Diplomarbeit, 2004
103 Seiten, Note: 1,2
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2. Grundaussagen der modernen Portfoliotheorie
2.1 Portfolio-Selection-Modell von Markowitz
2.1.1 Korrelation
2.1.2 Diversifikationseffekt
2.1.3 Mean-Variance-Modell
2.2 Informationseffizienz
2.3 Kapitalmarktanomalien und ihre Erklärungsansätze
3. Abgrenzung zu anderen alternativen Investments
3.1 Private Equity
3.2 Managed Futures
3.3 Sonstige
4. Hedgefonds
4.1 Definition und Abgrenzung zu traditionellen Investmentfonds
4.2 Historische Entwicklung
4.2.1 Geschichte
4.2.2 Aktuelle Situation
4.3 Charakteristika von Hedgefonds
4.3.1 Flexibilität
4.3.2 Anlagebedingungen
4.3.3 Transparenz
4.3.4 Entlohnung des Managements
4.3.5 Privateinlage und „High Watermark“
4.3.6 Absolute Performance
4.4 Hedgefondsstrategien
4.4.1 Dedicated Short Bias
4.4.1 Emerging Markets
4.4.1 Long/ Short Equity
4.4.4 Managed Futures
4.4.5 Event Driven
4.4.6 Convertible Arbitrage
4.4.7 Multi-Strategy
4.4.8 Equity Market Neutral
4.4.9 Fixed Income Arbitrage
4.4.10 Global Macro
4.5 Aktuelle Marktstruktur
4.6 Risiken
4.6.1 Fremdkapitalrisiko
4.6.2 Liquiditätsrisiko
4.6.3 Marktrisiko
4.6.4 Spezifische Risikokomponenten
4.6.5 Technisch-organisatorische Risiken
4.7 Motivation des Anlegers zur Investition in einen Hedgefonds
5. Empirische Untersuchung
5.1 Auswertung der Korrelationen und Bildung von Strategiekörben
5.2 Auswertung der Performance und Risiken
5.3 Praxisbeispiel
5.3.1 Vorgehensweise
5.3.2 Portfoliobetrachtung
5.3.2.1 Minimum Variance Portfolio
5.3.2.2 Maximum Sharpe Ratio Portfolio
5.3.2.3 Maximum Return Portfolio
5.3.3 Ergebnisse
5.3.4 Kritische Würdigung und alternative Ansätze
6. Konklusion und Ausblick
Ziel der Arbeit ist es, die Marktunabhängigkeit einzelner Hedgefondsstrategien zu prüfen und zu analysieren, ob diese als Beimischung in traditionelle Anlageportfolios zur Effizienzsteigerung unter Risiko- und Renditegesichtspunkten beitragen können.
2.1 Portfolio-Selection-Modell von Markowitz
Bevor 1952 das Portfolio-Selection-Modell von Markowitz entwickelt wurde, war noch die Rendite einer Anlage das alleinige Beurteilungskriterium für das Favorisieren eines Investments. Richtete sich der Anleger nach dieser Vorgehensweise, so investierte er alle liquiden Gelder in die Anlageform mit der höchsten zu erwartenden Rendite. Markowitz aber konstatierte, dass sich die Anlegerindividuen nicht nach diesem Kriterium richten, sondern ihr Vermögen auf mehrere Assets aufteilen. Er wies mathematisch nach, dass es eine Möglichkeit gibt, Anlagen so zu kombinieren, dass der Investor unter Einbeziehung von Assets, deren Erträge sich wechselseitig und nicht proportional und gleichläufig verhalten, ein Portfolio erhält, welches bei gleicher Renditeerwartung ein niedrigeres Risiko mit sich bringt.
Das Mischen der Anlagealternativen führt also nicht dazu, dass sich die Einzelrisiken einfach addieren, sondern zum Teil gegenseitig nivellieren. Ihm gelang es somit zu zeigen, wie ein Investor unter Kenntnis lediglich dreier empirischer Kennzahlen ein optimales und risikoreduzierendes Wertpapierportfolio konstruieren kann. Namentlich sind dies die Kennzahlen der erwarteten Rendite der einzelnen Anlagen, deren empirischer Standardabweichung und der jeweiligen Korrelation zwischen den einzelnen Renditen. Unter dem effizienten Portfolio wird demnach dasjenige verstanden, welches den höchsten Ertrag aller vergleichbaren Portfolios mit gleichem Risiko erzielt, bzw. das geringste Risiko aller vergleichbaren Portfolios mit gleicher zu erwartender Rendite mit sich führt.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Hedgefonds ein, erläutert die Problemstellung der Effizienzverbesserung von Portfolios und definiert die Zielsetzung der Arbeit.
2. Grundaussagen der modernen Portfoliotheorie: Hier werden das Modell von Markowitz, die Informationseffizienz und bekannte Kapitalmarktanomalien als theoretische Grundlage für die Untersuchung vorgestellt.
3. Abgrenzung zu anderen alternativen Investments: Dieses Kapitel grenzt Hedgefonds von anderen Anlageformen wie Private Equity und Managed Futures ab.
4. Hedgefonds: Es erfolgt eine detaillierte Definition, eine historische Einordnung sowie eine Analyse der Charakteristika, Strategien und Risiken von Hedgefonds.
5. Empirische Untersuchung: Das Kernkapitel analysiert empirisch die Korrelationen und Performance von Hedgefondsstrategien sowie deren Auswirkungen in einem Praxisbeispiel auf traditionelle Portfolios.
6. Konklusion und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Hedgefondsmarktes.
Portfoliooptimierung, Hedgefonds, Moderne Portfoliotheorie, Absolute Performance, Diversifikation, Marktrisiko, Alpha, Beta, Korrelation, Sharpe Ratio, Mean-Variance-Modell, Alternative Investments, Risikomanagement.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Rolle von Hedgefonds bei der Portfoliooptimierung, insbesondere im Hinblick auf deren Wirkung auf traditionelle Anlageportfolios unter Risiko- und Renditegesichtspunkten.
Zentrale Themen sind die moderne Portfoliotheorie, die Definition und Klassifizierung von Hedgefonds sowie eine empirische Untersuchung verschiedener Hedgefondsstrategien.
Das Ziel ist zu überprüfen, ob Hedgefonds tatsächlich absolute Renditen unabhängig vom Markt generieren können und inwieweit sie durch Diversifikation die Performance traditioneller Portfolios verbessern.
Die Arbeit nutzt das Mean-Variance-Modell nach Markowitz zur empirischen Analyse historischer Daten von Hedgefonds-Strategieindizes im Zeitraum von 1994 bis 2004.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen, die Abgrenzung zu anderen Investments, eine umfassende Beschreibung von Hedgefonds-Strategien und eine detaillierte empirische Risiko-Ertrags-Analyse.
Portfoliooptimierung, Hedgefonds, Diversifikation, Sharpe Ratio, Korrelation und Kapitalmarktanomalien sind die entscheidenden Begriffe der Arbeit.
Es erlaubt die mathematische Konstruktion effizienter Portfolios unter Einbeziehung von erwarteter Rendite, Standardabweichung und Korrelation, was genau die Fragestellung nach der optimalen Beimischung von Hedgefonds adressiert.
Es wird als eine wichtige Bedingung für die Performancegebühr von Hedgefondsmanagern erläutert, um Performance-Gambling zu verhindern und sicherzustellen, dass nur für echte Wertsteigerungen entlohnt wird.
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