Diplomarbeit, 2005
114 Seiten, Note: 1,0
Kapitel 1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Ziel der Arbeit
1.3. Aufbau der Arbeit
Kapitel 2. Grundlagen des E-Learning
2.1. Lebenslanges Lernen
2.2. Geschichte und Entwicklung des E-Learning
2.3. Der Begriff E-Learning
2.4. Bedeutung von Zeit- und Ort-Parameter
2.5. Formen des E-Learning
2.5.1. CBT und WBT
2.5.2. Tele-Learning
2.5.3. Vor- und Nachteile von CBT, WBT und Tele-Learning gegenüber dem klassischen Lernen
2.5.4. Blended-Learning
2.5.5. Lernplattformen
Kapitel 3. Open-Source-Software
3.1. Überblick
3.2. Die Wurzeln freier Software
3.3. Was ist Software? Unterschied zwischen kommerzieller und freier Software
3.4. Open Source und Freie Software
3.5. Was bedeutet Open Source Software?
3.6. Lizenzmodelle bei Open-Source-Software
3.6.1. GNU General Public Licence (GPL)
3.6.2. GNU Lesser General Public License (LGPL)
3.6.3. BSD-Lizenz
3.6.4. Artistic Licence (AL)
3.6.5. NPL/MPL
3.6.6. Weitere Lizenzen
3.7. Wahl des Test-Betriebssystems für die Bewertung von Lernplattformen
3.7.1. Überblick über Open Source Betriebssysteme
3.7.2. Debian GNU/Linux als Test-Betriebssystem
Kapitel 4. Auswahl der Lernplattformen
4.1. Überblick über Open Source Lernplattformen
4.2. Auswahl und Kriterien von Lernplattformen
4.3. Darstellung der Software
4.3.1. ATutor
4.3.2. Claroline
4.3.3. ILIAS
4.3.4. Moodle
4.3.5. Stud.IP
4.4. Ausgewählte Lernplattformen: Begründung der Auswahl
Kapitel 5. Software- und Hardwarevorrausetzung für die Lernplattformen
5.1. Softwarevorrausetzung
5.2. Hardwarevoraussetzung
Kapitel 6. Bewertungskriterien
6.1. Funktionalitäten
6.1.1. Kommunikation, Kooperation & Kollaboration
6.1.2. Didaktik
6.1.3. Zeitplanung und Organisation
6.2. Administration, Dokumentation
6.3. Technik
6.4. Support
Kapitel 7. Analyse und Bewertung ausgewählter Lernplattformen
7.1. ILIAS 3.4.0
7.1.1. Betriebsvoraussetzung und Installation
7.1.2. Benutzeroberfläche
7.1.3. Funktionalitäten
7.1.3.1. Kommunikation, Kooperation & Kollaboration
7.1.3.2. Didaktik
7.1.3.3. Zeitplanung und Organisation
7.1.4. Administration, Dokumentation
7.1.5. Technik
7.1.6. Support
7.2. Moodle 1.4.5
7.2.1. Betriebsvoraussetzung und Installation
7.2.2. Benutzeroberfläche
7.2.3. Funktionalitäten
7.2.3.1. Kommunikation, Kooperation & Kollaboration
7.2.3.2. Didaktik
7.2.3.3. Zeitplanung und Organisation
7.2.4. Administration, Dokumentation
7.2.5. Technik
7.2.6. Support
7.3. Stud.IP 1.1.5
7.3.1. Betriebsvoraussetzung und Installation
7.3.2. Benutzeroberfläche
7.3.3. Funktionalitäten
7.3.3.1. Kommunikation, Kooperation & Kollaboration
7.3.3.2. Didaktik
7.3.3.3. Zeitplanung und Organisation
7.3.4. Administration, Dokumentation
7.3.5. Technik
7.3.6. Support
Kapitel 8. Vergleichende Bewertung
8.1. Softwareanforderung und Installation
8.2. Benutzerfreundlichkeit
8.3. Funktionalitäten
8.4. Administration und Dokumentation
8.5. Technik
8.6. Support
8.7. Markt und künftige Entwicklung
Kapitel 9. Zusammenfassung und Ausblick
9.1. Empfehlung
9.2. Zusammenfassung
9.3. Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Analyse und Bewertung ausgewählter Open-Source-Lernplattformen im Kontext der Anwendung an Hochschulen, um Empfehlungen für deren effektiven Einsatz basierend auf funktionalen und administrativen Kriterien zu geben.
1.1. Problemstellung
In den letzten Jahrzehnten ist parallel zu den rasanten Fortschritten in den Informations- und Kommunikationsbereichen, neben dem klassischen Hochschulsystem eine neue Lernkultur entstanden: Das E-Learning! Angespornt durch die weltweite Vernetzung von einzelnen Standorten in einem riesigen Netz von Rechnern, die jeder Zeit und von jedem Ort erreicht werden können, haben sich an den Hochschulen Organisationsstrukturen und Lernangebotsformen etabliert, die es den Studierenden ermöglichen, virtuell an Lehrveranstaltungen teilzunehmen.
Es stellt sich die Frage: Warum ist E-Learning so wichtig? Die Antwort ist einfach: Ausbildung, Weiterbildung und Training haben sich in den vergangenen Jahren zu einem Wachstumsmarkt entwickelt. In diesem Sektor „eröffnet das Lernen mit den neuen Medien innovative Wege, im Gegensatz zu traditionellen Lernformen, die mit ihren örtlichen und zeitlichen Bezügen Wissen nicht bedarfgerecht, sondern auf Vorrat bereitstellen“ (vgl. Bentlage 2002, S. 22).
