Bachelorarbeit, 2018
50 Seiten, Note: 2,0
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit dem Phänomen der Gewalt gegen Migranten an der amerikanisch-mexikanischen Grenze. Sie analysiert die Ursachen und Auswirkungen dieser Gewalt aus ethnologischer Perspektive und untersucht die Rolle der Grenze als Ort der Konfrontation und des Leids. Die Arbeit greift dabei auf diverse ethnologische Theorien und Studien zurück, um ein umfassendes Bild der Situation zu zeichnen.
Die Einleitung bietet eine Einführung in das Thema der Arbeit und stellt die Relevanz der amerikanischen-mexikanischen Grenze als Schauplatz von Gewalt gegen Migranten heraus. Das erste Kapitel skizziert einen theoretischen Rahmen, der die verschiedenen Formen von Gewalt und die Bedeutung von Grenzen in ethnologischer Perspektive beleuchtet. Das zweite Kapitel beleuchtet die historischen und strukturellen Unterschiede zwischen den USA und Mexiko und analysiert die Rolle der Grenze im Kontext dieser Unterschiede. Das dritte Kapitel untersucht die Gewalt gegen Migranten an der Grenze, wobei der Fokus auf ökonomischen, politischen und rassistischen Ursachen liegt. Dieses Kapitel beleuchtet die Rolle von Sicherheitsmaßnahmen, die Auswirkungen auf die Lebensrealität von Migranten und die Rolle von Rassismus und Xenophobie.
Die Arbeit beschäftigt sich mit Themen wie ethnologische Theorien zur Gewalt, Grenzforschung, amerikanisch-mexikanische Grenze, Migration, Gewalt gegen Migranten, Sicherheitspolitik, Rassismus, Xenophobie und "Prevention Through Deterrence". Die zentrale Frage der Arbeit ist die Analyse der Ursachen und Folgen von Gewalt gegen Migranten an der Grenze, wobei die ethnologische Perspektive und die Rolle der Grenze als soziales und kulturelles Konstrukt im Vordergrund stehen.
Die Arbeit untersucht aus ethnologischer Perspektive die Gewaltphänomene gegen Migranten an der Grenze zwischen den USA und Mexiko und analysiert deren Ursachen.
Dies ist eine US-Sicherheitspolitik, die darauf abzielt, Migration durch Abschreckung zu verhindern. Sie führt dazu, dass Migranten gefährlichere Routen durch die Wüste wählen müssen, was die Todesrate drastisch erhöht.
De Leóns Buch „The Land of Open Graves“ war maßgeblich für die Analyse, insbesondere in Bezug auf Konzepte wie „Necroviolence“ und die Auswirkungen der Grenzpolitik auf menschliche Körper.
Die Arbeit beleuchtet, wie rassistische Rhetorik und Fremdenfeindlichkeit zur Legitimierung von Gewalt und zur Entmenschlichung von Migranten im Grenzgebiet beitragen.
Es wird argumentiert, dass Mauern nur Symptome bekämpfen und keinen effektiven Nutzen bei der Lösung der Ursachen illegaler Immigration haben, während sie gleichzeitig die physische Gefahr für Migranten erhöhen.
Dieser Begriff beschreibt die Macht des Staates zu entscheiden, wer leben darf und wer dem Tod ausgesetzt wird, was sich an der Grenze durch die bewusste Inkaufnahme von Todesfällen in der Wüste zeigt.
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