Fachbuch, 2019
72 Seiten
1 Einleitung
1.1 Relevanz
1.2 Fragestellung
1.3 Aufbau und Zielsetzung
2 Forschungsfeld
2.1 Erkenntnisstand
2.2 Forschungslücke
3 Theoretischer Hintergrund
3.1 Definitionen
3.2 Theoretische Vorannahmen
3.3 Abgeleitete Theorieannahmen für die Interpretation empirischer Befunde
4 Methodisches Vorgehen
4.1 Fundierung und Gütekriterien
4.2 Erhebungsmethode
4.3 Ablauf der Erhebungsphase
4.4 Auswertungsmethode
5 Empirie und Forschungsergebnisse
5.1 Falldarstellungen
5.2 Fallvergleich
5.3 Typisierung und Mustererstellung
6 Diskussion
6.1 Was motiviert Menschen als digitale Nomaden zu arbeiten?
6.2 Welche Rolle spielt Arbeit im Leben von digitalen Nomaden und inwiefern unterscheidet sich diese Rolle im Vergleich zu anderen Arbeitsweisen?
6.3 Welche Herausforderungen erleben digitale Nomaden in ihrer Arbeitsweise und welche Strategien haben sie zur Bewältigung dieser entwickelt?
6.4 Wie nachhaltig ist das digitale Nomadentum für die Einzelperson?
7 Reflexion des Forschungsprojekts
7.1 Reflexion der verwendeten Methoden
7.2 Reflexion der Rolle als Forscher und Interviewleiter
8 Fazit und Ausblick
8.1 Fazit
8.2 Ausblick
Diese Arbeit untersucht den modernen Arbeitstrend der digitalen Nomaden, um deren Beweggründe, die Bedeutung von Arbeit in ihrem Lebenskonzept sowie die damit verbundenen Herausforderungen und Bewältigungsstrategien explorativ zu erfassen. Durch qualitative, problemzentrierte Leitfadeninterviews wird ein tieferer Einblick in dieses soziologische Phänomen gewonnen.
1.1 Relevanz
Wandel der Arbeit. Die westlichen Nationen befinden sich im Übergang von der industriellen zur nachindustriellen Wirtschaft. Globalisierung und technischer Fortschritt sorgen für rasante Veränderungen und nie dagewesene Herausforderungen. Die digitale Revolution stellt alte Strukturen in Frage und fordert die Gesellschaft heraus. (vgl. Beise & Jakobs, 2012: p.11) Im Wandel der Arbeitsbedingungen verlieren vorgeschriebene Arbeitszeiten und feste Arbeitsplätze in vielen Branchen zunehmend an Bedeutung. Mobilität ist einer der großen Trends, welcher die Arbeitswelt von morgen bestimmt. (vgl. Beise & Jakobs, 2012: p.9)
Die Wirtschaftskrise 2008 schuf als Nebeneffekt ideale Rahmenbedingungen für ein Zeitalter der Freiberufler. Mobile und Cloud-Technologien sowie soziale Netzwerke wie Facebook und LinkedIn ebnen den Weg dafür. (vgl. Pickard, 2017: p.188) Eine in 2016 veröffentlichte McKinsey Studie zeigt, dass die Zahl der Freiberufler in den USA und Europa bereits bei 20-30% liegt (vgl. Manyika et al., 2016: p.11). „The Industrial Revolution moved much of the workforce from self-employment to structured payroll jobs, now the digital revolution may be creating a shift in the opposite direction” (Pofeldt, 2016: p.2).