E-Learning in seiner heutigen Form wäre ohne Einsatz von sogenannten E-Learning-Plattformen nicht vorstellbar. Diese komplexen Software-Lösungen ermöglichen verschiedene Lernszenarien, die von einfachen Online Seminaren bis zu Videokonferenzen reichen. Da Entwicklung, Test und Pflege solcher anspruchsvollen Software-Lösungen professionelle Kenntnisse erfordern, ist dank des Booms auf E-Learning ein ganzer Wirtschaftszweig entstanden, dessen Hauptziel es ist, den Universitäten die entsprechenden Dienstleistungen anzubieten. Dies bringt natürlich auch viele Probleme mit sich. Die Kosten für die Beschaffung der Software-Produkte sind relativ hoch, z.B. für eine dreijährige Lizenz wäre bei WebCT mit einer Summe von 225.000,- US $ zu rechnen (vgl. Schulmeister 2003, S. 146). Bei jeder weiteren Installation entstehen zusätzliche Lizenzkosten und allein die Nichtverfügbarkeit des Quellcodes führt zu einer Art Abhängigkeit gegenüber den Anbietern. Es stellt sich die Frage nach günstigeren Open Source (OS) Alternativen, z.B. wie Office (OpenOffice.org) oder das Betriebssystem (Linux). Inzwischen ist der Einsatz von Open Source E-Learning-Plattformen im Bildungsbereich schon Realität. Dort werden OS E-Learning Tools nicht nur eingesetzt, sondern auch entwickelt, modifiziert und weiterentwickelt.
Kapitel 1. Einleitung: Beschreibt die Entstehung der neuen Lernkultur durch E-Learning, die damit verbundenen Kostenprobleme bei proprietären Lösungen und die Zielsetzung der Arbeit.
Kapitel 2. Grundlagen des E-Learning: Erläutert die theoretischen Fundamente des lebenslangen Lernens sowie technische Formen und Begriffsdefinitionen im E-Learning-Kontext.
Kapitel 3. Open-Source-Software: Definiert das Open-Source-Konzept, beleuchtet die Geschichte der freien Software, stellt verschiedene Lizenzmodelle vor und begründet die Wahl von Debian als Testsystem.
Kapitel 4. Auswahl der Lernplattformen: Gibt einen Marktüberblick über Open-Source-Plattformen, erläutert die Auswahlkriterien und stellt die Software-Kandidaten kurz vor.
Kapitel 5. Software- und Hardwarevorrausetzung für die Lernplattformen: Definiert die notwendige Infrastruktur für den Betrieb einer E-Learning-Umgebung im Hochschulbereich.
Kapitel 6. Bewertungskriterien: Legt den Katalog fest, anhand dessen die Systeme in den Kategorien Funktionalität, Administration und Technik evaluiert werden.
Kapitel 7. Analyse und Bewertung ausgewählter Lernplattformen: Führt die praktische Installation und Detailanalyse von ILIAS, Moodle und Stud.IP durch.
Kapitel 8. Vergleichende Bewertung: Setzt die Ergebnisse der drei Plattformen in direkten Vergleich hinsichtlich Technik, Support, Benutzerfreundlichkeit und Marktentwicklung.
Kapitel 9. Zusammenfassung und Ausblick: Zieht ein Fazit über die Eignung der untersuchten Open-Source-Lösungen und gibt eine Empfehlung für deren Einsatz.
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Die Diplomarbeit befasst sich mit der Analyse und Bewertung von Open-Source-Lernplattformen für den Einsatz an Hochschulen, um eine kostengünstige und nachhaltige Alternative zu proprietärer Software zu untersuchen.
Die Arbeit behandelt E-Learning-Theorien, die Philosophie der Open-Source-Bewegung, die technische Architektur von Lernplattformen sowie deren administrative und didaktische Funktionalitäten.
Das Ziel ist es, geeignete Open-Source-Lernplattformen zu evaluieren, diese praktisch zu installieren und zu testen, um Empfehlungen für deren effektive Anwendung in Bildungseinrichtungen abzugeben.
Es wird eine systematische Analyse durchgeführt, bei der ein Kriterienkatalog entwickelt wird, um drei ausgewählte Plattformen (ILIAS, Moodle, Stud.IP) unter einheitlichen Bedingungen zu vergleichen.
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Darstellung der Lernplattformen, die Definition von Bewertungskriterien, die Installation und Analyse der Systeme sowie einen direkten Vergleich ihrer Stärken und Schwächen.
Die wichtigsten Begriffe sind Open Source, Lernplattformen, E-Learning, ILIAS, Moodle, Stud.IP, Lizenzmodelle und Hochschuldidaktik.
Während Stud.IP und Moodle eine Verteilung administrativer Aufgaben auf mehrere Nutzer ermöglichen, setzt ILIAS zur Abbildung komplexer Strukturen stärker auf Mandantenfähigkeit.
Die Untersuchung ergab, dass ILIAS exzellente Werkzeuge zur Erstellung von Lerninhalten bietet, während Stud.IP durch hervorragende Verwaltungs- und Kommunikationsfunktionen besticht, wodurch sie sich ideal ergänzen.
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