Examensarbeit, 2018
67 Seiten, Note: 2,0
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts in Deutschland. Sie analysiert die sozio-kulturellen Veränderungen, die Herausforderungen für den Religionsunterricht und die Positionen der katholischen und evangelischen Kirche. Die Arbeit untersucht die religionsdidaktischen Ziele des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts und präsentiert ein Praxisbeispiel für eine konfessionell-kooperative Lernsequenz.
Das erste Kapitel führt in das Thema ein und zeigt die Notwendigkeit einer Weiterentwicklung des Religionsunterrichts auf. Kapitel 2 analysiert die sozio-kulturellen Veränderungen in Deutschland, die den Religionsunterricht beeinflussen. Kapitel 3 beschreibt die Positionen der katholischen und evangelischen Kirche zum konfessionell-kooperativen Religionsunterricht. Kapitel 4 erläutert das Modell des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts und seine Aufgaben. Kapitel 5 analysiert ein Praxisbeispiel für eine konfessionell-kooperative Lernsequenz.
Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht, Religionsdidaktik, Sozio-kulturelle Entwicklungen, Kirchliche Positionen, Praxisbeispiel, Zukunftsperspektiven, Heterogenität, Religiöse Pluralität, Bildungsauftrag.
Es ist ein Modell, bei dem katholische und evangelische Schüler gemeinsam unterrichtet werden, wobei die Lehrkräfte zwischen den Konfessionen wechseln. Ziel ist es, Gemeinsamkeiten zu entdecken und Unterschiede respektvoll kennenzulernen.
Gründe sind die zunehmende religiöse Pluralität, die Säkularisierung der Gesellschaft sowie veränderte Bedürfnisse der Schüler, die einen lebensnahen und zukunftsfähigen Unterricht fordern.
Sowohl die katholische (z.B. durch die Würzburger Synode) als auch die evangelische Kirche unterstützen das Modell, um die religiöse Orientierung in einer heterogenen Welt zu fördern und die Konfessionalität zeitgemäß zu interpretieren.
Ja, er ist im Grundgesetz als ordentliches Lehrfach verankert. Diese rechtliche Legitimation verpflichtet den Unterricht aber auch dazu, sich an moderne Bildungsstandards anzupassen.
Zentrale Ziele sind der Erwerb von Dialogfähigkeit, die Stärkung der eigenen religiösen Identität durch Begegnung mit dem Anderen sowie die Vermittlung von Werten in einer pluralen Gesellschaft.
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