Fachbuch, 2019
124 Seiten
1 Einleitung
2 Ursprung und Definition sozialer Beziehungen
3 Grundlagen der sozialen Kommunikation
4 Internet und soziale Online-Netzwerke
4.1 Entwicklungsgeschichte des Internets
4.2 Web 2.0 und Social Media
4.3 Soziale Online-Netzwerke
5 Auswirkungen sozialer Online-Netzwerke auf die soziale Kommunikation und Sozialbeziehungen
5.1 Auswirkungen sozialer Online-Netzwerke auf die soziale Kommunikation
5.2 Auswirkungen sozialer Online-Netzwerke auf Sozialbeziehungen
6 Soziale Online-Netzwerke in der Schule
6.1 Reize sozialer Online-Netzwerke im schulischen Kontext
6.2 Wie Schülerinnen, Schüler und Schulen soziale Online-Netzwerke nutzen
6.3 Auswirkungen sozialer Online-Netzwerke auf schulische Leistungen
6.4 Soziale Online-Netzwerke als Herausforderung für die Schulentwicklung
7 Fazit
8 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen sozialer Online-Netzwerke auf menschliche Sozialbeziehungen sowie die soziale Kommunikation und beleuchtet die Potenziale und Herausforderungen einer Integration dieser Plattformen in den schulischen Kontext.
1 Einleitung
Um sich den Herausforderungen der jeweiligen Epoche zu stellen, schlossen sich die Menschen seit jeher zu sozialen Netzwerken zusammen. Was den Homo sapiens dabei von anderen Lebewesen unterschied, war, dass er diese Netzwerke aufgrund seiner ausgeprägten kommunikativen Fähigkeiten gut zu organisieren wusste und ständig erweiterte. Im Rahmen der Industrialisierung Mitte des 19. Jahrhunderts erreichte diese Entwicklung ihren vorzeitigen Höhepunkt. Der Übergang von der agrarischen hin zur industriellen Produktionsweise trieb viele Menschen, die sich erhofften dort Arbeit zu finden, in die Städte. Diese Urbanisierung führte nicht nur zum Wachstum der Städte, sondern brachte auch infrastrukturelle sowie technische Innovationen, wie bspw. das Telefon, mit sich.
Dabei war kaum eine Innovation so einschneidend wie das knapp 100 Jahre nach dem Telefon entwickelte Internet. Das 1969 unter dem Namen ARPANET gegründete Medium sollte dem US-amerikanischen Militär ursprünglich als reines Forschungsnetzwerk dienen (Schelz 2010: 13). Erst die Entwicklung des World Wide Webs im Jahre 1993 (ebd.: 15) und die zehn Jahre später verfügbaren Möglichkeiten des Webs 2.0 sowie die damit einhergehende vereinfachte Nutzbarkeit machten es zu einem beliebten Hilfsmittel der Informationsübertragung für den gemeinen Nutzer (Gronenthal 2011: XII). Das von Kritikern ursprünglich als virtueller Rückzugsort definierte Internet entwickelte sich stetig weiter und etablierte sich mehr und mehr im Alltag der Menschen, die sich inzwischen selbstverständlich im Netz bewegen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Entwicklung sozialer Netzwerke ein und umreißt die leitende Forschungsfrage zur Auswirkung von Social Networks auf die Kommunikation sowie deren Rolle in der Schule.
2 Ursprung und Definition sozialer Beziehungen: Hier wird geklärt, wie soziale Beziehungen definiert werden und warum der Mensch das Bedürfnis hat, solche Verbindungen zu anderen aufzubauen.
3 Grundlagen der sozialen Kommunikation: Dieses Kapitel erläutert den Prozess der sozialen Kommunikation und setzt diesen in den Kontext der menschlichen Evolution.
4 Internet und soziale Online-Netzwerke: Dieser Abschnitt beschreibt die Entwicklung vom ARPANET bis zum Web 2.0 und definiert Merkmale sowie Eigenschaften spezifischer Online-Netzwerke.
5 Auswirkungen sozialer Online-Netzwerke auf die soziale Kommunikation und Sozialbeziehungen: Hier werden die Effekte der netzwerkbasierten Interaktion auf die zwischenmenschliche Kommunikation und bestehende Beziehungen analysiert.
6 Soziale Online-Netzwerke in der Schule: Dieses Kapitel behandelt das E-Learning-Potenzial sozialer Medien im schulischen Alltag sowie die Herausforderungen für die Schulentwicklung.
7 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Rolle sozialer Netzwerke in der heutigen Gesellschaft und Schule.
8 Ausblick: Der Ausblick identifiziert Forschungsbedarfe und diskutiert zukünftige Szenarien der mediatisierten Kommunikation.
Soziale Online-Netzwerke, soziale Kommunikation, Sozialbeziehungen, Internet, Web 2.0, Schule, E-Learning, Mobile Learning, Social Software, Cyber-Mobbing, Cyber-Stalking, Medienkompetenz, Digital Natives, Vernetzung, Identitätsmanagement
Die Arbeit untersucht den Wandel sozialer Beziehungen und Kommunikation durch den Einfluss von sozialen Online-Netzwerken und analysiert, wie Schulen diese Technologien in den Lehr-Lern-Prozess einbinden können.
Zentrale Themen sind die historische Evolution der vernetzten Kommunikation, die soziologische Definition von Sozialbeziehungen, die Chancen und Risiken der digitalen Interaktion sowie die Herausforderungen der Digitalisierung im Bildungssektor.
Das Ziel ist es, den Diskurs über neue Medien in einen theoretischen Kontext einzubetten und zu beantworten, welche Auswirkungen soziale Netzwerke auf die Kommunikation haben und wie sie sinnvoll in der Schule genutzt werden können.
Der Autor wählt einen literaturbasierten Ansatz, bei dem eine Vielzahl von fachspezifischen Beiträgen aus Soziologie, Politik und Bildungswissenschaften kompiliert und theoretisch kontextualisiert wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen (Netzwerkdefinitionen, Kommunikationstheorien), eine Analyse der Plattformen (Social Media, Web 2.0), die Auswirkungen auf Beziehungen sowie einen pädagogischen Teil, der Schulentwicklung und E-Learning thematisiert.
Wichtige Begriffe sind unter anderem soziale Online-Netzwerke, mediatisierte Kommunikation, Cyber-Mobbing, Digital Natives, E-Learning und Identitätsmanagement.
Das Smartphone wird als favorisiertes Endgerät identifiziert, das durch die ubiquitäre Verfügbarkeit des Internets maßgeblich zum Anstieg der Nutzerzahlen und zur Veränderung der Kommunikationsgewohnheiten beigetragen hat.
Die Zurückhaltung resultiert aus Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes, der Angst vor Cyber-Mobbing, mangelnder technischer Unterstützung, unübersichtlichen Angeboten sowie der Sorge, dass Schüler sich während des Lernens durch die Plattformen ablenken lassen könnten.
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