Masterarbeit, 2018
92 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Vorgehensweise
2 Begriffsklärung
2.1 Entrepreneurship
2.2 Unternehmens- beziehungsweise Existenzgründung
2.3 Start-up
3 Start-ups in Deutschland
3.1 Gründungsformen und Beweggründe
3.2 Der Standort Deutschland
4 Die Person des Unternehmers – der subjektive Faktor
4.1 Die Unternehmerperson im wissenschaftlichen Kontext
4.2 Unternehmerpersönlichkeit – psychologische Aspekte
4.3 Persönlichkeitsmerkmale – Charaktereigenschaften
4.4 Persönliche, soziale und fachliche Kompetenzen
5 Rahmenbedingungen
5.1 Das Gründerökosystem
5.2 Inkubatoren
5.3 Eigenkapitalfinanzierung
5.4 Business Angel
5.5 Venture Capital-Gesellschaften
5.6 Der Businessplan
5.7 Finanzierungsphasen in der Unternehmensentwicklung
5.8 Weitere Faktoren
6 Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren bei Start-up-Unternehmen
6.1 Modellansätze zur Erfassung von Erfolgsfaktoren
6.2 Die Bedeutung der Unternehmerpersönlichkeit in Bezug auf Erfolg
6.3 Weitere Erfolgsfaktoren
6.4 Beispiele erfolgreicher Start-ups
6.5 Misserfolgsfaktoren – warum Existenzgründungen häufig scheitern
7 Kritische Reflexion der Ergebnisse
8 Schlussbetrachtung
Die vorliegende Masterarbeit verfolgt das Ziel, zentrale Einflussfaktoren für den Erfolg oder Misserfolg von Start-up-Unternehmen in Deutschland zu identifizieren. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Persönlichkeit des Unternehmers sowie den psychologischen Aspekten, die das Gründungsverhalten und die Unternehmensentwicklung beeinflussen.
Die Person des Unternehmers – der subjektive Faktor
In wissenschaftlichen Publikationen über die Person des Unternehmers allgemein wird vorwiegend zwischen volkswirtschaftlichen, soziologischen und psychologischen Ansätzen unterschieden. Der volkswirtschaftliche Ansatz ist geprägt durch Arbeiten des Ökonomen Schumpeter aus den 1930er-Jahren. Seine Auffassung vom Unternehmer als Schlüsselfigur wirtschaftlicher Entwicklung prägt auch heute noch die Entrepreneurship-Forschung. Nach Schumpeter werden Innovationen und ökonomischer Wandel nicht durch externe Faktoren wie technologischer Fortschritt oder Kriege maßgeblich vorangetrieben, sondern seitens des Unternehmers. Dieser nimmt sozusagen die Rolle des Motors ein, indem er neue Ideen initiiert und zielorientiert umsetzt. Somit kommt dem Unternehmer eine Art ökonomische Führungsfunktion zu. Er übernimmt Koordinationsaufgaben, verringert vorhandene Unsicherheiten in der Gesellschaft, entdeckt neue Gewinnmöglichkeiten und setzt Innovationen durch. Schumpeter hebt einerseits die Bedeutung der Unternehmerperson hervor, schränkt deren Stellenwert andererseits wieder ein. Deutlich wird dies in seiner Auffassung über den Markt. Ihm zufolge erzeugt der Markt, was er braucht. Das heißt, der Markt findet die entsprechende Person zur richtigen Zeit.
1 Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage der Gründungsdynamik in Deutschland und definiert die Zielsetzung der Arbeit sowie das methodische Vorgehen.
2 Begriffsklärung: Legt die wissenschaftliche Basis durch die Definition von Kernbegriffen wie Entrepreneurship, Unternehmensgründung und Start-up fest.
3 Start-ups in Deutschland: Beleuchtet die aktuelle Situation, Gründungsformen und die spezifische Bedeutung des Standorts Deutschland.
4 Die Person des Unternehmers – der subjektive Faktor: Analysiert aus psychologischer Sicht die Persönlichkeitsmerkmale, Kompetenzen und psychologischen Grundlagen des Gründers.
5 Rahmenbedingungen: Untersucht externe Erfolgsfaktoren wie das Gründerökosystem, Inkubatoren, Finanzierungsmodelle und die Funktion des Businessplans.
6 Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren bei Start-up-Unternehmen: Erfasst die entscheidenden Determinanten für Erfolg und die häufigsten Gründe für das Scheitern, untermauert durch Praxisbeispiele.
7 Kritische Reflexion der Ergebnisse: Hinterfragt die gewonnenen Erkenntnisse hinsichtlich ihrer praktischen Anwendbarkeit und theoretischen Belastbarkeit.
8 Schlussbetrachtung: Fasst die Kernergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung der Gründerpersönlichkeit im gesamten Gründungsprozess.
Entrepreneurship, Start-up, Unternehmensgründung, Persönlichkeit, Leistungsmotivation, Risikobereitschaft, Gründerökosystem, Inkubatoren, Finanzierung, Businessplan, psychologische Faktoren, Erfolgsfaktoren, Misserfolgsfaktoren, Innovationsgrad, Humankapital.
Die Arbeit untersucht, welche Faktoren für den Erfolg oder Misserfolg von Unternehmensgründungen und Start-ups in Deutschland ausschlaggebend sind, mit einem klaren Fokus auf die Unternehmerpersönlichkeit.
Die Arbeit thematisiert psychologische Persönlichkeitsmerkmale, das deutsche Gründerökosystem, Finanzierungsmöglichkeiten durch Business Angels oder Venture Capital sowie die Bedeutung von Businessplänen.
Es sollen spezifische, erfolgswirksame Charaktereigenschaften von Gründern identifiziert und deren Zusammenspiel mit externen Rahmenbedingungen wissenschaftlich fundiert analysiert werden.
Die Arbeit basiert auf einer umfangreichen Literaturanalyse aus den Bereichen der Wirtschafts- und Psychologiewissenschaften, ergänzt durch die Auswertung empirischer Studien.
Im Hauptteil werden neben den inneren Faktoren (Persönlichkeit, Motivation) vor allem die äußeren Rahmenbedingungen, wie der Zugang zu Kapital und die Rolle von Inkubatoren, detailliert behandelt.
Die zentralen Charakteristika sind die interdisziplinäre Verknüpfung von Psychologie und Wirtschaftswissenschaften im Kontext des modernen Entrepreneurships.
Businesspläne werden als essentielles Instrument zur Strukturierung der Geschäftsidee und zur Gewinnung von Investoren angesehen, wobei ihre Gestaltung flexibel und den Marktgegebenheiten angepasst sein sollte.
Ja, die Arbeit zeigt auf, dass Männer oft stärkere betriebswirtschaftliche Kennzahlen (Umsatz, Wachstum) priorisieren, während Frauen häufig auch soziale und persönliche Ziele stärker in die Erfolgsbilanz einbeziehen.
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