Bachelorarbeit, 2017
57 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Das operative Controlling
2.1 Ziele und Aufgaben
2.2 Abgrenzung zum strategischen Controlling
2.3 Funktionen
2.3.1 Planung
2.3.2 Information
2.3.3 Kontrolle
2.3.4 Steuerung
3 Der Hauptprozess der operativen Planung und Budgetierung
3.1 Grundlagen und Darstellung des Hauptprozesses
3.2 Ziele und Aufgaben der Budgetierung
3.3 Anforderungen an die Budgetierung
3.4 Die traditionelle Budgetierung
3.4.1 Aufgaben
3.4.2 Ablauf
3.4.3 Vor- und Nachteile
3.5 Die prozessorientierte Budgetierung
3.5.1 Die Ermittlung der Prozesskosten als Basis der Budgetierung
3.5.2 Zielesetzung
3.5.3 Methodik
3.5.4 Vor- und Nachteile
4 Industrie 4.0
4.1 Der Begriff Industrie 4.0 und sein historischer Hintergrund
4.2 Wesentlichen Merkmale
4.3 Cyber-physische Systeme als technologische Voraussetzung
4.3.1 Ubiquitous Computing
4.3.2 Das Internet der Dinge und Dienste
4.3.3 Cloud Computing
5 Auswirkungen von Industrie 4.0 auf die operative Planung und Budgetierung
5.1 Einführung und Umsetzung von Industrie 4.0
5.2 Auswirkungen von Big Data und Business Analytics
5.3 Einflüsse auf den operativen Planungs- und Budgetierungsprozess
6 Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der vierten industriellen Revolution (Industrie 4.0) auf den operativen Planungs- und Budgetierungsprozess in Unternehmen. Dabei wird analysiert, wie traditionelle und prozessorientierte Budgetierungsmethoden an die durch Industrie 4.0 hervorgerufenen Veränderungen angepasst werden können, um eine zukunftsorientierte Unternehmenssteuerung zu ermöglichen.
3.4.2 Ablauf
Wie sich der Ablauf des traditionellen Budgetierungsprozesses gestaltet, soll in diesem Teil der Ausarbeitungen erörtert werden.
Eine grobe Übersicht über die einzelnen Teilprozesse, die sich hinter der operativen Planung und Budgetierung verbergen, gibt die Abbildung 3. Zunächst versucht die Unternehmensführung mittels des top-down Verfahrens, die Strategie in den Budgetierungsprozess zu implementieren und die strategischen Ziele und Messgrößen zu definieren. Dieser Teilprozess zu Beginn der operativen Planung ist besonders wichtig, da er die Verbindung zwischen Strategie und Budget gewährleistet. Das top-down Prinzip als retrograde Planung beschreibt den Vorgang der Zielvorgaben durch die Unternehmensführung, welche auf nachfolgenden Ebenen schrittweise konkretisiert werden. Im nächsten Schritt erfolgt die Aufstellung der Teilbudgets. Jeder Verantwortlichkeitsbereich stellt auf Basis der Budgetvorgaben sowie der Mengen- und Wertplanungen einen ersten Budgetentwurf auf. Daraufhin müssen die Entwürfe, beispielsweise aufgrund von internen Leistungsverflechtungen, mit über- oder untergeordneten Ebenen abgestimmt werden, sodass im Anschluss eine Budgetprüfung und Budgetkonsolidierung erfolgen kann. Sobald alle Abstimmungen erfolgreich waren und die Budgetentwürfe gegebenenfalls angepasst wurden, werden die finalen Budgets verabschiedet. Die Verantwortlichkeitsbereiche erhalten somit ihre verbindlichen Zielvorgaben und Kompetenzrahmen für die Folgeperiode.
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz von Industrie 4.0 für den Produktionsstandort Deutschland ein und definiert das Ziel der Arbeit, die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen auf die operative Planung und Budgetierung zu untersuchen.
2 Das operative Controlling: Dieses Kapitel erläutert die Ziele, Aufgaben und Funktionen des operativen Controllings sowie dessen Abgrenzung zum strategischen Controlling.
3 Der Hauptprozess der operativen Planung und Budgetierung: Es werden die Grundlagen, Anforderungen und Methoden (traditionell vs. prozessorientiert) des Planungs- und Budgetierungsprozesses detailliert analysiert.
4 Industrie 4.0: Dieses Kapitel definiert Industrie 4.0, beleuchtet historische Hintergründe und beschreibt zentrale technologische Voraussetzungen, insbesondere Cyber-physische Systeme (CPS).
5 Auswirkungen von Industrie 4.0 auf die operative Planung und Budgetierung: Hier wird der Bezug zwischen Industrie 4.0 und der operativen Planung hergestellt, insbesondere unter Einbeziehung von Big Data und Business Analytics.
6 Schlussbetrachtung: Das Kapitel fasst die zentralen Untersuchungsergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung flexibler, datenbasierter Planungsansätze.
Industrie 4.0, Operatives Controlling, Budgetierung, Planungsprozess, Prozessorientierte Budgetierung, Cyber-physische Systeme, Big Data, Business Analytics, Unternehmenssteuerung, Wertschöpfungskette, Digitalisierung, Predictive Analytics, Budget, Ressourcenverteilung, Unternehmensplanung
Die Arbeit untersucht, wie Industrie 4.0 die operative Planung und Budgetierung in Unternehmen beeinflusst und welche Anpassungsnotwendigkeiten sich daraus ergeben.
Die zentralen Themen sind das operative Controlling, der Budgetierungsprozess (traditionell und prozessorientiert), die technologischen Grundlagen von Industrie 4.0 sowie der Einsatz von Big Data und Business Analytics im Planungsprozess.
Ziel ist es aufzuzeigen, inwieweit bisherige Planungsmethoden den durch Industrie 4.0 hervorgerufenen Veränderungen entsprechen oder ob sie grundlegend neu definiert werden müssen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Untersuchung bestehender Controlling-Modelle, um die theoretischen Aspekte mit den Anforderungen der digitalen Transformation zu verknüpfen.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen des operativen Controllings, vergleicht traditionelle mit prozessorientierten Budgetierungsansätzen und analysiert die Auswirkungen digitaler Technologien und Datenanalysen auf die operative Planung.
Wichtige Schlüsselwörter sind Industrie 4.0, Operatives Controlling, Budgetierung, Prozessorientierte Budgetierung, Big Data und Business Analytics.
Big Data ermöglicht eine verbesserte Prognosequalität, eine höhere Automatisierung und eine bessere Integration der Teilpläne, was von einer reaktiven hin zu einer proaktiv-prognostizierenden Arbeitsweise führt.
Der Autor kritisiert, dass traditionelle Budgets in einem zunehmend dynamischen und komplexen Umfeld zu unflexibel sind und ihre Funktionen wie Prognose, Koordination und Motivation nur unzureichend erfüllen können.
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