Diplomarbeit, 2004
152 Seiten, Note: 1,0
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Lebenssituation alleinerziehender Mütter und Väter in Deutschland. Ziel ist es, die Herausforderungen und Chancen dieser Familienform in den Fokus zu rücken. Besonderes Augenmerk liegt auf der Darstellung des historischen Wandels, der rechtlichen Rahmenbedingungen sowie der wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen auf die Betroffenen.
Die Arbeit beginnt mit einer umfassenden Einleitung, die die Problematik alleinerziehender Menschen in Deutschland beleuchtet. Anschließend werden verschiedene Familienformen und ihre Entwicklung im Laufe der Zeit vorgestellt. Die Autorin analysiert die demografischen Entwicklungen in Deutschland sowie die Auswirkungen von Trennung und Ehescheidung auf die Betroffenen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Recht zum persönlichen Umgang mit Kindern nach einer Trennung und den wirtschaftlichen und sozialen Aspekten von Scheidung. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Lebenssituation alleinerziehender Mütter und Väter, wobei die finanzielle Situation, die Betreuungsmöglichkeiten der Kinder und die Belastungssituation der Eltern im Vordergrund stehen.
Kapitel 4 beleuchtet die staatlichen Familienhilfen für Alleinerziehende, darunter der Mutterschutz, das Kindergeld, die Elternzeit und der Unterhaltsvorschuss. Die Agenda 2010 und ihre Auswirkungen auf Alleinerziehende werden im Kapitel 5 diskutiert.
Die Arbeit wird durch eine eigene Untersuchung zum Thema „Alleinerziehende Mütter und Väter in Deutschland“ abgerundet. Die Untersuchung beinhaltet eine detaillierte Methode, eine Beschreibung der Probandengruppe und eine Auswertung der Ergebnisse.
Alleinerziehende, Ein-Eltern-Familie, Familienformen, Scheidung, Sorgerecht, Familienhilfen, Agenda 2010, Sozialhilfe, Betreuungsmöglichkeiten, Lebensverhältnisse, Demografie.
Früher entstand Ein-Elternschaft meist durch Verwitwung. Heute sind Trennung und Ehescheidung die Hauptgründe für diese Familienform, was neue soziale und rechtliche Herausforderungen mit sich bringt.
Zu den Hilfen gehören das Kindergeld, der Unterhaltsvorschuss, Erziehungsgeld (heute Elterngeld), steuerliche Freibeträge sowie Leistungen der Bundesagentur für Arbeit.
Es wird zwischen der gemeinsamen elterlichen Sorge und der alleinigen elterlichen Sorge unterschieden. Zudem ist das Recht zum persönlichen Umgang mit dem Kind ein zentraler Aspekt.
Die Reformen (Hartz-Konzepte) brachten tiefgreifende Veränderungen bei der Arbeitslosenhilfe (ALG II) mit sich, was für viele Alleinerziehende finanzielle Einschnitte bedeutete.
Ja, die Arbeit untersucht die unterschiedlichen Lebenssituationen und Belastungen, wobei oft finanzielle Ressourcen und die Vereinbarkeit von Beruf und Erziehung im Fokus stehen.
Neben materiellen Hilfen gibt es zahlreiche Beratungsangebote von Verbänden und staatlichen Stellen, die im sechsten Kapitel der Arbeit ausführlich beschrieben werden.
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