Bachelorarbeit, 2014
54 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Kooperationsstrategien im internationalen Luftverkehr
2.1 Entwicklungen im internationalen Luftverkehr und aktuelle Struktur
2.1.1 Abgrenzung des Untersuchungsgegenstandes
2.1.2 Deregulierung und Privatisierung im internationalen Luftverkehr
2.1.3 Branchenstrukturanalyse anhand Porters-5-Forces
2.1.4 Geschäftsmodelle
2.1.4.1 Allgemeines
2.1.4.2 Deutsche Lufthansa AG
2.1.4.3 Air Berlin PLC
2.2 Strategische Allianzen – Kooperationsstrategie mit Regulierungsbezug
2.2.1 Theoretischer Erklärungsansatz
2.2.2 Kooperationsmotive
2.2.3 Allianztypen
2.2.4 Erscheinungsformen ausgewählter Allianzen
2.3 Zwischenfazit
3 Analyse der Mitgliedschaften der Lufthansa in der Star Alliance und der Air Berlin in der Oneworld Alliance
3.1 Allgemeines
3.2 Mitgliedschaft der Deutschen Lufthansa AG in der Star Alliance
3.2.1 Potenziale
3.2.2 Herausforderungen
3.3 Mitgliedschaft der Air Berlin PLC in der Oneworld Alliance
3.3.1 Potenziale
3.3.2 Herausforderungen
3.4 Vergleich der Mitgliedschaften
4 Fazit
5 Literaturverzeichnis
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bildung strategischer Allianzen als dominante Kooperationsstrategie im internationalen Luftverkehr, indem sie die Potenziale und Herausforderungen der Mitgliedschaft der Deutschen Lufthansa AG in der Star Alliance mit denen der Air Berlin PLC in der Oneworld Alliance vergleichend analysiert.
a) Bedrohung durch neue Konkurrenten
Auch wenn ein Großteil der administrativen Regelungen im Zuge der Deregulierung und der Liberalisierung der letzten Jahrzehnte hinfällig geworden ist, gibt es neben den hohen Investitionskosten eines Markteintrittes noch immer staatliche Restriktionen, besonders im europäischen Luftraum, die diesen erschweren. Mit der starken Zunahme des Luftverkehrs infolge der Globalisierung konnten die Kapazitäten am Boden nicht Schritt halten, immer mehr Flughäfen sind überlastet, das heißt, vor allem die Zeitnischen für Start und Landung von Flugzeugen, die sogenannten Slots (Start-Landing-Operating-Times) sind zu einem knappen und kostbaren Gut und somit zu einer der wichtigsten Ressource von Fluggesellschaften geworden.
Grundlage für die Vergabe von Start- und Landerechten ist neben dem IATA-Regelwerk, das Prinzip der Historical Precedence. Gemäß dieses Prinzips erhält eine LVG einen Slot, wenn sie diesen in der vorangegangenen Flugplanperiode ausreichend, das heißt zu mindestens 80 % genutzt hat. Entsprechende LVG erwerben durch die ausreichende Nutzung sogenannte Großvaterrechte, die bei nicht ausreichender Nutzung nichtig werden (use-it-or-loose-it-rule).
Auch wenn seit 2008 ein Sekundärhandel von Slots in der EU geduldet wird und Neubewerber in dem Vergabeverfahren über Vorteile verfügen, so ist das hier gehandelte Marktvolumen als gering einzuschätzen und der überwiegende Teil der Slots für koordinierte Flughäfen bleibt über Jahre hinweg in der Hand einiger weniger etablierter Fluggesellschaften. Ein weiterer regulatorischer Aspekt, der den Markteintritt für neue Konkurrenten erschwert und auch vor dem kooperationstheoretischen Hintergrund dieser Arbeit höchste Relevanz besitzt, ist die Lufthoheit eines Staates über sein Hoheitsgebiet und die damit verbundenen „Ownership Rules“.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Globalisierung und den Wettbewerbsdruck im Luftverkehr als Hintergrund vor und definiert das Ziel der vergleichenden Analyse der Allianzzugehörigkeiten von Lufthansa und Air Berlin.
2 Kooperationsstrategien im internationalen Luftverkehr: Dieses Kapitel erläutert die Branchenstrukturen, marktorientierte Analyseansätze und die ressourcenorientierte Theorie strategischer Allianzen als Wachstumsstrategie.
3 Analyse der Mitgliedschaften der Lufthansa in der Star Alliance und der Air Berlin in der Oneworld Alliance: Hier werden die Potenziale und Herausforderungen beider Airlines im jeweiligen Allianzgefüge anhand einer SWOT-Analyse untersucht und direkt miteinander verglichen.
4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die unterschiedlichen strategischen Rollen und Erfolgschancen der Lufthansa und Air Berlin innerhalb ihrer jeweiligen Allianzen.
5 Literaturverzeichnis: Ein Verzeichnis der verwendeten Quellen und Literatur.
Luftverkehr, Strategische Allianzen, Lufthansa, Air Berlin, Star Alliance, Oneworld, Geschäftsmodelle, Ressourcenorientierter Ansatz, SWOT-Analyse, Wettbewerb, Deregulierung, Codeshare, Marktführerschaft, Kooperationsstrategie, Luftfahrt.
Die Arbeit analysiert strategische Allianzen im Luftverkehr als zentrale Wachstumsstrategie und vergleicht dabei die Ausgangslage sowie die Auswirkungen der Mitgliedschaften der Deutschen Lufthansa AG (Star Alliance) und der Air Berlin PLC (Oneworld Alliance).
Die zentralen Themen umfassen die Branchenstrukturanalyse, die Theorie strategischer Kooperationen, die unterschiedlichen Geschäftsmodelle (FSNC vs. LCC/Hybrid) sowie die spezifischen Potenziale und Herausforderungen innerhalb der jeweiligen Luftfahrtallianzen.
Das Ziel ist es, die strategischen Potenziale und Herausforderungen der unterschiedlichen Allianzzugehörigkeiten der zwei größten deutschen Fluggesellschaften theoretisch zu fundieren und durch eine vergleichende Analyse gegenüberzustellen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche zu kooperationstheoretischen Ansätzen und einer systematischen Analyse der Branchenstruktur, die in einer qualitativen SWOT-Analyse der beiden Fluggesellschaften mündet.
Im Hauptteil werden zunächst die Grundlagen der Allianzen aus ressourcenorientierter Sicht erläutert. Danach folgt die detaillierte Analyse der Lufthansa und Air Berlin, wobei deren Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken innerhalb der gewählten Allianzen aufgezeigt werden.
Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie Luftverkehrsmanagement, strategische Allianzen, Kernkompetenzen, Wettbewerbsvorteile und Allianz-Integration charakterisieren.
Die Lufthansa trat als Gründungsmitglied zur langfristigen strategischen Expansion in neue Märkte bei, während der späte Beitritt der Air Berlin primär durch die Notwendigkeit motiviert war, kurzfristig Synergien zu nutzen, um eine drohende Insolvenz abzuwenden.
Air Berlin wird als Hybrid Carrier eingestuft, da das Geschäftsmodell Elemente traditioneller Fluggesellschaften (FSNC) mit denen von Billigfluggesellschaften (LCC) kombiniert, was zu einer schwierigen strategischen Positionierung führt.
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