Diplomarbeit, 2019
72 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Begriffe und theoretische Grundlagen
2.1 Definition „Führung“
2.2 Führung aus heutiger Sicht
2.3 Demografischer Wandel
2.4 Definition „Generation“
2.5 Die Demografie der Generation Y
2.6 Die Demografie der Generation Z
3 Auswirkungen veränderter Präferenzen auf die Personalführung
3.1 Prägung der Generation Y
3.2 Prägung der Generation Z
3.3 Vergleich der Generationen und deren unterschiedliche Wertemuster
3.4 Bedeutung der unterschiedlichen Generationen für die Personalführung
3.5 Bedeutung der unterschiedlichen Generationen für Unternehmen
4 Bisherige Ansätze erfolgreicher Führungskräfte
4.1 Traditionelle Führungskonzepte
4.1.1 Eigenschaftstheorien der Führung
4.1.2 Verhaltenstheorien der Führung
4.1.3 Situationstheorien der Führung
4.2 Moderne Führungskonzepte
4.2.1 Symbolische Führung
4.2.2 Emotionale Führung
4.2.3 Transaktionale und transformationale Führung
5 Zukünftige Führungskonzepte im Umgang mit den Generationen Y & Z
5.1 Neue Anforderungen an die Führung
5.2 Ausblick in die Zukunft: Wie könnte die Führung von morgen aussehen?
5.2.1 Selbstreflexion und -entwicklung
5.2.2 Mitarbeiterführung und -entwicklung
5.2.3 Teamführung und -entwicklung
5.3 Welche Methoden und Instrumente sollte die künftige Führung beherzigen?
5.3.1 Kommunikation
5.3.2 Feedback
5.3.3 Emotionen und Vertrauen schaffen
5.3.4 Motivation und Bindung
6 Führungskräfteentwicklung in der Praxis
6.1 Kompetenzprofil einer zukünftigen Führungskraft
6.2 Handlungsempfehlungen für die zukünftige Führungskräfteentwicklung
7 Schlusswort und Ausblick
7.1 Fazit
7.2 Ausblick
Ziel dieser Diplomarbeit ist es, einen Überblick über die Auswirkungen veränderter Werte und Präferenzen der Generationen Y und Z auf die Personalführung zu geben. Dabei wird untersucht, wie sich bisherige Führungskonzepte vor dem Hintergrund dieser neuen Anforderungen anpassen müssen, um effektive Handlungsempfehlungen für eine zukunftsfähige Führungskräfteentwicklung abzuleiten.
3.1 Prägung der Generation Y
In der Soziologie gilt der Zeitraum zwischen dem 11. und dem 15. Lebensjahr, als das prägendste. In dieser Zeit beginnen Jugendliche, das erste Mal Einflüsse außerhalb ihrer direkten Umwelt bewusst wahrzunehmen. Einflussreiche Faktoren sind in der Politik und in der Gesellschaft wiederzufinden, sie tragen maßgeblich zur Entfaltung von individuellen Werten und Präferenzen bei. Neben individueller Erfahrungen jedes Einzelnen, spielen auch das kollektive Erleben von Ereignissen eine prägende Rolle. Vertreter einer Generation blicken auf dieselben zeittypischen Ereignisse zurück, da sie denselben äußeren Einflüssen (politisch wie auch gesellschaftlich) unterlegen waren.
Dies führt laut Aussage von A. Parment dazu, dass Personen gleichen Alters ein ähnliches Werte- und Normenmuster aufweisen. Des Weiteren stellt er fest, dass die Generation Y stark durch permanente Negativschlagzeilen konfrontiert wurden. Die zwei prägendsten Ereignisse der Generation Y waren der Mauerfall 1989 und somit das Ende des Kalten Krieges sowie die Terroranschläge am 11. September 2001 in den Vereinigten Staaten von Amerika. Aber auch permanenten Bedrohungen durch die globale Erwärmung, Umweltverschmutzungen oder auch Naturkatastrophen, waren stets gegenwärtig. Trotz der vielen Vorkommnisse in ihrer Jugend, hat sich die Generation Z jedoch entschieden, anders mit Ängsten, Enttäuschungen oder Rückschlägen umzugehen, als die Generationen zuvor. Die Ypsiloner haben sich verpflichtet, ihr Leben in vollen Zügen zu genießen und bringen eine ganz neue Lebenseinstellung mit.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik des Wertewandels ein, stellt die Problemstellung sowie die Zielsetzung der Arbeit dar und erläutert den inhaltlichen Aufbau.
