Bachelorarbeit, 2018
48 Seiten, Note: 1,3
Diese Bachelorthesis untersucht die steuerliche Behandlung immaterieller Wirtschaftsgüter, insbesondere im Kontext von Verrechnungspreisen bei multinationalen Konzernen. Die Arbeit beleuchtet die Herausforderungen, die mit der Bewertung und Besteuerung dieser Güter verbunden sind, und analysiert die Auswirkungen von Steuergestaltungen, die mit Hilfe immaterieller Wirtschaftsgüter durchgeführt werden.
Die Einleitung führt in die Thematik der immateriellen Wirtschaftsgüter und deren Bedeutung im Kontext von Verrechnungspreisen bei multinationalen Konzernen ein. Sie skizziert den Aufbau der Arbeit und erläutert die Zielsetzung.
Kapitel 1 beleuchtet die steuerliche Würdigung immaterieller Wirtschaftsgüter und stellt verschiedene Besteuerungsmodelle vor, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene.
Kapitel 2 widmet sich den Grundlagen steuerlicher Verrechnungspreise und behandelt wichtige Prinzipien wie den Fremdvergleichsgrundsatz und die Bestimmung des fremdüblichen Entgelts von Lizenzgebühren. Außerdem wird die Bedeutung der Verrechnungspreisdokumentation hervorgehoben.
Kapitel 3 analysiert Steuergestaltungen, die mit Hilfe immaterieller Wirtschaftsgüter durchgeführt werden. Am Beispiel von Apple Inc. wird der Einsatz von Steueroptimierungsstrategien verdeutlicht.
Kapitel 4 beleuchtet die Reaktionen auf Ebene der EU und der OECD auf Steuergestaltungen mit Hilfe immaterieller Wirtschaftsgüter. Dabei werden verschiedene Maßnahmen und Initiativen zur Bekämpfung von Gewinnkürzung und Gewinnverlagerung vorgestellt.
Immaterielle Wirtschaftsgüter, Verrechnungspreise, Lizenzgebühren, Steuergestaltungen, Gewinnkürzung, Gewinnverlagerung, BEPS (Base Erosion and Profit Shifting), OECD, EU, Doppelbesteuerungsabkommen, Fremdvergleichsgrundsatz, Steuerliche Würdigung.
Konzerne verlagern wertvolle Patente oder Markenrechte in Niedrigsteuerländer. Tochtergesellschaften in Hochsteuerländern zahlen dann hohe Lizenzgebühren dorthin, was ihren steuerpflichtigen Gewinn mindert.
Dieser Grundsatz besagt, dass Verrechnungspreise zwischen verbundenen Unternehmen so festgesetzt werden müssen, wie sie auch zwischen fremden Dritten unter gleichen Bedingungen vereinbart worden wären.
BEPS steht für „Base Erosion and Profit Shifting“ (Gewinnkürzung und Gewinnverlagerung). Es ist ein Aktionsplan der OECD zur Bekämpfung internationaler Steuervermeidung durch multinationale Konzerne.
Apple nutzte komplexe Strukturen in Irland, um Gewinne aus dem weltweiten Verkauf fast steuerfrei zu stellen, was zu einem massiven Beihilfeverfahren der EU-Kommission gegen Irland führte.
Die Lizenzschranke begrenzt den Betriebsausgabenabzug für Lizenzgebühren, die an verbundene Unternehmen im Ausland gezahlt werden, wenn diese dort einer niedrigen Präferenzbesteuerung (Patentboxen) unterliegen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

