Magisterarbeit, 2019
119 Seiten, Note: Sehr gut
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel und Zweck der Arbeit
1.3 Hypothese
1.4 Aufbau der Arbeit
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 Wirken / bewirken / Auswirkung
2.2 Tischfußball
2.3 Fähigkeit / fähig sein
2.4 Team / Teamfähigkeit
2.5 Konflikt / Konfliktfähigkeit
2.6 Motivation / motivieren
2.7 Befinden / Wohlbefinden / Wellbeing
2.8 Positiv
2.9 Mitarbeiter / mitarbeiten / Arbeit
2.10 Fördern / Förderung
2.11 Unternehmen
2.12 Sport / Betriebssport
3 BETRIEBSSPORT
3.1 Betriebssport in Österreich
3.2 Vorteile und Nutzen des Betriebssport
3.3 Erscheinungsformen von Betriebssport
3.4 Tischfußball
3.4.1 Die Teamsportart Tischfußball
3.4.2 Tischfußball als Betriebssport
4 MOTIVATION IM UNTERNEHMEN
4.1 Die Mitarbeitermotivation
4.1.1 Mitarbeitermotivation durch Kommunikation
4.1.2 Mitarbeitermotivation durch betriebliche Aktivitäten
4.2 Probleme der Motivation im Unternehmen
4.3 Umsetzungsschwierigkeiten der Mitarbeitermotivation im Unternehmen durch Tischfußball
5 WOHLBEFINDEN IM UNTERNEHMEN
5.1 Das Betriebsklima
5.2 Stress und Gesundheit
5.3 Betriebliche Gesundheitsförderung
5.4 Emotionen und soziale Zugehörigkeit
6 TEAMFÄHIGKEIT UND KONFLIKTFÄHIGKEIT
6.1 Die Teamfähigkeit
6.2 Konflikte im Unternehmen
6.2.1 Konfliktursachen im Unternehmen
6.2.2 Konfliktbearbeitung
6.2.3 Konfliktprävention
6.3 Die Konfliktfähigkeit
7 EMPIRISCHE SOZIALFORSCHUNG
7.1 Rechtfertigung der Forschungsmethode
7.2 Definition der Zielgruppe, Dauer und Response
7.3 Das Experteninterview
7.4 Die qualitative Inhaltsanalyse
7.5 Die Software MAXQDA
7.6 Darstellung und Ergebnisaufbereitung der qualitativen Inhaltsanalyse
7.6.1 Die Kategorienbildung
7.6.2 Ergebnisse der qualitativen Inhaltsanalyse
7.7 Darstellung und Ergebnisaufbereitung der quantitativen Analyse
7.7.1 Darstellung der Worthäufigkeiten
7.7.2 Keyword-in-Context
7.7.3 Darstellung mittels Word-Tree-Funktion
8 SCHLUSSFOLGERUNGEN
8.1 Validierung der Hypothese
8.2 Forschungsausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen des Betriebssports "Tischfußball" auf die Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Motivation sowie das Wohlbefinden von Mitarbeitern in Unternehmen. Ziel ist es, durch eine qualitative Inhaltsanalyse von Experteninterviews zu ergründen, ob und wie diese Sektion zur Verbesserung des Betriebsklimas, der sozialen Kompetenzen und der Leistungsfähigkeit der Belegschaft beitragen kann.
3.4.1 Die Teamsportart Tischfußball
Tischfußball, assoziiert mit den bekannten Kneipensportarten wie Billard oder Darts, wird als Sportart stetig beliebter. Dank der professioneller werdenden Struktur des Weltverbandes und der Förderung der nationalen Verbände entstehen weltweit Trainingszentren, in denen bereits ab dem Kindesalter die Taktiken und Techniken dieses Sports weiter perfektioniert werden.
Um beim Tischfußball erfolgreich sein zu können, bedarf es einer Vielzahl an Faktoren: Die deutsche Tischfußballliga sieht die körperliche Fitness „um die erforderliche Ausdauer während der Wettkämpfe zu gewährleisten“ und „ein hohes Maß an Koordinationsfähigkeit, Konzentration und Flexibilität in der taktischen Vorgehensweise“ als notwendigen Faktor. Andreas Kovacs bestätigt in seinem Interview die bereits erwähnten Punkte und ergänzt, dass Tischfußball eine gute Hand-Augen-Koordination erfordert.
