Diplomarbeit, 2002
69 Seiten, Note: gut
Diese Diplomarbeit setzt sich zum Ziel, die Rolle der Museumspädagogik im Kontext des Museums als Bildungseinrichtung zu untersuchen. Insbesondere wird das Fallbeispiel der Ausstellung "Miró – Später Rebell" im Kunstforum Wien herangezogen, um die Frage zu erörtern, ob gute Museumspädagogik Besucher aller sozialen Schichten, insbesondere Kinder, ins Museum zu "holen" kann.
Die Einleitung führt in die Thematik der Museumspädagogik am Fallbeispiel Miró ein und stellt die Forschungsfrage nach der Rolle der Museumspädagogik als Instrument zur Erreichbarkeit verschiedener sozialer Schichten im Museum. Im zweiten Kapitel werden die Entwicklung und die gegenwärtige Aufgabe des Museums als fachwissenschaftliches Arbeitsfeld beleuchtet. Kapitel 3 widmet sich der Museumspädagogik und ihren Vermittlungsformen sowie den Anforderungen an einen Kunstvermittler. Das vierte Kapitel präsentiert das Fallbeispiel Miró und zeichnet seine Biografie nach, sowie das Vermittlungsprogramm für Kinder und die Herausforderungen bei der Erreichung verschiedener Zielgruppen.
Museumspädagogik, Museum als Bildungseinrichtung, Kunstvermittlung, Joan Miró, soziale Schichten, Kinder, Besucher, Bildung, Kunstforum Wien.
Museumspädagogik soll Schwellenängste abbauen und Kunst für verschiedene Zielgruppen, insbesondere Kinder, durch gezielte Vermittlungsformen zugänglich und erlebbar machen.
Die Arbeit untersucht die These, dass gute pädagogische Konzepte auch Kinder aus sogenannten "Arbeiterbezirken" nachhaltig für Kunst begeistern und ins Museum holen können.
Für die Ausstellung "Miró – Später Rebell" wurden spezielle Führungskonzepte für 5- bis 12-Jährige entwickelt, die Neugier wecken und die Symbolwelt des Künstlers spielerisch erklären.
Neben fachlichem Wissen benötigen sie pädagogisches Geschick, die Fähigkeit zur Empathie und die Kompetenz, komplexe kulturelle Zusammenhänge zielgruppengerecht zu übersetzen.
Durch die Ausgabe von Fragebögen an Lehrerinnen wurden Daten über das Interesse und die Herkunft der Schulklassen erhoben, um soziale Barrieren in der Kunstvermittlung zu analysieren.
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