgangs mit Jugendkriminalität, Jugendstrafvollstreckung und Resozialisierung aus dem deutschen System. Die Arbeit untersucht im Detail Modelle wie das Haus des Jugendrechts, den Jugendarrest, den Jugendstrafvollzug in verschiedenen Formen, die Jugendbewährungshilfe und verschiedene Resozialisierungsprojekte.
Kapitel 4 widmet sich der Übertragbarkeit dieser Modelle auf das luxemburgische System. Es werden konkrete Vorschläge zur Entwicklung eines Hauses des Jugendrechts, eines Jugendstrafvollzugs und einer Jugendbewährungshilfe in Luxemburg präsentiert. Der Fokus liegt auf der Anpassung der Modelle an die spezifischen Gegebenheiten des Landes.
Jugendkriminalität, Luxemburg, Jugendschutzgesetz, Haus des Jugendrechts, Jugendarrest, Jugendstrafvollzug, Jugendbewährungshilfe, Resozialisierung, Deutschland, Rechtssystem, Vergleich, Implementierung, Modell, Koordination.
Luxemburg besitzt kein eigenständiges Jugendstrafgesetz, sondern nur ein Jugendschutzgesetz. Zudem fehlt es an spezialisierten Unterbringungseinrichtungen, weshalb Minderjährige teils im Erwachsenenvollzug landen.
Es ist ein deutsches Modell zur besseren Koordination zwischen Polizei, Justiz und Jugendhilfe. Die Arbeit prüft die Übertragbarkeit dieses Modells auf das luxemburgische System.
Kriminologische Studien zeigen, dass härtere Strafen oft nicht zur Besserung führen, sondern die Lage der jungen Menschen verschlechtern. Rationalere Reaktionen und Resozialisierung versprechen mehr Erfolg.
Nein, derzeit existiert in Luxemburg weder ein Jugendarrest noch ein dedizierter Jugendstrafvollzug nach deutschem Vorbild.
Vorgestellt werden unter anderem das Projekt BASIS, Trainings sozialer Kompetenzen und der Täter-Opfer-Ausgleich als wirksame Methoden zur Wiedereingliederung.
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