2 Begriffe und theoretische Grundlagen: Hier werden zentrale Definitionen von Führung, demografischem Wandel und Generationenbegriffen erarbeitet, um das theoretische Fundament für die Untersuchung zu legen.
3 Auswirkungen veränderter Präferenzen auf die Personalführung: Das Kapitel analysiert die spezifische Prägung der Generationen Y und Z, vergleicht ihre Wertemuster und beleuchtet die Konsequenzen für die Personalführung und Unternehmen.
4 Bisherige Ansätze erfolgreicher Führungskräfte: Es werden sowohl traditionelle Führungstheorien (Eigenschafts-, Verhaltens- und Situationstheorien) als auch moderne Ansätze wie symbolische und emotionale Führung detailliert erläutert.
5 Zukünftige Führungskonzepte im Umgang mit den Generationen Y & Z: Dieses Kapitel leitet Anforderungen an die Führung von morgen ab und präsentiert Methoden wie Kommunikation, Feedback und Vertrauensaufbau zur Motivation junger Mitarbeiter.
6 Führungskräfteentwicklung in der Praxis: Basierend auf den vorherigen Erkenntnissen wird ein Kompetenzprofil für zukünftige Führungskräfte erstellt und sieben konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis gegeben.
7 Schlusswort und Ausblick: Das Fazit fasst die Studienergebnisse zusammen und hinterfragt die Diskussion um Generationenunterschiede, gefolgt von einem Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
Generation Y, Generation Z, Personalführung, Führungskräfteentwicklung, Wertewandel, demografischer Wandel, emotionale Intelligenz, Mitarbeiterbindung, Führungskonzepte, Arbeitswelt der Zukunft, Feedback, Kommunikation, Coaching, Selbstreflexion, intrinsische Motivation.
Die Arbeit untersucht, wie sich die veränderten Präferenzen und Werte der Generationen Y und Z auf die moderne Personalführung auswirken und welche Anforderungen daraus für Führungskräfte entstehen.
Zu den Schwerpunkten gehören der demografische Wandel, die Analyse unterschiedlicher Generationsprägungen, der Vergleich von Führungsstilen sowie die Entwicklung moderner Führungsmethoden.
Das Ziel ist es, einen Überblick über die Auswirkungen der neuen Wertemuster auf die Führung zu geben und Handlungsempfehlungen für die zukünftige Führungskräfteentwicklung in Unternehmen zu erarbeiten.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Analyse theoretischer Literatur, wissenschaftlicher Studien sowie empirischer Untersuchungen zu den Generationen und Führungskonzepten.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die Analyse der Generationsunterschiede, die Darstellung bisheriger Führungstheorien sowie die Ausarbeitung zukünftiger Führungskonzepte und Handlungsempfehlungen.
Wesentliche Begriffe sind Generation Y, Generation Z, Personalführung, Führungskräfteentwicklung, Wertewandel, Arbeitswelt der Zukunft und emotionale Führung.
Sie ist essentiell, da Führungskräfte zukünftig stärker als Coach und Mentor agieren müssen, um Vertrauen zu schaffen, Bedürfnisse zu verstehen und eine positive Arbeitsatmosphäre für jüngere Generationen zu gewährleisten.
Da junge Generationen ergebnisorientiert denken, steht die klassische Stellenbeschreibung auf dem Prüfstand; sie wird durch die „Funktionsbeschreibung“ ersetzt, die den Fokus auf den gesellschaftlichen Nutzen und das konkrete Ergebnis legt.
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