Masterarbeit, 2016
141 Seiten, Note: 1,5
Diese Masterarbeit befasst sich mit den Rassismuserfahrungen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Innsbruck. Die Studie zielt darauf ab, die alltäglichen Diskriminierungserfahrungen dieser Jugendlichen zu verstehen und zu analysieren, wie sie diese Erfahrungen verarbeiten und mit ihnen umgehen.
Die Einleitung stellt die Problemstellung der Masterarbeit vor und erläutert die Relevanz des Themas. Der Theorieteil bietet einen umfassenden Einblick in die historische Produktion von „Ausländer*innen“ und die Entwicklung der Rassismusforschung. Es werden verschiedene theoretische Perspektiven auf Rassismus vorgestellt und Studien zu Rassismuserfahrungen beleuchtet. Der empirische Teil konzentriert sich auf die Datenerhebung und -analyse, wobei qualitative Interviews mit Jugendlichen mit Migrationshintergrund im Vordergrund stehen. Die Ergebnisse der Studie zeigen die vielfältigen Formen von Rassismus, die im Alltag dieser Jugendlichen auftreten, sowie ihre individuellen Strategien und Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Diskriminierung. Die Conclusio fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bietet einen Ausblick auf weitere Forschungsfelder.
Rassismus, Migrationshintergrund, Diskriminierung, Jugendliche, Alltag, Schule, Bildung, Identität, Zugehörigkeit, qualitative Forschung, Innsbruck.
Jugendliche mit Migrationshintergrund erleben Rassismus in vielfältigen Formen, insbesondere im Alltag, in der Schule und bei der Arbeitssuche.
Er beschreibt subtile oder offensichtliche Diskriminierungen im täglichen Leben, die oft unbewusst geschehen, aber die Betroffenen massiv in ihrem Zugehörigkeitsgefühl einschränken.
Die Studie untersucht verschiedene Handlungsstrategien, von Rückzug und Anpassung bis hin zu offensivem Umgang oder der Schaffung eigener "sicherer Räume".
Es beschreibt die gesellschaftliche Konstruktion des "Fremden" durch Gesetze, Arbeitsmarktstrukturen und kulturelle Hegemonie in der westlichen Welt.
Die Schule wird oft als Ort erlebt, an dem rassistische Artikulationen und Benachteiligungen durch Lehrkräfte oder Mitschüler stattfinden können.
Othering ist der Prozess, bei dem Menschen als "anders" oder "fremd" markiert werden, um die eigene Gruppe abzugrenzen und aufzuwerten.
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