Digitale Nomaden. Gleichzeitig steigt die Anzahl derer, die als Freiberufler oder Selbstständige ihre Heimat verlassen und nebenbei die Welt bereisen. Anfangs handelte es sich bei den digitalen Nomaden meist um Kreative, Akademiker oder Informationstechnologen, mittlerweile entdecken aber mehr und mehr Berufszweige den Vorteil der Fernarbeit für sich. (vgl. Pickard, 2017: p.188) In seiner Präsentation auf der Konferenz „DNX Global“ in Berlin in 2015, stellt Pieter Levels, Gründer von Plattformen wie Nomad List und Remote OK, die Behauptung auf, dass es in 2035 eine Milliarde digitale Nomaden geben wird. (vgl. Levels, 2015: p.1) Dafür spricht eine Kombination aus Trendprognosen der Demographie, Technologie und Soziologie.
1 Einleitung: Stellt das Phänomen der digitalen Nomaden vor, definiert die Relevanz im Wandel der Arbeitswelt und legt das Ziel der qualitativen Forschungsarbeit dar.
2 Forschungsfeld: Beleuchtet die historische Entwicklung des Trends sowie den bisherigen Stand der wissenschaftlichen Literatur zu diesem Thema.
3 Theoretischer Hintergrund: Definiert zentrale Begriffe und erörtert sozialpsychologische Funktionen von Arbeit sowie Motivationstheorien als theoretisches Fundament.
4 Methodisches Vorgehen: Erläutert die Wahl der problemzentrierten Leitfadeninterviews und die Kriterien für die Erhebung und qualitative Auswertung der Daten.
5 Empirie und Forschungsergebnisse: Präsentiert die Falldarstellungen und analysiert die gesammelten Daten durch einen systematischen Vergleich der Interviewinhalte.
6 Diskussion: Reflektiert die gewonnenen empirischen Erkenntnisse vor dem Hintergrund der eingangs aufgestellten theoretischen Annahmen.
7 Reflexion des Forschungsprojekts: Kritische Auseinandersetzung mit der gewählten Methodik und der Rolle der Forscherin im Prozess.
8 Fazit und Ausblick: Fasst die Kernergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe im Kontext dieses Arbeitstrends.
Digitale Nomaden, Arbeitsmotivation, Fernarbeit, Selbstbestimmung, Arbeitspsychologie, Ortsunabhängigkeit, Qualitative Forschung, Problemzentriertes Interview, Work-Life-Balance, Lebensstil, Karriere, Identität, Soziale Kontakte, Digitale Revolution, Freiberufler.
Die Arbeit analysiert den Lebensstil und die Arbeitsweise digitaler Nomaden. Sie untersucht, welche Motivationen diesen Lebensstil antreiben und welche Rolle die Arbeit im Leben dieser Menschen spielt.
Zentrale Themen sind die Beweggründe für die Ortsunabhängigkeit, die Gestaltung der Tagesstruktur, soziale Interaktionen auf Reisen, die Identitätsfindung durch Arbeit und die Bewältigung von Herausforderungen.
Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für das Phänomen „Digitale Nomaden“ zu entwickeln und zu erforschen, wie sie Arbeit in ihr Leben integrieren, wenn traditionelle Strukturen wegfallen.
Es wird ein qualitativer Ansatz gewählt, basierend auf problemzentrierten Leitfadeninterviews mit sechs digitalen Nomaden, die anschließend mittels systematischer Fallvergleiche ausgewertet werden.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung über Arbeitsfunktionen und Motivation, das methodische Vorgehen sowie die detaillierte Darstellung und Auswertung der geführten Interviews.
Die Arbeit dreht sich um Begriffe wie Digitale Nomaden, Arbeitsmotivation, Ortsunabhängigkeit, Selbstbestimmung und Identitätsfindung im Kontext einer sich wandelnden Arbeitswelt.
Durch die Digitalisierung verändern sich Arbeitsstrukturen grundlegend; das Modell der digitalen Nomaden dient als Indikator für den Trend zur räumlichen und zeitlichen Flexibilisierung der Erwerbsarbeit.
Zu den Herausforderungen zählen Einsamkeit, organisatorische und technische Probleme (z.B. Internetstabilität), fehlende soziale Kontakte und die Disziplin, ohne direkte Vorgesetztenkontrolle effizient zu arbeiten.
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