Kathy Brainard und Johnny Lott sehen im Bezug der taktischen Vorgehensweise sogar die psychologische Kriegsführung als Element des Tischfußballsports. Die beiden Amerikaner beschreiben Tischfußball des Weiteren als „highly competitive game“. Das Online-Wörterbuch übersetzt dies als wettbewerbsintensiv oder hart umkämpft. Begründet wird diese Aussage durch die diversen Elemente, die Tischfußball auszeichnen.
• Es kämpfen zwei oder mehrere Personen gegeneinander
• Es geht stets eine Partei als Gewinner oder als Sieger hervor
• Die Parteien stehen sich von Angesicht zu Angesicht in einem geringen Abstand gegenüber
1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die steigenden Anforderungen der modernen Arbeitswelt und die Bedeutung von Betriebssport als gesundheitsfördernde Maßnahme zur Entlastung der Mitarbeiter.
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel definiert und interpretiert die zentralen Begriffe der Hypothese wie Wirken, Tischfußball, Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Motivation und Wohlbefinden anhand einschlägiger Literatur.
3 BETRIEBSSPORT: Es wird die historische Entwicklung und die Funktion von Betriebssport, insbesondere in Österreich, erörtert und die spezielle Rolle des Tischfußballs als sozialorientierte Sportart hervorgehoben.
4 MOTIVATION IM UNTERNEHMEN: Dieses Kapitel analysiert verschiedene Motivationsarten, die Bedeutung von Kommunikation und die Herausforderungen bei der Umsetzung motivierender Maßnahmen durch Tischfußball.
5 WOHLBEFINDEN IM UNTERNEHMEN: Hier werden physische und psychische Komponenten des Wohlbefindens sowie die Bedeutung des Betriebsklimas und gesundheitsfördernder Strategien im Arbeitsumfeld diskutiert.
6 TEAMFÄHIGKEIT UND KONFLIKTFÄHIGKEIT: Die Wechselbeziehung zwischen Team- und Konfliktfähigkeit wird theoretisch hergeleitet und als essenzielle Kompetenz für den Unternehmenserfolg dargestellt.
7 EMPIRISCHE SOZIALFORSCHUNG: Dieser Teil beschreibt die gewählte methodische Vorgehensweise, die Experteninterviews, die qualitative Inhaltsanalyse mit MAXQDA sowie die quantitative Aufbereitung der Daten.
8 SCHLUSSFOLGERUNGEN: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, validiert die aufgestellte Hypothese anhand der empirischen Daten und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe.
Betriebssport, Tischfußball, Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Mitarbeitermotivation, Wohlbefinden, Betriebsklima, Gesundheitsförderung, Kommunikation, qualitative Inhaltsanalyse, Experteninterview, Personalmanagement, Stressmanagement, Social Skills, Unternehmenskultur.
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des Einsatzes von Tischfußball als Betriebssport auf verschiedene soziale Kompetenzen und das allgemeine Wohlbefinden von Beschäftigten in Unternehmen.
Die zentralen Themen sind Mitarbeitermotivation, Teambuilding, Konfliktmanagement sowie die betriebliche Gesundheitsförderung durch sportliche Aktivitäten in Pausen.
Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie sich das Betriebsklima und die Social Skills der Belegschaft verändern, wenn die Unternehmensführung Tischfußball als Betriebssportart implementiert.
Die Verfasserin nutzt eine qualitative Sozialforschung, basierend auf leitfadengestützten Experteninterviews und einer systematischen Inhaltsanalyse mittels der Software MAXQDA.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Begriffsdefinitionen, eine Analyse von Betriebssport und Motivation im Unternehmen sowie einen empirischen Teil, der die erhobenen Daten auswerten.
Die zentralen Begriffe, die auch im empirischen Teil analysiert werden, sind Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Motivation und Wohlbefinden.
Die Arbeit stellt fest, dass Tischfußball als "Begegnungsraum" dient, der informelle Gespräche fördert, Barrieren abbaut und somit als Vermittlungsmethode bei Konflikten wirken kann.
Tischfußball benötigt wenig Platz, verursacht vergleichsweise geringe Ressourcenaufwände und kann leicht in den Berufsalltag integriert werden, ohne die Notwendigkeit großer Sportanlagen.
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